Dienstag, 3. Oktober 2023

Tag der deutschen Einheit am Colegio Aléman

Tagesbericht von Lotta Ahlburg

Heute Morgen bin ich um 5:30 Uhr aufgestanden. Nachdem wir dann gefrühstückt hatten, also meine Gastschwestern, Anni und ich, kam unser Schulbus und wir sind losgefahren zur Schule. Die Fahrt hat ungefähr 1 Stunde gedauert. In der Schule angekommen haben wir erst mal alles erkundet. Wir haben die Aufgabe bekommen, unsere Unterrichtsräume zu suchen. Nachdem wir sie gefunden hatten, gab es noch ein zweites Frühstück, welches von der Schule ausgegeben wurde. Es gab zwei typische mexikanische Gerichte: chilaquiles und eine besondere Art "armer Ritter", hier pan frances genannt. Während unseres Frühstücks hatten unsere Austauschschüler Unterricht. Nach der Pause begann die Zeremonie anlässlich des Tages der Deutschen Einheit. Dadurch, dass die Schule eine deutsche Schule ist, wurde dort groß der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Sogar ein Vertreter des deutschen Konsulat sin Mexiko war da. Es wurde eine kleine Show aufgeführt und ein Zeitzeuge haben von ihrer Zeit in der ehemaligen DDR berichtet. Im Anschluss an die Zeremonie haben die einzelnen Klassen noch ein paar Ständer aufgebaut mit Essen. In der fünften und sechsten Stunde haben wir einen Dokumentation über die deutsche Wiedervereinigung geschaut. In den letzten beiden Stunden haben wir noch etwas über unsere bisherigen Eindrücke mit unserem Lehrer gesprochen und wie es uns bisher gefällt. wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es uns allen sehr in Mexiko gefällt und das ist sehr unterschiedlich zu Deutschland ist. Nach der siebten und achten Stunde hatte jeder Freizeit und konnte mit seiner mexikanischen Familie etwas gemeinsam unternehmen.


Bilder






























Meine erster Eindruck

Emily

Wir wurden von den Méxikanern sehr freundlich und mit offenen Armen empfangen. Die Gastfamilien haben uns Blumen geschenkt. Die Menschen hier sind sehr kommunikativ. Zum Beispiel sind wir gestern aus dem Parkhaus gefahren und die Gasteltern haben sich kurz mit dem Herren, der die Ausfahrt kontrolliert hat, unterhalten. Der Verkehr in Mexiko ist auch sehr hoch und betriebsam. Es gibt viele große Straßen, die auch übereinander entlangführen. Es fahren viele Polizeiautos herum und an manchen Stellen wird kreuz und quer gefahren. Wenn man von weiter weg in der Nacht einen Blick auf die Stadt wirft, erblickt man ein Lichtermehr, was wunderschön aussieht. Hier gibt es eine breite Auswahl an Gerichten, die alle lecker sind und nicht scharf, aber es gibt auch Süßes. Die Stimmung ist immer positiv und in der Pause wurde für den Schulhof Musik gespielt. 

 

Luisa

Als wir endlich unsere Koffer hatten, stieg die Aufregung stark an. Erwartet habe ich als Begrüßung nicht viel, jedoch war es eine so unglaubliche Stimmung. Sie hatten Fahnen, Luftballons und Blumen zur Begrüßung. Als wir aus dem Parkhaus rausgefahren sind, war ich extrem überwältigt von dem sehr ungeordneten Verkehr. Das erste, was ich gehört habe, waren 4 Schüsse und kurz habe ich gezweifelt, ob es eine gute Idee war hierher zu kommen. Besonders beeindruckend finde ich den Verkehr. Ich wusste vorher nicht, dass man für eine obenliegende Straße Geld bezahlen muss, nur damit man schneller am Ziel ist. Weil ich sehr müde war, da ich seit 24 Stunden wach war, hatte ich dann ein wenig Schwierigkeiten mit der Sprache. Meine Gasteltern können beide kein Deutsch, sondern nur Englisch und Spanisch. Das hat es mir nicht leichter gemacht, da ich kein Spanisch kann, und die Kommunikation nur über Englisch laufen kann. Besonders interessant finde ich die starken Kontraste zwischen Arm und Reich. Stark auffällig sind die Sicherheitsvorkehrungen. Wir zum Beispiel leben in einem Bereich, der durch zwei Tore und Security gesichert ist. Bevor wir nach Hause gefahren sind, waren wir noch Tacos essen mit sehr vielen anderen Schülern. Beeindruckend finde ich die Energie der Mexikaner und wie nah sich Eltern und fremde Schüler stehen. Die Mall, in der wir waren, war riesengroß und sehr modern. Es gab sehr exklusive Shops. Die Nacht war dann sehr ruhig und die Zeitumstellung habe ich kaum gemerkt. Am Morgen bin ich extra um 5 aufgestanden, um mit meinen Eltern zu telefonieren. Danach haben wir Frühstück gegessen. Es hat mich sehr an amerikanische Teenie-Filme erinnert. Auch, dass wir Lunchtaschen bekommen haben, kenne ich so nicht. Die Busfahrt war sehr chaotisch. Netterweise haben irgendwann alle (egal welches Alter) nur noch Deutsch geredet, damit ich sie verstehen kann. Der Fahnenappell und der ganze Ablauf waren sehr spannend, weil wir das so gar nicht bei uns haben. Alles in allem war es sehr spannend, und ich freue mich auf die nächsten Tage.

 

 

Jonathan

Gestern wurde ich von Andres und seiner Mutter vom Flughafen abgeholt. Auf dem Weg zu Andres Haus gab es viel Stau. Bei Andres zuhause habe ich seine Oma und seine Hündin mit ihren fünf Kindern kennengelernt. Er hat mich kurz herumgeführt und dann habe ich mich schlafen gelegt. Ich durfte in Andres Bett schlafen. Heute Morgen hat Andres Mutter uns Frühstück gemacht. Es gab typisch mexikanisches Gebäck, Toast mit Käse und ein Ei für jeden. Dann sind wir vor die Tür gegangen, wo wir von einem kleinen Schulbus abgeholt wurden. Der Bus hat jedes Kind einzeln abgeholt. Auf dem Weg dahin sind wir durch mehrere abgeschottete Wohngebiete gefahren, in denen uns erst von Pförtnern Schranken aufgemacht werden mussten. Gleichzeitig sind wir an vielen Wohngebieten vorbeigefahren, die nur aus kleinen, fast garagengroßen Hütten bestanden. Der Kontrast war groß. Heute Morgen habe ich viele von Andres Freunden kennengelernt. Sie waren nett und lustig. Morgens in der Schule haben wir Chilaquiles mit einer Soße aus grünen Tomaten und Käse gegessen. In der 3/4 Stunde gab es eine Zeremonie mit Theaterstück zum Tag der deutschen Einheit. Er wurde relativ groß gefeiert.  Später haben wir noch Teile eines Filmes und einer Dokumentation über die DDR geschaut.

 

Hanna


Nachdem wir um ca. 17:30 Uhr in Mexiko-Stadt gelandet waren und unser Gepäck in dem im Vergleich zu München und Hannover sehr großen Flughafen abgeholt hatten, wurden wir von den Mexikanern mit Blumen im Empfang genommen. Der erste Eindruck nach dem Wiedersehen in Braunschweig war sehr positiv, da sich alle sehr über unsere Ankunft gefreut haben. Anschließend wurde ich von meiner Gastschülerin, ihrer Mutter und Zwillingsschwester im Regen von ihrem Chauffeur abgeholt und zum Essen gefahren. Die Straßen waren sehr überfüllt und manche Stellen waren überschwemmt. Trotzdem wirkte die Stadt sehr interessant und bunt wegen der vielen bunten Häuser und den vielen grünen Pflanzen am Straßenrand. Das Shoppingcenter, in dem wir mit über 15 anderen Austauschschülern essen waren, war sehr viel moderner als in Deutschland. Zum Essen gab es typisch mexikanische Tachos mit scharfen Soßen und dazu Horchata de arroz und Aqua de jamica, welche typisch mexikanische Getränke sind. Anschließend haben wir noch kurz Riesen-Churros gegessen und sind nachhause gefahren. Bei ihr zuhause habe ich ihr die Gastgeschenke übergeben, über die sich auch ihre Mutter sehr gefreut hat. Danach sind wir ins Bett gegangen. Heute Morgen sind wir mit dem Schulbus in die Schule gefahren. Die Straßen waren sehr holprig, da überall auf den Straßen Bremshügel, sogenannte Tope, sind. Dann haben wir in der Mensa Chilaquiles gefrühstückt und Tamarindensaft getrunken, was sehr interessant aber auch lecker war. Anschließend fand eine Zeromonia zu Ehren des Tages der deutschen Einheit statt, wo auch ein deutscher Botschafter anwesend war. Diese war sehr interessant, da wir so etwas von zuhause nicht kennen. In der dritten und vierten Stunde haben wir mit unseren Gastgebern im Unterricht einen Film über die DDR geguckt. Es war bisher ein sehr aufregender Start der Reise.

 

Sarah

Als wir gestern Abend aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, sind wir erstmal zur Passkontrolle gegangen und unsere Pässe wurden kontrolliert. Das war ein bisschen komisch. Danach sind wir unsere Koffer am Kofferband abholen gegangen. Das hat sehr lange gedauert und außerdem war es sehr voll. Dann sind wir zum Ausgang gegangen und unsere Koffer wurde noch mal kontrolliert. Danach sind wir dann aus der Tür rausgegangen und unsere Gastfamilien haben uns herzlich mit Blumen und Plakaten empfangen und haben uns in die Arme genommen.Danach hat uns der Chauffeur abgeholt. Der Weg dahin war sehr wackelig, weil überall Tope im Boden waren. Außerdem hat es mich sehr verwundert, dass bei den öffentlichen Bussen die Türen nicht geschlossen werden. Dann sind wir zu einem großen Einkaufszentrum gefahren, welches sehr schön war. Da haben wir mit einigen anderen Austauschschüler Tacos gegessen. Es gab sehr viele verschiedene und es hat alles sehr gut geschmeckt. Danach sind wir Churros essen gegangen, welche auch sehr lecker waren. Aber sie sind viel knuspriger als in Deutschland. Danach sind wir nach Hause gefahren, weil ich sehr müde war. Als wir an ihrem Wohnviertel ankamen, waren da Wachen, die uns die Schranke aufgemacht haben. Das war ein bisschen befremdlich. Dann sind wir zu ihrem Haus gefahren und sie hat mir eine Haustour gegeben. Ihr Haus ist sehr groß und hat sehr viele Zimmer. Dann hat sie mir mein Zimmer gezeigt, welches sehr schön ist. Was mich aber verwundert hat, ist, dass sie beim Reingehen ins Haus die Schuhe nicht ausziehen. Dann hat sie mich noch gefragt, ob ich am nächsten Tag in die Schule möchte und ich habe mich bettfertig gemacht. Dann bin ich ins Bett gegangen. Als ich heute Morgen aufgewacht bin, hat mir die Mutter das Frühstück zum Zimmer gebracht. Das fand ich ein bisschen komisch, aber das Essen hat sehr lecker geschmeckt. Es gab Quesadillas. Dann habe ich Zähne geputzt und mich fertiggemacht. Dann hat meine Austauschschülerin mir mein Frühstück in einem Lunchpaket gegeben, was ich noch nie so gesehen hatte. Das Essen kam in einen extra Rucksack. Dann war schon der Schulbus vor der Tür und wir sind eingestiegen. Die Fahrt zu der Schule war wieder sehr wild, weil er sehr viel Tope im Boden gab. Danach war mir schlecht. Außerdem war die Busfahrt sehr lang. Als wir in der Schule ankamen, haben alle gewartet und wir haben eine Aufgabe bekommen. Wir sollten alle Klassenräume suchen, in denen wir die nächsten Tage Unterricht haben. Dann haben wir noch bei einer Probe für den Tag der Deutschen Einheit zugeguckt und dann haben wir Frühstück gegessen. Das war sehr lecker, aber ich weiß den Namen nicht mehr. Auf jeden Fall war es ein Gericht mit frittierten Tortillastücken und Tomatensoße und Käse und zum Nachtisch gab es so ein französisches Brot mit Erdbeeren und Zimt und Zucker. Dann war Pause und danach war die Zeremonie für den Tag der Deutschen Einheit. Das war sehr spannend. Da ich sowas noch nie gesehen habe und das nicht kannte, dass man das so dolle feiert. Danach gab es noch verschiedene Essensstände, bei denen man sich was kaufen konnte. Die Hot Dogs hier sind einfach Brötchen mit roten Würsten. Das hat mich etwas verwirrt. Im Großen und Ganzen war es aber schon ein schöner Tag hier in Mexiko.

 

Jill

Bei der Ankunft habe ich im Auto gemerkt wie viele Autos dort auf den Straßen unterwegs sind, ohne klare Regeln im Verkehr. Die Straßen sind sehr uneben und haben viele Schlaglöcher und es ist überall schnell Stau. Ich und meine Gastfamilie waren essen in einem Restaurant, wo es sehr viele verschiedene Arten von Tacos gab und anderes mexikanisches Essen. Es war sehr lecker. Zuhause bei meiner Gastfamilie ist mir aufgefallen, wie anders als in Deutschland alle ihre Schuhe im Haus angelassen haben und erst in ihrem eigenen Zimmer ausgezogen haben. Außerdem ist mir vermehrt aufgefallen, dass sehr viele Security-Menschen oder stark bewaffneten Polizisten vor Eingängen bestimmter Gebäude standen. Am nächsten Tag war der erste Schultag der gesamten Mexiko Reise. Die Busfahrt hin war in dem Schulbus ganz anders als wie im Bus in Deutschland. Ich musste um 4:50 Uhr aufstehen um den Bus um 5:30 Uhr zu bekommen, da der Verkehr in Mexiko so viel ist, da man sonst nicht pünktlich zur Schule kommt. Es war zudem auch Tag der deutschen Einheit, der in der Schule hier mitgefeiert wird. Allerdings viel feierlicher als in Deutschland. Es wurden die mexikanische Flagge und die deutsche Flagge in einem Marsch geehrt, sowie die mexikanische Hymne und die deutsche Hymne gesungen. Feststellend merkt man stark den Unterschied zwischen dem deutschen und dem mexikanischen Lebensstandard.

 

Annika

Bei der Ankunft wurden ein paar von uns ausgepickt. Die Koffer dieser Personen wurden aufgemacht und durchsucht. Auf der Autofahrt habe ich bemerkt, dass der Verkehr nicht geregelt ist. Viele fahren einfach wie sie Lust haben. Es gibt Huckel auf der Straße, weswegen man sehr langsam fahren muss. Die Polizeiwagen fahren zu jeder Zeit mit Blaulicht, egal ob sie einen Einsatz haben oder nicht. Wir sind dann zu einem Bäcker gegangen. Bei der Fahrt auf die Auffahrt mussten wir einem Aufpasser sagen, dass wir zum Bäcker wollen und wurden dadurch kontrolliert. Die Menschen sind hier viel freundlicher und aufmerksamer als in Deutschland. Auf der weiteren Fahrt zum Haus, mussten wir durch 2 bewachte Tore. Das Haus hat mehrere WLAN Zugängen, da die Wände aus Beton sind und ein Signal nur schwer bis gar nicht durch die Wände durchkommt. Es ist sehr vieles anders als in Deutschland, zum Beispiel die Toilettenspülung. Aber auch, dass die Häuser teilweise 2 Haustüren haben und dass der Schulbus nur bestimmte Kinder und auch nicht viele Kinder mitnimmt. Wir sind mit dem Bus durch eine Schranke gefahren, damit wir über eine Autobahn, die in einem Stockwerk höher über der anderen Autobahn langführte, fahren dürfen, die etwas leerer ist. Ich glaube, man muss für die Autobahn Geld bezahlen. Auf der Fahrt habe ich außerdem eine riesige mexikanische Flagge gesehen. Sie war riesig und im Vergleich waren die Hochhäuser relativ klein. Heute Morgen haben wir in der Schule Chilaquiles und French Toast gefrühstückt. Es gab auch etwas Leckeres zu trinken. Dann gab es eine Zeremonie zum Tag der deutschen Einheit. Diese war sehr schön gestaltet und die mexikanische Nationalhymne hört sich auch schön an. Danach haben wir einen Film zu dem Thema geschaut. In der Pause saßen wir auf einer Bank im Grünen und haben Geckos gesehen.

 

Carmen

Als wir angekommen sind war ich sehr müde und es war sehr warm. Wir mussten relativ lange auf unsere Koffer warten. Ich fand es schön bei meiner Ankunft Blumen zu bekommen. Im Anschluss sind wir zum Auto gegangen und ich habe Schüsse gehört, was keinen schönen Eindruck hinterlassen hat. Es hat ungefähr eine Stunde gedauert bis wir an dem Haus angekommen sind und wir haben auf dem Weg an einer Bäckerei angehalten. Wir haben mexikanisches süßes Essen gekauft, welches sehr lecker geschmeckt hat. Als wir angekommen sind, hat mir meine Gastfamilie das Haus gezeigt. Es war schön und groß. Ich war sehr müde, weswegen ich relativ schnell ins Bett gegangen bin. Am nächsten Morgen musste ich sehr früh aufstehen, weil wir schon um 6:45 losfahren mussten. Es hat etwa eine halbe Stunde zur Schule gedauert. Zum Frühstück gab es in der Schule Chilaquiles und French Toast. Ich fand es war mal was anderes und lecker, aber ich könnte das nicht jeden Tag zum Frühstück essen. Nach dem Frühstück gab es eine Zeremonie ztum Tag der deutschen Einheit. Die Mexikanischen Schüler haben Geschichten von Menschen erzählt, im Zusammenhang mit dem Tag der deutschen Einheit. Danach hatten sie Stände aufgebaut und haben Getränke, Essen und Süßes verkauft. Die Schüler haben auch Bratwürste verkauft. Jedoch waren das nicht ansatzweise Bratwürste. Danach waren wir noch im Unterricht und haben einen Film über ein Mädchen geguckt, welches in der DDR gelebt hat. Der Film war etwas langweilig. Die Schule war im Vergleich zu unserer Schule viel größer und offener und sah viel schöner aus. Der erste Tag in Mexiko hat insgesamt einen guten Eindruck hinterlassen und war ein guter Start.

 

Lotta

In Mexiko angekommen wurde ich sehr nett und herzlich von meiner mexikanischen Familie empfangen. Meine Austauschschülerin hatte mir einen Strauß mit Rosen und ein Plakat mitgebracht. Ich wurde herzlich von meiner Gastmutter und meinem Gastvater in den Arm genommen zur Begrüßung. Als wir auf dem Weg zu einem Taco Restaurant waren, sind wir durch ganz viele verschiedene Viertel von Mexiko gefahren. Mir ist aufgefallen, dass manche Häuser richtig schön und modern waren und andere nur aus Blech bestanden. Als wir über eine Brücke gefahren sind, war ich sehr beeindruckt, wie groß Mexiko-Stadt doch ist. Als wir dann in dem Shoppingcenter angekommen waren, mussten wir insgesamt vier Rolltreppen hochfahren, um bei den Restaurants anzukommen. Was ich damit sagen will, ist, dass nicht nur die Stadt richtig groß ist, sondern auch die ganzen Shoppingcenter. Im Restaurant angekommen, haben wir auch kurz darauf bestellt. In Deutschland bestellt normalerweise jeder einzeln, aber hier in Mexiko war es irgendwie so, dass halt alle durcheinander gequatscht haben und ich gar nicht verstanden habe, was sie jetzt insgesamt bestellt haben und das hat mich irgendwie voll verwirrt, weil normalerweise ist das geordnet in Deutschland. In Mexiko ist es einfach so ein durcheinander. Allgemein war es aber mega cool noch und es hat mega Spaß gemacht. Ich habe auch das erste Mal Tacos gegessen. Zum Nachtisch gab es Churros, die ganz anders geschmeckt haben als in Deutschland, im positiven Sinne. Nach dem Nachtisch sind wir dann auch nach Hause gefahren und meine Gastfamilie hat mir ihr Haus gezeigt. Was ich sehr komisch fand, war, dass sie einen Türsteher hatten, der das Tor zu einem kleinen Vorhof geöffnet hat. Nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte, bin ich noch duschen gegangen und das Wasser war richtig kalt. Es war fast unmöglich zu duschen, ohne zu erfrieren. Danach habe ich mich in mein Bett gelegt und nach 24 Stunden geschlafen. 

 

Ida

Der erste und vielleicht auch schönste Eindruck war, als Lotta und ich die Zollkontrolle verließen und alle Mexikanischen Gastschüler angefangen haben zu schreien und zu jubeln und wir unsere Freunde endlich wiedersehen konnten. Mir wurden Luftballons und ein großes Willkommensposter in die Hand gedrückt und alle um mich herum haben geschrien und geweint vor Wiedersehensfreude. Sobald wir im Auto das Parkhaus verlassen hatten, konnte man lautes Feuerwerk hören und lautes Hupen von Autos. Die Fahrt im Auto hat in etwa eine Stunde gedauert und ich habe vieles gesehen. Alte Autos, große und kleine Häuser, Geschäfte, Restaurants, ein Fußballstadion, eine große Brücke, Menschen die Blumen an der Straße verkauften und viel viel Stau. Zuhause angekommen habe ich den Hund der Familie kennengelernt und sie hat mich sehr freudig begrüßt. Beim Abendessen habe ich die großen Brüder meiner Gastschwester kennengelernt und wir haben uns sofort gut verstanden. Heute Morgen gab es eine sehr huggelige und schnelle Busfahrt zur Schule. Bei Tag sah die Stadt noch bunter und lebhafter aus. Auf dem Weg hat man viele Menschen und Autos sehen können. Ich habe sogar ein paar alte Käfer aus dem Werk in Puebla entdeckt. In der Schule gab es dann ein sehr leckeres Frühstück unteranderem mit „Pan Francés“. Ein gebratenes Zimt - Zucker - Toast mit Joghurt und Beeren. Bei der Zeremonie für den Tag der Deutschen Einheit wurde von Schülern etwas aufgeführt, das mich sehr berührt hat.

 

Judy

Am 02.10.2023 sind wir gegen 17 Uhr in Mexiko-Stadt angekommen. Ich glaube wir alle waren froh und erleichtert nach diesem langen Flug, unsere Füße auf dem Boden Mexikos zu setzten. Gleich bei der Ankunft hat man schon gemerkt, dass man nun nicht mehr in Deutschland war. Einerseits waren es die Menschenmengen die einen dies vermittelten, andererseits war es das Klima und die Umgebung. Nach dem Toilettengang warteten wir alle auf unsere Koffer. Nachdem auch dieser lange Prozess abgeschlossen war, wurden wir von unseren Gastfamilien empfangen. Es war schön zu sehen, dass meine Gastschülerin auch etwas für mich vorbereitet hatte. Dann habe ich auch zum ersten Mal meine Gastmutter kennengelernt. Sie war sehr freundlich. Jedoch muss ich mich ab jetzt darauf einstellen, Spanisch mit ihr zu reden, denn sie besteht darauf meine Spanischkenntnisse zu verbessern, wofür ich aber auch offen bin. Der Weg nach Hause hat ca. 1 Stunde mit dem Auto gedauert. Draußen wurde es schon dunkler und es hat geregnet. Der Nachhauseweg war sehr angenehm. Es war auch einfach mal schön, nur nach draußen zu gucken und die neue Umgebung zu durchforschen. Eine Sache, die mir definitiv neu war: der Fahrstil der Menschen. Es war erstens sehr voll und zweitens fahren die Menschen sehr "wild" und nicht wirklich nach Regeln. Zuhause angekommen haben mich die Hunde meiner Gastfamilie freundlich empfangen und mir wurde mein Zimmer gezeigt. Ich war sehr erleichtert, mein eigenes Zimmer zu haben, denn nach einem 13-stündigen Flug möchte man auch mal ein bisschen Ruhe. Nachdem alles ausgepackt war, habe ich die Gastgeschenke gegeben. Mein Tag endetet schon gegen 21:00 Uhr. Morgens wurden wir um 06:40 Uhr vom privaten Schulbus abgeholt. Es waren sehr viele Grundschulschüler in dem Bus. In der Schule angekommen, haben wir das Gelände erkundet und anschließend gemeinsam gefrühstückt. Es gab Chilaquiles und pan francesc. Beides war sehr lecker. Anschließend gab es eine Zeremonie, weil heute der Tag der deutschen Einheit ist. Es war auf jeden Fall eine neue Erfahrung. Der Unterricht in der 5./6. Stunde ähnelte sehr dem Unterricht an den deutschen Schulen. Außer, dass eine Eidechse im Klassenraum war. In der Mittagspause haben wir uns über unsere ersten Eindrücke untereinander ausgetauscht und uns ein bisschen ausgeruht. 

 

Luisa M.

Als wir um 17:30 Ortszeit angekommen waren, waren wir zuerst auf der Toilette, welche nach Chlor gestunken hat. Das war nicht so toll. Danach haben wir die Koffer geholt und unsere Gastfamilien haben uns mit Blumen empfangen. Ich fand, dass das eine sehr schöne Tradition ist. Danach bin ich mit meiner Austauschpartnerin zum Auto gelaufen und wir sind losgefahren. Die Straßen waren sehr voll und wir haben über eine Stunde gebraucht, was ich sehr viel fand. Mexiko ist eine sehr volle Stadt mit viele Menschen, Autos und Häusern. Ich mochte den Ausblick aus dem Autofenster dennoch, weil es hier ganz anders ist, als in Deutschland. Auch das Zuhause von meiner Gastfamilie ist anders. Man muss erst durch ein Tor fahren, wo ein Mann den Einlass kontrolliert und dann sind dahinter viele kleine Reihenhäuser. Das Haus hat vier Etagen und viele Bäder, was ich ziemlich ungewöhnlich fand. Auch die Essenszeit ist später, nämlich erst um 20-21 Uhr. Blöd finde ich, dass man das Wasser aus dem Hahn nicht trinken kann und es stinkt auch ein bisschen. In der Nacht habe ich oft Sirenen, Hunde Gebell oder andere Geräusche gehört. Heute Morgen musste ich dann schon um 6 Uhr aufstehen, weil der Bus schon um 6:30 kommt und auch eine Stunde zur Schule braucht. Auf dem Weg habe ich viele Autos mit abgefahrenen Spiegeln gesehen und eigentlich haben auch alle Kratzer oder Beulen. Außerdem sind hier die Autobahnen oft übereinander. Ich habe das Gefühl, dass alle Fahrzeuge kreuz und quer fahren, aber es keinen stört. In der Schule haben wir dann Chilaquiles mit Soße gegessen, aber das hat nach nichts geschmeckt. Als Dessert gab es Pan Frances, was ganz lecker war. Danach gab es eine Zeremonie für den Tag der Deutschen Einheit. Das war sehr schön und es wurde auch etwas aufgeführt. In der vierten Stunde haben wir dann in den Klassen einen langweiligen Film geschaut. Insgesamt waren die beiden Tage echt schön und sehr interessant.

 

Leonie K.

Das Ankommen am Flughafen in Mexiko war aufregend! Der Flughafen in Mexiko-Stadt ist groß und geschäftig. Es gibt viele internationale Flüge, die dort ankommen. Also gibt es immer eine Menge Leute. Die Einreiseformalitäten waren ziemlich einfach und das Personal war freundlich und hilfsbereit. Nachdem ich meinen Koffer abgeholt hatte, bin ich zu meiner Gast Familie gegangen. Es gibt viele Transportmöglichkeiten vom Flughafen, wie Taxis, Shuttlebusse und öffentliche Verkehrsmittel. Mein erster Eindruck von Mexiko war einfach beeindruckend! Die lebendige Kultur, die freundlichen Menschen und die atemberaubende Schönheit des Landes haben mich sofort fasziniert. Wir sind dann noch essen gegangen. Die mexikanische Küche ist einfach köstlich. Mexiko hat definitiv einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen! Wir sind danach nach Hause gefahren. Dort angekommen, bin ich dann auch noch schnell duschen gegangen und dann bin ich auch eingeschlafen. Am nächsten Morgen bin ich auch schon um 4:30 Uhr aufgewacht und dann um 5:00 Uhr aufgestanden. Luciana und ich haben uns dann fertiggemacht und etwas gegessen. Wir wurden um 6:05 Uhr abgeholt und zur Schule gefahren. In der Schule angekommen, haben wir einen kurzen Rundgang gemacht und haben dann ein typisch mexikanisches Frühstück Chilaquiles bekommen und zum Nachtisch Pan Frances gegessen. Anschließend haben wir in der 3/4 Stunde den Tag der Deutschen Einheit gefeiert. In der 6/7. Stunde haben wir einen Film über die DDR geschaut. Es war definitiv ein aufregender Start meiner Reise in Mexiko!

 

Mina


Mein 1. Eindruck von Mexiko war überwältigend. Als wir am Flughafen ankamen, haben unsere Austauschschüler uns willkommen geheißen und Blumen überreicht. Vom Flughafen aus wurden wir von dem Chauffeur zu einem Restaurant gefahren. Im Auto haben wir von unserem Flug bzw. von der Reise hierher berichtet und die Gastmutter kennengelernt. Sie macht einen sehr netten und herzlichen Eindruck. Nach der einstündigen Fahrt durch die Stadt sind wir angekommen und haben Tacos mit den anderen Austauschschülern gegessen. Gegen 8 Uhr sind wir zu deren Haus gefahren und wurden von dem Hausmädchen begrüßt. Dort überreichte ich meine Gastgeschenke sowie das T-Shirt.

Am nächsten Tag mussten wir gegen 5:45 Uhr aufstehen und wurden um 6:20 Uhr von den Schulbussen zur Schule gefahren. In der Schule angekommen, erkundeten wir die Schule und aßen ein typisch-mexikanisches Frühstück und zum Nachtisch Pan Frances.

Danach feierten wir den Tag der deutschen Einheit mit einer großen Zeremonie. Sogar der deutsche Botschafter und ein Zeitzeuge waren dort und haben über den Tag der deutschen Einheit gesprochen. Aufgelockert wurde die Feier mit einem Schauspiel von der 11b. Sie haben gesungen und getanzt und Geschichten von den Opfern der DDR erzählt. Anschließend wurde auf dem Schulhof eine Art Oktoberfest gefeiert. Die Schüler sammelten mit Essen, wie zum Beispiel mexikanische Bratwürstchen oder Brownies Gelder für ihren Abiball. Im Gegensatz zu Deutschland lief in den Pausen durchgehend Musik und der Schulhof ist generell sehr viel beeindruckender als unserer in Braunschweig. Der ganze Tag war sehr spannend und hatte viele neue Erfahrungen zu bieten. Ich freue mich auf noch weitere tolle Tage und eine schöne Zeit in der Familie.

 

Marleen

Wir sind ca. um 17 Uhr Ortszeit am Flughafen in Mexikostadt angekommen. Dann gingen viele auf Toiletten. Die Toiletten sind sehr anders als in Deutschland. Es hat sehr nach Chlor und Raumparfüm gestunken. Dann haben wir auf unsere Koffer gewartet und wurden sehr lieb von unseren Austauschschülern empfangen. Viele haben Blumen mitgebracht oder Plakate gebastelt. Ich habe mich sehr gefreut sie wiederzusehen. Dann sind wir spontan noch in eine Taco-Bar gefahren. Wir wurden von einem Fahrer gebracht, der uns sogar die Tür geöffnet. Das fand ich sehr krass. Der Verkehr in Mexiko-Stadt ist sehr anders als in Deutschland und es dauert viel länger. Wir haben 1h 30min bis zu dem Restaurant gebraucht. Dort haben wir mit ein paar anderen Austauschschülern gegessen. Wir haben Horchata de arroz, Agua de Jamaica und Tacos probiert. Neben jedem Tisch steht einfach ein eigener Kleiderständer, damit man nicht beklaut wird. War sehr lecker. Später waren wir noch Churros essen. Die waren auch echt gut und sehr billig im Gegensatz zu Deutschland. Dann sind wir endlich nach Hause gefahren. Ich war sehr müde. Ich habe den ganzen Flug nicht geschlafen und war deswegen schon über 24h wach. Dann habe ich die Nanny kennengelernt. Sie ist sehr nett. Christa hat auch zwei sehr süße Hunde. Zuhause habe ich das Zimmer eingeräumt und geduscht. Ich habe einfach ein eigenes Zimmer und Bad. Und von meinem Zimmer habe ich eine sehr schöne Aussicht über die Stadt, weil sie in einem Hochhaus sehr weit oben wohnt. Danach bin ich schlafen gegangen. Heute Morgen musste ich schon um 5 Uhr aufstehen, weil der Bus um 6 Uhr kommt. Ich habe mich fertiggemacht und Müsli gefrühstückt. Das Kindermädchen hat mir mein Essen gegeben und dann sind wir eingestiegen. Es war noch dunkel draußen. In der Schule hat uns der Schulleiter begrüßt und wir haben Frühstück bekommen: Chilaquiles und Pan frances. War echt lecker. Danach hatten wir Pause und es gab eine Zeremonie zum Tag der Deutschen Einheit. Wir haben die mexikanische und die deutsche Nationalhymne gesungen und eine Klasse hat etwas vorgeführt.

 

Silja

Auf der Fahrt zu der Wohnung von meiner Austauschpartnerin habe ich viel aus dem Fenster geschaut und die Straßen von Mexiko-Stadt angesehen. Es sah irgendwie so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte: bunt, vielseitig und groß. Überall waren Tacoläden. Viele Gebäude hatten Mauern und darauf Stacheldrahtzäune. Für mich wirkten die nicht so vertrauenswürdig. Man sah sehr deutlich den Unterschied zwischen Arm und Reich. Wir haben mit noch einer anderen Familie in einem Tacoladen gegessen. Ich habe ein leckeres Getränk namens Jamaica getrunken und Tacos gegessen. Es war beides sehr lecker. Die Soßen habe ich nicht probiert, da diese sehr scharf für Deutsche sein sollen. Bei meiner mexikanischen Familie angekommen, sah die Wohnung von außen nicht besonders aus. Eher alt und benutzt. Doch von innen war die Wohnung sehr modern. Ich wurde von dem Hund meiner Austauschpartnerin stürmisch begrüßt und in der Küche stand eine Aushilfe, die mich ebenfalls freundlich begrüßt hat. Ich habe eine kleine Führung durch das Haus bekommen und bin dann in mein Zimmer gegangen und habe mich fertiggemacht. Da fiel mir auf, dass ich den Pin für meinen Koffer auf meinem Handy hatte, aber das war gesperrt. So konnte ich auch nicht meine Eltern anrufen. Doch ändern konnte ich das gestern nicht. Dann war ich schlafen. Heute Morgen musste ich mich beeilen. Zum Frühstück gab es eine Frucht und Waffeln. Das war sehr lecker. Anschließend sind wir mit dem Auto zu einer Straße gefahren, wo wir in ein anderes Auto von einer Freundin meiner Austauschpartnerin gestiegen sind. Mit dem Auto sind wir dann zur Schule. Dort gab es wieder Frühstück. Obwohl ich keinen Hunger hatte, habe ich das Essen probiert. Es war sehr lecker, obwohl ich die Soße der Chilaquiles nicht so gern mochte. Danach war eine Zeremonie zu dem Tag der Deutschen Einheit, wo Kinder die mexikanische und deutsche Flagge getragen haben. Dann wurden die beiden Nationalhymnen gespielt. Anschließend hat eine Klasse etwas über die Geschichte erzählt und Rollenspiele vorgespielt. Ich fand es erstaunlich, dass ich viel des Spanischen verstanden habe. Schlussendlich erzählte ein Zeitzeuge seine Geschichte. Die war sehr spannend und erschreckend. Danach haben Schüler:innen Essen verkauft. In der 5. und 6. Stunde haben wir einen Film über den Mauerfall und das Leben in der DDR geschaut. Ich fand ihn sehr schön und traurig, da es ja heute immer noch in manchen Ländern so geht.

 

Bjarne

Ich habe bemerkt, dass es viel mehr Stau gibt als in Deutschland. Obwohl die Stadt zwar sehr groß ist, gibt es viel zu viele Autos. Das habe ich bemerkt, als wir am ersten Tag, nachdem meine Gastfamilie und ich Tacos Essen waren, für einen 15 Minuten Weg eine Stunde gebraucht habe. Das Essen, was ich bisher hier in Mexiko gegessen habe, war immer sehr lecker. Vor allem war ich sehr positiv vom Frühstück, was mir morgens gemacht wurde, überrascht. Die Mutter von meinem Austauschschüler hat uns nämlich sogenannte Frühstücks-Burritos gemacht. Sie entstanden nur aus Schinken, Ei und Tortillas, aber waren trotzdem sehr lecker. Die Schule finde ich auch sehr toll, weil die Anlage erstens sehr groß ist und zweitens sehr schön gebaut ist. Es gab in der dritten und vierten Stunde eine Zeremonie zum Tag der Deutschen Einheit. Sie war sehr unterhaltsam und interessant. Es war sehr cool zu sehen, dass die Schüler und Lehrer auf dieser Schule deutsche Feiertage Feiern und sogar eine Zeremonie deshalb veranstalten. Ich habe auch bemerkt, dass fremde Mexikaner deutlich offener und freundlicher sind als Fremde in Deutschland.

 

Maggie

Meine ersten Eindrücke von Mexiko waren allgemein sehr positiv. Zuerst wurde ich sehr herzlich von der Gastfamilie begrüßt. Am Flughafen haben Azul, ihre Mutter und ihr Bruder auf mich gewartet und ich habe eine Apfel als Gastgeschenk bekommen. Über diese gastfreundliche Begrüßung habe ich mich sehr gefreut. Als wir dann mit dem Auto nach Hause gefahren sind, habe ich meine ersten neuen Eindrücke bekommen. Die Straßen und Häuser dort waren sehr anders als in Deutschland. Die Straßen sind hier so breit und viele Autos fahren nebeneinander. Die Häuser an den Straßen waren alle umhüllt von vielen Kabeln, die von Haus zu Haus gingen. Vermutlich Stromleitungen. Als ich dort ankam, hat es außerdem geregnet, was ich nicht erwartet hatte. Es war nicht dolle, aber kälter und nasser als ich erwartet hatte. Auch das Haus hat mich sehr überrascht. Azul wohnt in einem Haus, worin viele Wohnungen sind. Es war riesengroß und hatte viele Etagen. So viele habe ich in Deutschland noch nie gesehen. Von ganz oben auf der Dachterasse hatte man dann einen dementsprechend beeindruckenden Blick. Man konnte viele Häuser sehen und der wunderschöne Sonnenuntergang sorgte für ein noch schöneres Bild. Mir ist aufgefallen, dass in Mexiko die Sonne viel früher untergeht, als in Deutschland. Noch ein Unterschied sind auch die Busfahrten. Azuls Bus fährt einmal die Stunde. Wir haben ihn leider verpasst und daher mussten wir gefahren werden. In Deutschland kommen die Busse öfter. Auch fährt man hier aufgrund des großen Verkehrs sehr lange. Azul meinte, dass sie auch den Rückweg sogar ca. 1,5h fährt. Dabei ist die Entfernung nicht ganz so weit aber durch den Verkehr fährt man länger. Allgemein hatte ich aber viele positive Eindrücke und finde die Zeit hier bisher sehr schön.

 

Jarne

Ich war gespannt, wie die nächste Zeit laufen wird. Die erste Autofahrt war überraschend lange und anstrengend. Ich fragte mich wie das Zuhause aussehen wird und ob die Gasteltern nett sein würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe eine sehr nette Gastfamilie und ein großes eigenes Zimmer. Ich habe mich kurz ausgeruht und wurde zum Essen gerufen. Ich habe die Gelegenheit genutzt und die Gastgeschenke überreicht. Ich hoffte ihnen würden die Geschenke gefallen. Das Essen war lecker. Es gab eine Suppe. Nach dem Essen ging ich ins Bett. Ich war glücklich, dass ich mich mit meiner Gastfamilie gut verstand. Am nächsten Morgen wachte ich früh auf. Ich hatte gut geschlafen. Ich frühstückte. Es gab Rühreier und Bananenmilch. Ich machte mich fertig und wir fuhren zur Schule. Ich sah die Häuser. Wie man es kennt, waren sie oft überfüllt und heruntergekommen. Die Schule war riesig. Es gab noch ein Frühstück. Wir feierten den Tag der Deutschen Einheit. Es gab eine Zeremonie, bei der wir unter anderem die Nationalhymne sangen. Danach haben wir einen Film über die DDR geschaut. Jetzt in der letzten Stunde schreibe ich gerade den Block. Insgesamt ein sehr gelungener Start.

 

Matilda


Als ich in Mexiko angekommen bin, war ich erleichtert, den langen Flug hinter mich gebracht zu haben. Nachdem ich meinen Koffer geholt hatte, wurde ich dank eines Polizeihundes vor dem Ausgang durchsucht, hatte jedoch keine Drogen oder Alkohol in meinem Koffer. Meine Gastfamilie hat mich und Tim danach herzlich mit Blumen und Ballons empfangen und uns nach Hause gefahren. Nachdem wir am Haus ankamen, hat mich deren Hund Indiana aufgebracht begrüßt und wir haben eine halbe Stunde später Quesadillas gegessen. Nach dem Essen haben Mané und Mateo uns das luxuriöse Haus gezeigt, welches sogar ein Fitnessstudio besitzt. Deren Zimmer sind super groß und haben sogar eine Treppe die sie zu der nächsten Etage führt. Sie besitzen im Garten ein Baumhaus mit 2 Stöcken mit Balkon und einem Jacuzzi. Im ersten Wohnzimmer besitzen Sie einen kleinen Teich und im zweiten Wohnzimmer haben Tim und ich ihnen Gastgeschenke überreicht worüber sie sich sehr freuten. In der Nacht bin ich manchmal aufgewacht jedoch sofort wieder eingeschlafen. Morgens bin ich um fünf Uhr aufgestanden und habe mit kaltem Wasser geduscht, da das Wasser nicht warm geworden ist. Nachdem ich mich fertiggemacht hatte, hat der Vater Omelett und die Mutter die Brotdose gemacht. Wir sind mit dem Schulbus zur Schule gefahren und haben uns mit der Gruppe getroffen. Nach dem Frühstück was wir in der Schule gegessen hatten, haben wir die deutsche und die mexikanische Nationalhymne gesungen. Später hatten wir eine längere Pause und außerdem sahen wir danach noch einen Film über die Zeit der DDR. Zum Schluss musste ich den Text über meine ersten Eindrücke von Mexiko schreiben und wir bekamen unser Anfangsgeld.

 

Leonie A.

Bei der gestrigen Landung konnte man die enorme Größe von Mexiko-Stadt wahrnehmen. Der Anblick löste in mir nochmals mehr die Vorfreude auf die nächsten Wochen aus. Als wir dann endlich im Inneren des Flughafens ankamen stieg meine Aufregung immer mehr. Das Warten auf den Koffer zog sich deshalb extrem in die Länge und als wir dann endlich mit den Koffern im Schlepptau auf den Weg zu den Gasteltern waren, war die Erleichterung groß. Wir wurden mit Ballons, Blumen und Schildern empfangen und meine Austauschmutter Carla nahm mich sofort in den Arm. Generell wurde man sehr herzlich begrüßt, was einem die Nervosität vor den nächsten Tagen nahm. Gemeinsam mit Carla wartete ich auf unseren Fahrer, welcher mit einiger Verspätung dann auch ankam. Auf der Fahrt fiel mir auf, was für ein angeregter Verkehr in Mexiko herrscht. Achtspurige Fahrbahnen mitten in der Stadt ist man aus Deutschland nicht gewöhnt, was die ganze Rückfahrt spannender machte, die sich dadurch jedoch auch extrem in die Länge zog. Während der zwei Stunden, welche wir bis zum Haus fuhren, stellte mir meine Gastmutter viele Fragen mit dem Übersetzer, was das Ganze zwischendurch etwas schwieriger gestaltete. Zuhause angekommen, lernte ich den Rest der Familie kennen und als wir dann Schlafen gingen, war ich sehr glücklich, wie gut alles gelaufen war.


Tim

Als ich angekommen bin, hat die Familie uns sehr herzlich begrüßt. Als wir am Haus angekommen waren, stand hinter dem Fenster ein großer schwarzer Labrador. Nachdem die Eltern die Tür öffneten, sprang uns der Hund an. Die Gastfamilie zeigte mir und Matilda das Zimmer in dem wir übernachten. In dem Schlafzimmer waren Treppen zur nächsten Etage des Zimmers. Die Familie hatte ein eigenes Fitnessstudio. Im Garten ist eine komplette Grill Station mit Pizzaofen. Im Garten ist ein Jakuzzi. Außerdem haben die ein Baumhaus mit 2 Etagen. Der Garten ist mit Lichterketten ausgeschmückt. Am Abend haben wir die Gastgeschenke ausgeteilt. Die Familie hat sich sehr gefreut. Nach dem Austeilen spielten wir Mensch Ärger dich nicht. Danach sind wir schlafen gegangen.


Sara  Ch.

Bei der gestrigen Ankunft haben wir bei der Sicht aus dem Fenster gesehen, wie groß Mexiko-Stadt ist und auch vor allem im Vergleich zu Braunschweig, was sehr beeindruckend war. Wir waren sehr glücklich, als die Mexikaner uns sehr herzlich mit Blumensträußen begrüßten. Auf dem Weg nachhause hat man sehr lange gebraucht wegen des starken Verkehrs. Dies hat einem aber eine genauere Beobachtung der Umgebung ermöglicht. Bemerkbar waren die verschiedenen Gegenden, von denen es ziemlich heruntergekommene gab, aber auch sehr luxuriöse. Bevor wir nachhause gefahren sind, sind wir noch zu einem Tacoladen gefahren in einem sehr beliebten Einkaufszentrum oder hier genannt eine mall. Wir haben verschiedene mexikanische Getränke und Taco Spezialitäten probiert, dazu haben wir churros gegessen, die mit verschiedenen Toppings kamen. Am nächsten Morgen haben wir die von Mexikanern ausgeführte Zeremonie zum Tag der deutschen Einheit mit viel Musik, Essen und einem Projekt von 11. Klässlern gesehen. Es war sehr unterhaltsam.


 

Emma

Mein erster Eindruck von Mexiko-Stadt war laut, voll und grün. Aus dem Flugzeug hat man viele Gebäude auf engem Platz und hier und da Wolkenkratzer, die in den Himmel ragten, sehen können. Die schiere Größe dieser Metropole hat mich schön überrascht. Der Flughafen war voller und schäbiger als der in Hannover und die Menschen waren viel offener und gesprächiger. Wenn man in Deutschland in einem Aufzug ist, dann schweigt man meistens, hier haben alle richtig viel Smalltalk geführt. Überall waren Werbetafeln und Plakate. Leute sind überall einfach über die Straße gelaufen, teilweise ohne überhaupt zu gucken oder die Autos sind einfach gefahren ohne auf den Verkehr zu achten. Generell der Verkehr war sehr chaotisch. Der Wohnblock war von schweren Toren geschützt und das Haus war vergleichsweise sehr groß. Drei Schlafzimmer mit eigenem Badezimmer und zwei Wohnzimmer. Der Hund war relativ aufgedreht und hat sich über das Gastgeschenk-Hundespielzeug sehr gefreut. Wir haben Tortillas mit Hähnchen, Avocado, Tomate und Salat gegessen und dann bin ich eigentlich auch schon ins Bett gegangen. Wobei die Matratze signifikant härter war als in Deutschland. Mir wurde gesagt, dass ich um sechs unten sein solle, aber um sechs war keiner da. Sie sind erst um 10 nach gekommen. Die Straßen in Mexico City sind eng, holperig und die Busse sind definitiv nicht für Leute mit langen Beinen gemacht. Meine Knie tun immer noch weh. Von der Schule habe ich noch nicht so viel mitbekommen, aber das Frühstück in der Cafeteria war relativ schwer im Gegenteil zu dem, was ich bei meiner Gastfamilie gegessen habe.

 

Tore

Einige der ungewöhnlichsten Dinge sind die Pflanzen, die bei uns einfach nicht vorkommen, wie beispielsweise Palmen und Kakteen, die einfach draußen wachsen. Auch Interessant ist die Architektur, da die meisten Gebäude sehr gedrängt aussehen. Und mitten in der Innenstadt verlaufen Straßen mit mehr als drei Spuren. Etwas das extrem anders ist als in Deutschland, ist die Sicherheit, auf die man hier anscheinend sehr viel mehr achten muss als in Deutschland. Dies zeigt sich besonders darin, dass manche Häuser mit Alarmanlagen und die Schule mit einer hohen Mauer und Polizei gesichert ist. Aber man kann fast zu jeder Tageszeit bezeugen, dass wirklich sehr viele Menschen in Mexiko-City leben, da der Verkehr sehr aktiv ist und dauernd irgendjemand irgendwohin fährt. Allerdings gibt es auch ein paar komplett negative Punkte, wie das Brot, dass ich bisher kosten konnte, dass leider nicht das beste war. Eine Sache die mich wirklich sehr wundert, die ich aber irgendwie sehr interessant finde, ist die Tatsache, dass an dieser deutschen Schule der Tag der Deutschen Einheit sehr stark gefeiert wird. Mit einer richtigen Zeremonie, bei der es sogar Fahnenträger und ein kleines Schauspiel gab. Eine andere ungewöhnliche Sache war, dass Musik auf dem Schulhof gelaufen ist.

 

Julius

Als wir gelandet sind, war ich erleichtert, da der gefühlt endlos lange Flug vorbei war. An der Gepäckausgabe war ich besorgt, dass der Koffer irgendwie verloren gegangen ist, weil es lange gedauert hat, bis er ankam. Als wir dann rausgegangen sind, war ich überwältigt von der schieren Menschenmenge, die uns hinter den Türen der Gepäckausgabe erwartete. Auf der Fahrt nach „Hause“ war ich überwältigt, wie viel Verkehr und Straßen es gab und wie lange man von einem Ort zum anderen braucht. Am nächsten Morgen war ich überrascht, wie groß sowohl die Grundschule als auch das Colegio Aleman ist. Auch wenn ich wusste, dass hier fast nur deutsche Lehrer sind, war ich trotzdem überrascht, wie viele hier deutsch sind. Das Frühstück war überraschend lecker und aromatisch. Die Zeremonie zum Tag der deutschen Einheit war mal was Anderes. Ich war überrascht von alledem, was die Mexikaner alles vorbereitet hatten, wie z.B. den Zeitzeugen. Den Film danach fand ich zwar unterhaltsam, aber auch langweilig. Bei der Fußball AG war es aufgrund der dünneren Luft überraschend anstrengend, aber alle waren nett und ja, das waren meine ersten Eindrücke.

 

Marla

Als wir angekommen sind, haben wir erstmal unsere Koffer abgeholt. Als wir dann rausgehen wollten, war da ein Flughafenangestellter mit einem großen Hund, der an uns geschnüffelt hat und dann verschiedene Koffer rausgesucht hat, welche dann untersucht wurden. Während dann Matildas Koffer durchsucht wurde und ich mit ihr gewartet habe, haben wir schon die Menschenmenge hinter der Tür gesehen. Viele Austauschschüler hatten Blumen oder Luftballons dabei. Als wir dann zu den wartenden Familien gegangen sind haben sich alle Umarmt. Wir (Fátima, ihre Mutter und ich) haben dann noch kurz gewartet und andere Leute begrüßt. Danach sind wir dann ca 40 Minuten in ein Einkaufszentrum gefahren. Die Straßen waren dreckig und es war immer stockender Verkehr. Als wir dann da angekommen sind, sind wir mit noch anderen vom Austausch Essen gegangen. Es gab verschiedene Arten von Tacos und Tortillas. Das Einkaufszentrum, in dem wir waren, war riesig und sehr luxuriös. Als wir dann wieder zum Auto in die Tiefgarage gegangen sind, haben wir Wachleute gesehen. Wir sind dann losgefahren und dann bei einer großen Tür stehen geblieben. Fátimas Mutter hat die Tür mit einem Türdrücker aufgemacht. Wir sind mit dem Auto reingefahren und drinnen war ein Wohnviertel. Auf dem Weg zum Haus haben wir einen Mann getroffen, der mit seinem Hund spazieren war. Als wir ins Haus gegangen sind, sind die Hunde sofort gekommen. Fátima hat mir danach mein Zimmer gezeigt, indem die Katze war. Ich habe dann meine Sachen ausgepackt und geordnet, wobei mich die Katze beobachtet hat und bin dann schlafen gegangen. Am nächsten Tag bin ich um 6.30Uhr aufgestanden, habe mich dann fertig gemacht und bin dann runter in die Küche gegangen. Dort hat mir Fátimas Mutter als Frühstück einen Smoothie gemacht und dann hat Fátimas Vater uns zur Schule gefahren. An der Schule ist mir aufgefallen, dass die Schule von einer Mauer umgeben ist und Sicherheitspersonal bei dem Tor stand. Als wir in die Schule gegangen sind, haben wir schon die Gruppe von dem Deutschen Austausch gesehen. Bei der Gruppe angekommen, ist Fátima dann zu ihrem Unterricht gegangen und wir haben uns in kleine Gruppen aufgeteilt und haben verschiedene Räume in der Schule gesucht. Als wir damit fertig waren, sind wir zu Mensa gegangen und haben dort mexikanisches Frühstück bekommen. Danach gab es noch Nachtisch und als wir mit dem Essen fertig waren, kamen andere Schüler in die Mensa. Dann hat die Zeremonie zum Tag der Deutschen Einheit angefangen. Zuerst standen wir und haben zuerst die deutsche und dann die mexikanische Nationalhymne gesungen. Danach wurden kurze Reden gehalten (auch von einem Mann der deutschen Botschaft) und dann wurde eine Art Tanz von der 11. Klasse vorgestellt und danach wurden Geschichten von dem Mauerfall vorgelesen. Danach hat dann noch ein Zeitzeuge gesprochen und als die Zeremonie vorbei war, wurde eine Art Schulfest gefeiert, welches sie Oktoberfest nannten. Nach dem Fest haben wir in den Klassen unserer Austauschschüler einem Film über ein Mädchen in der DDR geschaut, dessen beste Freundin mit ihrer Mutter Republikflucht begangen hatte. Am Ende des Films ist die Berliner Mauer gefallen. Als der Film fertig war, hatten wir Pause und danach haben wir uns mit Herrn Weigang und Frau Nagel getroffen und wir sollten diesen Text schreiben.

Dimitrius

In Mexiko ist es ganz anders als in Deutschland. Die Menschen hier sind viel launischer, lustiger und offener als in Deutschland. Das habe ich vor allem mitbekommen, als ich mit Aaron und seinem Vater an einem kleinen Burrito-/Taco-Stand Abend gegessen habe. Überall spielte Musik, die Leute unterhielten sich und man konnte sehen, wie das Essen zubereitet wurde. In Deutschland habe ich so etwas noch nicht gesehen. Heute Morgen war auch vieles anders als zuhause. Von einem Angestellten der Familie wurden uns Frühstücksburritos zubereitet, die aus Ei, einer Tortilla und einer Art scharfer Soße bestanden. In Deutschland esse ich sehr selten so deftiges Frühstück. Die Hinfahrt zur Schule war auch ganz anders als zuhause. Der Verkehr war sehr durcheinander, und die Leute hupten aufgeregt herum. Die Schule hat mich auch komplett überwältigt. Die Schule verfügt über eine eigene riesige Sporthalle und einen angrenzenden Fußballplatz. In Deutschland muss ich immer zu einer anderen Sporthalle laufen. In den ersten beiden Stunden haben wir uns die Schule mit ihrer beeindruckenden Architektur angeschaut. Danach wurde nochmal gefrühstückt, es gab sehr gute Chilaquiles, aber ich hatte aufgrund meines ausgewogenen Frühstücks keinen Appetit.

Danach wurde der Tag der deutschen Einheit gefeiert, und es wurde eine schöne Zeremonie veranstaltet. Danach haben wir passend dazu einen Zeichentrickfilm gesehen, der in der DDR gespielt hat. Der Film war ziemlich interessant.

In der Pause habe ich einfach nur mein Frühstück gegessen. Was aber ziemlich cool hier ist, ist, dass scheinbar in jeder Pause Musik gespielt wird. Insgesamt konnte ich bis jetzt viele interessante Erfahrungen sammeln, und mein erster Tag ist noch nicht einmal zu Ende.

Julia

Von oben sah Mexiko wie ein großes Meer an Häusern und Straßen aus und definitiv größer als München. Auffällig war, dass es, anders als in Deutschland, viel weniger Felder gibt. Auch wenn es nur noch eine halbe Stunde bis zur Landung war, hat es sich wie eine Ewigkeit angefühlt und je näher wir dem Ziel gekommen sind, desto aufgeregter und neugieriger bin ich geworden. Bei der Landung war ich ziemlich glücklich, dass wir nach elf anstrengenden Stunden heile in Mexiko-Stadt angekommen sind. Was mich ebenso glücklich gemacht hat war, dass ich meine Austauschpartnerin nach so langer Zeit wiedersehen konnte. Zusammen mit einer anderen Mexikanerin und einer Deutschen sind wir in unser Wohnviertel im Süden gefahren. Auf dem Weg dorthin konnte ich mir schon einmal den ersten Eindruck der Millionenstadt verschaffen. Mir ist direkt aufgefallen wie viele hohe Mauern oder ähnliches in der Stadt erbaut wurden, wie viel Verkehr auf den Straßen los ist und die unzähligen kleinen Stände am Rande der Straße, welche unterschiedliche Sachen, wie Getränke oder Essen verkaufen. Außerdem aufgefallen ist mir, dass es relativ viel Natur in der Stadt gibt. Hin und wieder sind wir an Alleen vorbeigefahren und teilweise gab es auch grüne Grasflächen mit vielen Bäumen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Erster Eindruck Von Mexiko Stadt, sowie von dem Colegio Aleman, welches sich sehr (in einem guten Sinne) von unserer Schule in Deutschland unterscheidet, ganz gut ist und ich mich freue die nächsten 2 Wochen hier zu verbringen.

 

Ethan

Als ich am Flughafen ankam, war ich sehr aufgeregt und hab mich sehr gefreut. Es hat nicht lange gedauert, bis wir im Flugzeug nach Mexiko waren. Ich hätte nicht erwartet, dass der Flug so lange brauchen würde, aber der Flug war trotzdem genießbar. Ich fand gut, dass ich neben Felix sitzen durfte und hatte einen guten Flug. Als wir fast beim Flughafen ankamen, habe ich aus dem Fenster geschaut, um mir ein Bild von Mexiko zu geben. Ich hätte nicht gedacht, dass Mexiko so eingeengt ist, weil es auf Medien und von Beschreibungen von anderen anders aussah. Als ich beim Flughafen ankam, war ich richtig aufgeregt und müde, weil ich nicht viel auf den Flug geschlafen habe und die Reise ein bisschen anstrengend war. Als ich dann Demian getroffen habe, war es ein bisschen unangenehm, weil ich nicht wusste, was ich sagen sollte. Als ich dann den Flughafen verlassen habe, sah es komplett anders aus, als wie ich es erwarten hätte. Die Häuser waren alt und es sah sehr unhygienisch aus und überall war Stacheldraht. Ich glaube es war nur ein Viertel, weil, als wir weiter wegfuhren, hat man schöne Aussichten gesehen:  z.b. Parks, Geschäfte und viele andere coole Ansichten. Als wir dann im Resort ankamen, nach einer Stunde, war ich überrascht, wie schön, farbig, modern und stylisch das Resort von innen aussah. Man hat auch die ganzen Halloween Verkleidung gesehen an den Türen und manche Häuser waren gefüllt und geschmückt von Halloween Sachen. Als ich dann beim Haus ankam, hat mir Demian mein Zimmer gezeigt und ich war sehr dankbar, weil ich ein eigenes Zimmer mit Badezimmer bekommen habe. Später, nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte, wurde ich runtergerufen für das Abendessen. Ich hatte aber keinen Hunger, bin aber trotzdem geblieben. Nach dem Essen bin ich hochgegangen um die Geschenke zu holen. Sie haben sich sehr gefreut und wir haben dann ein bisschen miteinander gesprochen bevor ich hochgegangen bin, mich bettfertig gemacht habe und mich aufs Bett geschmissen habe. Ich habe dann noch auf mein Handy geschaut um Nachrichten zu verschicken bevor ich eingeschlafen bin. Ich bin am nächsten Tag früh aufgestanden (um 5:30). Ich konnte nicht wieder einschlafen. Also habe ich mich fertiggemacht und alles gepackt für die Schule. Ich habe dann um 6 Uhr Demian aufgeweckt, weil er meinte, dass wir um die Zeit aufstehen sollten. Er war aber schon wach und hat sich fertiggemacht. Währenddessen bin ich nach unten zum Frühstücken gegangen. Der Vater hat schon ein leckeres Frühstück vorbeireitet und es war sehr köstlich. Danach sind wir zur Schule gefahren worden. Es war genauso viel verkehr wie gestern und zwar sehr viel. Deswegen dauern Reisen mit Verkehrsmittel länger als normalerweise. Als wir in der Schule ankamen, habe ich eigentlich nur gewartet, bis Leute die ich kenne, kommen, weil ich nicht wirklich was zu reden hatte mit Demian und weil er mit seinen Freunden geredet hat. Als meine Freunde ankamen, haben wir über die Schule gesprochen, weil sie sehr cool gebaut war. Der Schultag war gar nicht anstrengend, weil wir eigentlich keinen Unterricht hatten. Ich hatte also ein anderes Bild am Anfang, doch als ich in Mexiko ankam, habe ich mir ein neues Bild von Mexiko gemacht. Vor allem von den Schulen und der Stadt Mexiko City. Mir gefällt es bis jetzt sehr und ich hoffe, dass es auch so bleibt

 

Felix

Der Flug war lang und ermüdend, aber, wenn man ankam, merkte man direkt, dass es eine andere Kultur war. Durch Dekoration und Läden wusste man, dass es nicht mehr Deutschland war. Nachdem ich den Koffer genommen habe und die Gastfamilie getroffen habe, ist mehr aufgefallen, wie nett und freundlich die Mexikaner waren. Auf dem Weg zu einen Tacorestaurant sah ich aus den Fenster wie anders die Häuser waren. Sie sind viel mehr aneinandergehängt und viel ärmlicher. Im Restaurant habe ich ein Taco bekommen mit Fleisch. Die Tacos sind auf einem ganz anderen Level als die Tacos in Deutschland. Auf den Weg nach Hause merkte ich, dass der Verkehr unglaublich war. Ich bin nach 1s eingeschlafen, als ich im Bett war. Am nächsten Tag sah ich auf dem Weg zur Schule die arm-reich Verhältnisse deutlich, sowohl bei den Häusern als auch bei den Läden. Es gibt hier Starbucks, KFC, McDonald’s etc.. In der Schule fiel mir auf, wie übersichert alles mit Kameras und Stacheldraht war. Das mexikanische Frühstück war nicht besonders lecker, aber dafür war der Smoothie dort lecker. Nachher gab es eine Zeremonie über Mexiko und Deutschland. Daraufhin konnte man Essen bei Ständen kaufen. Aber dort war die Sonne so stark, dass ich im Schatten sein musste, sonst wäre ich verbrannt worden. 


Wieder da, nach 26 Tagen.

Tagesprotokoll von Hanna (siehe 26.10.23) Bilder -------------------------------------------------------------------------------------------...