Tagesbericht von Lotta Ahlburg
Heute Morgen bin ich um 5:30 Uhr aufgestanden. Nachdem wir dann gefrühstückt hatten, also meine Gastschwestern, Anni und ich, kam unser Schulbus und wir sind losgefahren zur Schule. Die Fahrt hat ungefähr 1 Stunde gedauert. In der Schule angekommen haben wir erst mal alles erkundet. Wir haben die Aufgabe bekommen, unsere Unterrichtsräume zu suchen. Nachdem wir sie gefunden hatten, gab es noch ein zweites Frühstück, welches von der Schule ausgegeben wurde. Es gab zwei typische mexikanische Gerichte: chilaquiles und eine besondere Art "armer Ritter", hier pan frances genannt. Während unseres Frühstücks hatten unsere Austauschschüler Unterricht. Nach der Pause begann die Zeremonie anlässlich des Tages der Deutschen Einheit. Dadurch, dass die Schule eine deutsche Schule ist, wurde dort groß der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Sogar ein Vertreter des deutschen Konsulat sin Mexiko war da. Es wurde eine kleine Show aufgeführt und ein Zeitzeuge haben von ihrer Zeit in der ehemaligen DDR berichtet. Im Anschluss an die Zeremonie haben die einzelnen Klassen noch ein paar Ständer aufgebaut mit Essen. In der fünften und sechsten Stunde haben wir einen Dokumentation über die deutsche Wiedervereinigung geschaut. In den letzten beiden Stunden haben wir noch etwas über unsere bisherigen Eindrücke mit unserem Lehrer gesprochen und wie es uns bisher gefällt. wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es uns allen sehr in Mexiko gefällt und das ist sehr unterschiedlich zu Deutschland ist. Nach der siebten und achten Stunde hatte jeder Freizeit und konnte mit seiner mexikanischen Familie etwas gemeinsam unternehmen.
Bilder
Meine erster Eindruck
Emily
Wir wurden von den Méxikanern sehr freundlich und mit offenen Armen
empfangen. Die Gastfamilien haben uns Blumen geschenkt. Die Menschen hier sind
sehr kommunikativ. Zum Beispiel sind wir gestern aus dem Parkhaus gefahren und
die Gasteltern haben sich kurz mit dem Herren, der die Ausfahrt kontrolliert
hat, unterhalten. Der Verkehr in Mexiko ist auch sehr hoch und betriebsam. Es
gibt viele große Straßen, die auch übereinander entlangführen. Es fahren viele
Polizeiautos herum und an manchen Stellen wird kreuz und quer gefahren. Wenn
man von weiter weg in der Nacht einen Blick auf die Stadt wirft, erblickt man
ein Lichtermehr, was wunderschön aussieht. Hier gibt es eine breite Auswahl an
Gerichten, die alle lecker sind und nicht scharf, aber es gibt auch Süßes. Die
Stimmung ist immer positiv und in der Pause wurde für den Schulhof Musik
gespielt.
Luisa
Als wir endlich unsere Koffer hatten, stieg die Aufregung stark an.
Erwartet habe ich als Begrüßung nicht viel, jedoch war es eine so unglaubliche
Stimmung. Sie hatten Fahnen, Luftballons und Blumen zur Begrüßung. Als wir aus
dem Parkhaus rausgefahren sind, war ich extrem überwältigt von dem sehr
ungeordneten Verkehr. Das erste, was ich gehört habe, waren 4 Schüsse und kurz
habe ich gezweifelt, ob es eine gute Idee war hierher zu kommen. Besonders
beeindruckend finde ich den Verkehr. Ich wusste vorher nicht, dass man für eine
obenliegende Straße Geld bezahlen muss, nur damit man schneller am Ziel ist.
Weil ich sehr müde war, da ich seit 24 Stunden wach war, hatte ich dann ein
wenig Schwierigkeiten mit der Sprache. Meine Gasteltern können beide kein
Deutsch, sondern nur Englisch und Spanisch. Das hat es mir nicht leichter
gemacht, da ich kein Spanisch kann, und die Kommunikation nur über Englisch
laufen kann. Besonders interessant finde ich die starken Kontraste zwischen Arm
und Reich. Stark auffällig sind die Sicherheitsvorkehrungen. Wir zum Beispiel
leben in einem Bereich, der durch zwei Tore und Security gesichert ist. Bevor
wir nach Hause gefahren sind, waren wir noch Tacos essen mit sehr vielen
anderen Schülern. Beeindruckend finde ich die Energie der Mexikaner und wie nah
sich Eltern und fremde Schüler stehen. Die Mall, in der wir waren, war
riesengroß und sehr modern. Es gab sehr exklusive Shops. Die Nacht war dann
sehr ruhig und die Zeitumstellung habe ich kaum gemerkt. Am Morgen bin ich
extra um 5 aufgestanden, um mit meinen Eltern zu telefonieren. Danach haben wir
Frühstück gegessen. Es hat mich sehr an amerikanische Teenie-Filme erinnert.
Auch, dass wir Lunchtaschen bekommen haben, kenne ich so nicht. Die Busfahrt
war sehr chaotisch. Netterweise haben irgendwann alle (egal welches Alter) nur
noch Deutsch geredet, damit ich sie verstehen kann. Der Fahnenappell und der
ganze Ablauf waren sehr spannend, weil wir das so gar nicht bei uns haben.
Alles in allem war es sehr spannend, und ich freue mich auf die nächsten Tage.
Jonathan
Gestern wurde ich von Andres und seiner Mutter
vom Flughafen abgeholt. Auf dem Weg zu Andres Haus gab es viel Stau. Bei Andres
zuhause habe ich seine Oma und seine Hündin mit ihren fünf Kindern
kennengelernt. Er hat mich kurz herumgeführt und dann habe ich mich schlafen
gelegt. Ich durfte in Andres Bett schlafen. Heute Morgen hat Andres Mutter uns
Frühstück gemacht. Es gab typisch mexikanisches Gebäck, Toast mit Käse und ein
Ei für jeden. Dann sind wir vor die Tür gegangen, wo wir von einem kleinen
Schulbus abgeholt wurden. Der Bus hat jedes Kind einzeln abgeholt. Auf dem Weg
dahin sind wir durch mehrere abgeschottete Wohngebiete gefahren, in denen uns
erst von Pförtnern Schranken aufgemacht werden mussten. Gleichzeitig sind wir
an vielen Wohngebieten vorbeigefahren, die nur aus kleinen, fast garagengroßen
Hütten bestanden. Der Kontrast war groß. Heute Morgen habe ich viele von Andres
Freunden kennengelernt. Sie waren nett und lustig. Morgens in der Schule haben
wir Chilaquiles mit einer Soße aus grünen Tomaten und Käse gegessen. In der 3/4
Stunde gab es eine Zeremonie mit Theaterstück zum Tag der deutschen Einheit. Er
wurde relativ groß gefeiert. Später haben wir noch Teile eines Filmes und
einer Dokumentation über die DDR geschaut.
Hanna
Nachdem wir um ca. 17:30 Uhr
in Mexiko-Stadt gelandet waren und unser Gepäck in dem im Vergleich zu München
und Hannover sehr großen Flughafen abgeholt hatten, wurden wir von den
Mexikanern mit Blumen im Empfang genommen. Der erste Eindruck nach dem Wiedersehen
in Braunschweig war sehr positiv, da sich alle sehr über unsere Ankunft gefreut
haben. Anschließend wurde ich von meiner Gastschülerin, ihrer Mutter und
Zwillingsschwester im Regen von ihrem Chauffeur abgeholt und zum Essen
gefahren. Die Straßen waren sehr überfüllt und manche Stellen waren
überschwemmt. Trotzdem wirkte die Stadt sehr interessant und bunt wegen der
vielen bunten Häuser und den vielen grünen Pflanzen am Straßenrand. Das
Shoppingcenter, in dem wir mit über 15 anderen Austauschschülern essen waren,
war sehr viel moderner als in Deutschland. Zum Essen gab es typisch mexikanische
Tachos mit scharfen Soßen und dazu Horchata de arroz und Aqua de jamica, welche
typisch mexikanische Getränke sind. Anschließend haben wir noch kurz Riesen-Churros
gegessen und sind nachhause gefahren. Bei ihr zuhause habe ich ihr die
Gastgeschenke übergeben, über die sich auch ihre Mutter sehr gefreut hat.
Danach sind wir ins Bett gegangen. Heute Morgen sind wir mit dem Schulbus in
die Schule gefahren. Die Straßen waren sehr holprig, da überall auf den Straßen
Bremshügel, sogenannte Tope, sind. Dann haben wir in der Mensa Chilaquiles
gefrühstückt und Tamarindensaft getrunken, was sehr interessant aber auch
lecker war. Anschließend fand eine Zeromonia zu Ehren des Tages der deutschen
Einheit statt, wo auch ein deutscher Botschafter anwesend war. Diese war sehr
interessant, da wir so etwas von zuhause nicht kennen. In der dritten und
vierten Stunde haben wir mit unseren Gastgebern im Unterricht einen Film über
die DDR geguckt. Es war bisher ein sehr aufregender Start der Reise.
Sarah
Als wir gestern Abend aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, sind wir erstmal zur Passkontrolle gegangen und unsere Pässe wurden kontrolliert. Das war ein bisschen komisch. Danach sind wir unsere Koffer am Kofferband abholen gegangen. Das hat sehr lange gedauert und außerdem war es sehr voll. Dann sind wir zum Ausgang gegangen und unsere Koffer wurde noch mal kontrolliert. Danach sind wir dann aus der Tür rausgegangen und unsere Gastfamilien haben uns herzlich mit Blumen und Plakaten empfangen und haben uns in die Arme genommen.Danach hat uns der Chauffeur abgeholt. Der Weg dahin war sehr wackelig, weil überall Tope im Boden waren. Außerdem hat es mich sehr verwundert, dass bei den öffentlichen Bussen die Türen nicht geschlossen werden. Dann sind wir zu einem großen Einkaufszentrum gefahren, welches sehr schön war. Da haben wir mit einigen anderen Austauschschüler Tacos gegessen. Es gab sehr viele verschiedene und es hat alles sehr gut geschmeckt. Danach sind wir Churros essen gegangen, welche auch sehr lecker waren. Aber sie sind viel knuspriger als in Deutschland. Danach sind wir nach Hause gefahren, weil ich sehr müde war. Als wir an ihrem Wohnviertel ankamen, waren da Wachen, die uns die Schranke aufgemacht haben. Das war ein bisschen befremdlich. Dann sind wir zu ihrem Haus gefahren und sie hat mir eine Haustour gegeben. Ihr Haus ist sehr groß und hat sehr viele Zimmer. Dann hat sie mir mein Zimmer gezeigt, welches sehr schön ist. Was mich aber verwundert hat, ist, dass sie beim Reingehen ins Haus die Schuhe nicht ausziehen. Dann hat sie mich noch gefragt, ob ich am nächsten Tag in die Schule möchte und ich habe mich bettfertig gemacht. Dann bin ich ins Bett gegangen. Als ich heute Morgen aufgewacht bin, hat mir die Mutter das Frühstück zum Zimmer gebracht. Das fand ich ein bisschen komisch, aber das Essen hat sehr lecker geschmeckt. Es gab Quesadillas. Dann habe ich Zähne geputzt und mich fertiggemacht. Dann hat meine Austauschschülerin mir mein Frühstück in einem Lunchpaket gegeben, was ich noch nie so gesehen hatte. Das Essen kam in einen extra Rucksack. Dann war schon der Schulbus vor der Tür und wir sind eingestiegen. Die Fahrt zu der Schule war wieder sehr wild, weil er sehr viel Tope im Boden gab. Danach war mir schlecht. Außerdem war die Busfahrt sehr lang. Als wir in der Schule ankamen, haben alle gewartet und wir haben eine Aufgabe bekommen. Wir sollten alle Klassenräume suchen, in denen wir die nächsten Tage Unterricht haben. Dann haben wir noch bei einer Probe für den Tag der Deutschen Einheit zugeguckt und dann haben wir Frühstück gegessen. Das war sehr lecker, aber ich weiß den Namen nicht mehr. Auf jeden Fall war es ein Gericht mit frittierten Tortillastücken und Tomatensoße und Käse und zum Nachtisch gab es so ein französisches Brot mit Erdbeeren und Zimt und Zucker. Dann war Pause und danach war die Zeremonie für den Tag der Deutschen Einheit. Das war sehr spannend. Da ich sowas noch nie gesehen habe und das nicht kannte, dass man das so dolle feiert. Danach gab es noch verschiedene Essensstände, bei denen man sich was kaufen konnte. Die Hot Dogs hier sind einfach Brötchen mit roten Würsten. Das hat mich etwas verwirrt. Im Großen und Ganzen war es aber schon ein schöner Tag hier in Mexiko.
Jill
Bei der Ankunft habe ich im Auto gemerkt wie
viele Autos dort auf den Straßen unterwegs sind, ohne klare Regeln im Verkehr.
Die Straßen sind sehr uneben und haben viele Schlaglöcher und es ist überall
schnell Stau. Ich und meine Gastfamilie waren essen in einem Restaurant, wo es
sehr viele verschiedene Arten von Tacos gab und anderes mexikanisches Essen. Es
war sehr lecker. Zuhause bei meiner Gastfamilie ist mir aufgefallen, wie anders
als in Deutschland alle ihre Schuhe im Haus angelassen haben und erst in ihrem
eigenen Zimmer ausgezogen haben. Außerdem ist mir vermehrt aufgefallen, dass
sehr viele Security-Menschen oder stark bewaffneten Polizisten vor Eingängen
bestimmter Gebäude standen. Am nächsten Tag war der erste Schultag der gesamten
Mexiko Reise. Die Busfahrt hin war in dem Schulbus ganz anders als wie im Bus
in Deutschland. Ich musste um 4:50 Uhr aufstehen um den Bus um 5:30 Uhr zu
bekommen, da der Verkehr in Mexiko so viel ist, da man sonst nicht pünktlich
zur Schule kommt. Es war zudem auch Tag der deutschen Einheit, der in der
Schule hier mitgefeiert wird. Allerdings viel feierlicher als in Deutschland.
Es wurden die mexikanische Flagge und die deutsche Flagge in einem Marsch
geehrt, sowie die mexikanische Hymne und die deutsche Hymne gesungen. Feststellend
merkt man stark den Unterschied zwischen dem deutschen und dem mexikanischen
Lebensstandard.
Annika
Bei der Ankunft wurden ein paar von uns
ausgepickt. Die Koffer dieser Personen wurden aufgemacht und durchsucht. Auf
der Autofahrt habe ich bemerkt, dass der Verkehr nicht geregelt ist. Viele
fahren einfach wie sie Lust haben. Es gibt Huckel auf der Straße, weswegen man
sehr langsam fahren muss. Die Polizeiwagen fahren zu jeder Zeit mit Blaulicht,
egal ob sie einen Einsatz haben oder nicht. Wir sind dann zu einem Bäcker
gegangen. Bei der Fahrt auf die Auffahrt mussten wir einem Aufpasser sagen,
dass wir zum Bäcker wollen und wurden dadurch kontrolliert. Die Menschen sind
hier viel freundlicher und aufmerksamer als in Deutschland. Auf der weiteren
Fahrt zum Haus, mussten wir durch 2 bewachte Tore. Das Haus hat mehrere WLAN
Zugängen, da die Wände aus Beton sind und ein Signal nur schwer bis gar nicht
durch die Wände durchkommt. Es ist sehr vieles anders als in Deutschland, zum
Beispiel die Toilettenspülung. Aber auch, dass die Häuser teilweise 2 Haustüren
haben und dass der Schulbus nur bestimmte Kinder und auch nicht viele Kinder
mitnimmt. Wir sind mit dem Bus durch eine Schranke gefahren, damit wir über
eine Autobahn, die in einem Stockwerk höher über der anderen Autobahn
langführte, fahren dürfen, die etwas leerer ist. Ich glaube, man muss für die
Autobahn Geld bezahlen. Auf der Fahrt habe ich außerdem eine riesige
mexikanische Flagge gesehen. Sie war riesig und im Vergleich waren die
Hochhäuser relativ klein. Heute Morgen haben wir in der Schule Chilaquiles und
French Toast gefrühstückt. Es gab auch etwas Leckeres zu trinken. Dann gab es
eine Zeremonie zum Tag der deutschen Einheit. Diese war sehr schön gestaltet
und die mexikanische Nationalhymne hört sich auch schön an. Danach haben wir
einen Film zu dem Thema geschaut. In der Pause saßen wir auf einer Bank im
Grünen und haben Geckos gesehen.
Carmen
Als wir angekommen sind war ich sehr müde und
es war sehr warm. Wir mussten relativ lange auf unsere Koffer warten. Ich fand
es schön bei meiner Ankunft Blumen zu bekommen. Im Anschluss sind wir zum Auto
gegangen und ich habe Schüsse gehört, was keinen schönen Eindruck hinterlassen
hat. Es hat ungefähr eine Stunde gedauert bis wir an dem Haus angekommen sind
und wir haben auf dem Weg an einer Bäckerei angehalten. Wir haben mexikanisches
süßes Essen gekauft, welches sehr lecker geschmeckt hat. Als wir angekommen
sind, hat mir meine Gastfamilie das Haus gezeigt. Es war schön und groß. Ich
war sehr müde, weswegen ich relativ schnell ins Bett gegangen bin. Am nächsten
Morgen musste ich sehr früh aufstehen, weil wir schon um 6:45 losfahren
mussten. Es hat etwa eine halbe Stunde zur Schule gedauert. Zum Frühstück gab
es in der Schule Chilaquiles und French Toast. Ich fand es war mal was anderes
und lecker, aber ich könnte das nicht jeden Tag zum Frühstück essen. Nach dem
Frühstück gab es eine Zeremonie ztum Tag der deutschen Einheit. Die
Mexikanischen Schüler haben Geschichten von Menschen erzählt, im Zusammenhang
mit dem Tag der deutschen Einheit. Danach hatten sie Stände aufgebaut und haben
Getränke, Essen und Süßes verkauft. Die Schüler haben auch Bratwürste verkauft.
Jedoch waren das nicht ansatzweise Bratwürste. Danach waren wir noch im
Unterricht und haben einen Film über ein Mädchen geguckt, welches in der DDR
gelebt hat. Der Film war etwas langweilig. Die Schule war im Vergleich zu
unserer Schule viel größer und offener und sah viel schöner aus. Der erste Tag
in Mexiko hat insgesamt einen guten Eindruck hinterlassen und war ein guter
Start.
Lotta
In Mexiko angekommen wurde ich sehr nett und herzlich von meiner
mexikanischen Familie empfangen. Meine Austauschschülerin hatte mir einen
Strauß mit Rosen und ein Plakat mitgebracht. Ich wurde herzlich von meiner
Gastmutter und meinem Gastvater in den Arm genommen zur Begrüßung. Als wir auf
dem Weg zu einem Taco Restaurant waren, sind wir durch ganz viele verschiedene
Viertel von Mexiko gefahren. Mir ist aufgefallen, dass manche Häuser richtig
schön und modern waren und andere nur aus Blech bestanden. Als wir über eine
Brücke gefahren sind, war ich sehr beeindruckt, wie groß Mexiko-Stadt doch ist.
Als wir dann in dem Shoppingcenter angekommen waren, mussten wir insgesamt vier
Rolltreppen hochfahren, um bei den Restaurants anzukommen. Was ich damit sagen
will, ist, dass nicht nur die Stadt richtig groß ist, sondern auch die ganzen
Shoppingcenter. Im Restaurant angekommen, haben wir auch kurz darauf bestellt.
In Deutschland bestellt normalerweise jeder einzeln, aber hier in Mexiko war es
irgendwie so, dass halt alle durcheinander gequatscht haben und ich gar nicht
verstanden habe, was sie jetzt insgesamt bestellt haben und das hat mich
irgendwie voll verwirrt, weil normalerweise ist das geordnet in Deutschland. In
Mexiko ist es einfach so ein durcheinander. Allgemein war es aber mega cool noch
und es hat mega Spaß gemacht. Ich habe auch das erste Mal Tacos gegessen. Zum
Nachtisch gab es Churros, die ganz anders geschmeckt haben als in Deutschland, im
positiven Sinne. Nach dem Nachtisch sind wir dann auch nach Hause gefahren und
meine Gastfamilie hat mir ihr Haus gezeigt. Was ich sehr komisch fand, war,
dass sie einen Türsteher hatten, der das Tor zu einem kleinen Vorhof geöffnet
hat. Nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte, bin ich noch duschen gegangen
und das Wasser war richtig kalt. Es war fast unmöglich zu duschen, ohne zu
erfrieren. Danach habe ich mich in mein Bett gelegt und nach 24 Stunden
geschlafen.
Ida
Der erste und vielleicht auch schönste Eindruck
war, als Lotta und ich die Zollkontrolle verließen und alle Mexikanischen
Gastschüler angefangen haben zu schreien und zu jubeln und wir unsere Freunde
endlich wiedersehen konnten. Mir wurden Luftballons und ein großes
Willkommensposter in die Hand gedrückt und alle um mich herum haben geschrien
und geweint vor Wiedersehensfreude. Sobald wir im Auto das Parkhaus verlassen
hatten, konnte man lautes Feuerwerk hören und lautes Hupen von Autos. Die Fahrt
im Auto hat in etwa eine Stunde gedauert und ich habe vieles gesehen. Alte
Autos, große und kleine Häuser, Geschäfte, Restaurants, ein Fußballstadion,
eine große Brücke, Menschen die Blumen an der Straße verkauften und viel viel
Stau. Zuhause angekommen habe ich den Hund der Familie kennengelernt und sie
hat mich sehr freudig begrüßt. Beim Abendessen habe ich die großen Brüder
meiner Gastschwester kennengelernt und wir haben uns sofort gut verstanden. Heute
Morgen gab es eine sehr huggelige und schnelle Busfahrt zur Schule. Bei Tag sah
die Stadt noch bunter und lebhafter aus. Auf dem Weg hat man viele Menschen und
Autos sehen können. Ich habe sogar ein paar alte Käfer aus dem Werk in Puebla
entdeckt. In der Schule gab es dann ein sehr leckeres Frühstück unteranderem
mit „Pan Francés“. Ein gebratenes Zimt - Zucker - Toast mit Joghurt und Beeren.
Bei der Zeremonie für den Tag der Deutschen Einheit wurde von Schülern etwas
aufgeführt, das mich sehr berührt hat.
Judy
Am 02.10.2023 sind wir gegen 17 Uhr in Mexiko-Stadt angekommen. Ich
glaube wir alle waren froh und erleichtert nach diesem langen Flug, unsere Füße
auf dem Boden Mexikos zu setzten. Gleich bei der Ankunft hat man schon gemerkt,
dass man nun nicht mehr in Deutschland war. Einerseits waren es die
Menschenmengen die einen dies vermittelten, andererseits war es das Klima und
die Umgebung. Nach dem Toilettengang warteten wir alle auf unsere Koffer.
Nachdem auch dieser lange Prozess abgeschlossen war, wurden wir von unseren
Gastfamilien empfangen. Es war schön zu sehen, dass meine Gastschülerin auch
etwas für mich vorbereitet hatte. Dann habe ich auch zum ersten Mal meine
Gastmutter kennengelernt. Sie war sehr freundlich. Jedoch muss ich mich ab
jetzt darauf einstellen, Spanisch mit ihr zu reden, denn sie besteht darauf
meine Spanischkenntnisse zu verbessern, wofür ich aber auch offen bin. Der Weg
nach Hause hat ca. 1 Stunde mit dem Auto gedauert. Draußen wurde es schon dunkler
und es hat geregnet. Der Nachhauseweg war sehr angenehm. Es war auch einfach
mal schön, nur nach draußen zu gucken und die neue Umgebung zu durchforschen.
Eine Sache, die mir definitiv neu war: der Fahrstil der Menschen. Es war
erstens sehr voll und zweitens fahren die Menschen sehr "wild" und
nicht wirklich nach Regeln. Zuhause angekommen haben mich die Hunde meiner
Gastfamilie freundlich empfangen und mir wurde mein Zimmer gezeigt. Ich war
sehr erleichtert, mein eigenes Zimmer zu haben, denn nach einem 13-stündigen
Flug möchte man auch mal ein bisschen Ruhe. Nachdem alles ausgepackt war, habe
ich die Gastgeschenke gegeben. Mein Tag endetet schon gegen 21:00 Uhr. Morgens
wurden wir um 06:40 Uhr vom privaten Schulbus abgeholt. Es waren sehr viele
Grundschulschüler in dem Bus. In der Schule angekommen, haben wir das Gelände
erkundet und anschließend gemeinsam gefrühstückt. Es gab Chilaquiles und pan
francesc. Beides war sehr lecker. Anschließend gab es eine Zeremonie, weil
heute der Tag der deutschen Einheit ist. Es war auf jeden Fall eine neue
Erfahrung. Der Unterricht in der 5./6. Stunde ähnelte sehr dem Unterricht an
den deutschen Schulen. Außer, dass eine Eidechse im Klassenraum war. In der
Mittagspause haben wir uns über unsere ersten Eindrücke untereinander
ausgetauscht und uns ein bisschen ausgeruht.
Luisa M.
Als wir um 17:30 Ortszeit angekommen waren,
waren wir zuerst auf der Toilette, welche nach Chlor gestunken hat. Das war
nicht so toll. Danach haben wir die Koffer geholt und unsere Gastfamilien haben
uns mit Blumen empfangen. Ich fand, dass das eine sehr schöne Tradition ist.
Danach bin ich mit meiner Austauschpartnerin zum Auto gelaufen und wir sind
losgefahren. Die Straßen waren sehr voll und wir haben über eine Stunde
gebraucht, was ich sehr viel fand. Mexiko ist eine sehr volle Stadt mit viele
Menschen, Autos und Häusern. Ich mochte den Ausblick aus dem Autofenster
dennoch, weil es hier ganz anders ist, als in Deutschland. Auch das Zuhause von
meiner Gastfamilie ist anders. Man muss erst durch ein Tor fahren, wo ein Mann
den Einlass kontrolliert und dann sind dahinter viele kleine Reihenhäuser. Das
Haus hat vier Etagen und viele Bäder, was ich ziemlich ungewöhnlich fand. Auch
die Essenszeit ist später, nämlich erst um 20-21 Uhr. Blöd finde ich, dass man
das Wasser aus dem Hahn nicht trinken kann und es stinkt auch ein bisschen. In
der Nacht habe ich oft Sirenen, Hunde Gebell oder andere Geräusche gehört.
Heute Morgen musste ich dann schon um 6 Uhr aufstehen, weil der Bus schon um
6:30 kommt und auch eine Stunde zur Schule braucht. Auf dem Weg habe ich viele
Autos mit abgefahrenen Spiegeln gesehen und eigentlich haben auch alle Kratzer
oder Beulen. Außerdem sind hier die Autobahnen oft übereinander. Ich habe das
Gefühl, dass alle Fahrzeuge kreuz und quer fahren, aber es keinen stört. In der
Schule haben wir dann Chilaquiles mit Soße gegessen, aber das hat nach nichts
geschmeckt. Als Dessert gab es Pan Frances, was ganz lecker war. Danach gab es
eine Zeremonie für den Tag der Deutschen Einheit. Das war sehr schön und es
wurde auch etwas aufgeführt. In der vierten Stunde haben wir dann in den
Klassen einen langweiligen Film geschaut. Insgesamt waren die beiden Tage echt
schön und sehr interessant.
Leonie K.
Das Ankommen am Flughafen in Mexiko war
aufregend! Der Flughafen in Mexiko-Stadt ist groß und geschäftig. Es gibt viele
internationale Flüge, die dort ankommen. Also gibt es immer eine Menge Leute.
Die Einreiseformalitäten waren ziemlich einfach und das Personal war freundlich
und hilfsbereit. Nachdem ich meinen Koffer abgeholt hatte, bin ich zu meiner Gast
Familie gegangen. Es gibt viele Transportmöglichkeiten vom Flughafen, wie
Taxis, Shuttlebusse und öffentliche Verkehrsmittel. Mein erster Eindruck von
Mexiko war einfach beeindruckend! Die lebendige Kultur, die freundlichen
Menschen und die atemberaubende Schönheit des Landes haben mich sofort
fasziniert. Wir sind dann noch essen gegangen. Die mexikanische Küche ist
einfach köstlich. Mexiko hat definitiv einen bleibenden Eindruck bei mir
hinterlassen! Wir sind danach nach Hause gefahren. Dort angekommen, bin ich
dann auch noch schnell duschen gegangen und dann bin ich auch eingeschlafen. Am
nächsten Morgen bin ich auch schon um 4:30 Uhr aufgewacht und dann um 5:00 Uhr
aufgestanden. Luciana und ich haben uns dann fertiggemacht und etwas gegessen. Wir
wurden um 6:05 Uhr abgeholt und zur Schule gefahren. In der Schule angekommen,
haben wir einen kurzen Rundgang gemacht und haben dann ein typisch mexikanisches
Frühstück Chilaquiles bekommen und zum Nachtisch Pan Frances gegessen. Anschließend
haben wir in der 3/4 Stunde den Tag der Deutschen Einheit gefeiert. In der 6/7.
Stunde haben wir einen Film über die DDR geschaut. Es war definitiv ein
aufregender Start meiner Reise in Mexiko!
Mina
Mein
1. Eindruck von Mexiko war überwältigend. Als wir am Flughafen ankamen, haben
unsere Austauschschüler uns willkommen geheißen und Blumen überreicht. Vom
Flughafen aus wurden wir von dem Chauffeur zu einem Restaurant gefahren. Im
Auto haben wir von unserem Flug bzw. von der Reise hierher berichtet und die
Gastmutter kennengelernt. Sie macht einen sehr netten und herzlichen Eindruck.
Nach der einstündigen Fahrt durch die Stadt sind wir angekommen und haben Tacos
mit den anderen Austauschschülern gegessen. Gegen 8 Uhr sind wir zu deren Haus
gefahren und wurden von dem Hausmädchen begrüßt. Dort überreichte ich meine
Gastgeschenke sowie das T-Shirt.
Am nächsten Tag mussten wir gegen 5:45 Uhr aufstehen und wurden um
6:20 Uhr von den Schulbussen zur Schule gefahren. In der Schule angekommen,
erkundeten wir die Schule und aßen ein typisch-mexikanisches Frühstück und zum
Nachtisch Pan Frances.
Danach feierten wir den Tag der deutschen Einheit mit einer großen
Zeremonie. Sogar der deutsche Botschafter und ein Zeitzeuge waren dort und
haben über den Tag der deutschen Einheit gesprochen. Aufgelockert wurde die
Feier mit einem Schauspiel von der 11b. Sie haben gesungen und getanzt und
Geschichten von den Opfern der DDR erzählt. Anschließend wurde auf dem Schulhof
eine Art Oktoberfest gefeiert. Die Schüler sammelten mit Essen, wie zum
Beispiel mexikanische Bratwürstchen oder Brownies Gelder für ihren Abiball. Im
Gegensatz zu Deutschland lief in den Pausen durchgehend Musik und der Schulhof
ist generell sehr viel beeindruckender als unserer in Braunschweig. Der ganze
Tag war sehr spannend und hatte viele neue Erfahrungen zu bieten. Ich freue
mich auf noch weitere tolle Tage und eine schöne Zeit in der Familie.
Marleen
Wir sind ca. um 17 Uhr Ortszeit am Flughafen in
Mexikostadt angekommen. Dann gingen viele auf Toiletten. Die Toiletten sind
sehr anders als in Deutschland. Es hat sehr nach Chlor und Raumparfüm
gestunken. Dann haben wir auf unsere Koffer gewartet und wurden sehr lieb von
unseren Austauschschülern empfangen. Viele haben Blumen mitgebracht oder
Plakate gebastelt. Ich habe mich sehr gefreut sie wiederzusehen. Dann sind wir
spontan noch in eine Taco-Bar gefahren. Wir wurden von einem Fahrer gebracht,
der uns sogar die Tür geöffnet. Das fand ich sehr krass. Der Verkehr in Mexiko-Stadt
ist sehr anders als in Deutschland und es dauert viel länger. Wir haben 1h 30min
bis zu dem Restaurant gebraucht. Dort haben wir mit ein paar anderen
Austauschschülern gegessen. Wir haben Horchata de arroz, Agua de Jamaica und Tacos
probiert. Neben jedem Tisch steht einfach ein eigener Kleiderständer, damit man
nicht beklaut wird. War sehr lecker. Später waren wir noch Churros essen. Die
waren auch echt gut und sehr billig im Gegensatz zu Deutschland. Dann sind wir
endlich nach Hause gefahren. Ich war sehr müde. Ich habe den ganzen Flug nicht
geschlafen und war deswegen schon über 24h wach. Dann habe ich die Nanny
kennengelernt. Sie ist sehr nett. Christa hat auch zwei sehr süße Hunde.
Zuhause habe ich das Zimmer eingeräumt und geduscht. Ich habe einfach ein
eigenes Zimmer und Bad. Und von meinem Zimmer habe ich eine sehr schöne
Aussicht über die Stadt, weil sie in einem Hochhaus sehr weit oben wohnt.
Danach bin ich schlafen gegangen. Heute Morgen musste ich schon um 5 Uhr
aufstehen, weil der Bus um 6 Uhr kommt. Ich habe mich fertiggemacht und Müsli
gefrühstückt. Das Kindermädchen hat mir mein Essen gegeben und dann sind wir
eingestiegen. Es war noch dunkel draußen. In der Schule hat uns der Schulleiter
begrüßt und wir haben Frühstück bekommen: Chilaquiles und Pan frances. War echt
lecker. Danach hatten wir Pause und es gab eine Zeremonie zum Tag der Deutschen
Einheit. Wir haben die mexikanische und die deutsche Nationalhymne gesungen und
eine Klasse hat etwas vorgeführt.
Silja
Auf der Fahrt zu der Wohnung von meiner
Austauschpartnerin habe ich viel aus dem Fenster geschaut und die Straßen von
Mexiko-Stadt angesehen. Es sah irgendwie so aus, wie ich es mir vorgestellt
hatte: bunt, vielseitig und groß. Überall waren Tacoläden. Viele Gebäude hatten
Mauern und darauf Stacheldrahtzäune. Für mich wirkten die nicht so
vertrauenswürdig. Man sah sehr deutlich den Unterschied zwischen Arm und Reich.
Wir haben mit noch einer anderen Familie in einem Tacoladen gegessen. Ich habe
ein leckeres Getränk namens Jamaica getrunken und Tacos gegessen. Es war beides
sehr lecker. Die Soßen habe ich nicht probiert, da diese sehr scharf für
Deutsche sein sollen. Bei meiner mexikanischen Familie angekommen, sah die
Wohnung von außen nicht besonders aus. Eher alt und benutzt. Doch von innen war
die Wohnung sehr modern. Ich wurde von dem Hund meiner Austauschpartnerin
stürmisch begrüßt und in der Küche stand eine Aushilfe, die mich ebenfalls
freundlich begrüßt hat. Ich habe eine kleine Führung durch das Haus bekommen
und bin dann in mein Zimmer gegangen und habe mich fertiggemacht. Da fiel mir
auf, dass ich den Pin für meinen Koffer auf meinem Handy hatte, aber das war
gesperrt. So konnte ich auch nicht meine Eltern anrufen. Doch ändern konnte ich
das gestern nicht. Dann war ich schlafen. Heute Morgen musste ich mich beeilen.
Zum Frühstück gab es eine Frucht und Waffeln. Das war sehr lecker. Anschließend
sind wir mit dem Auto zu einer Straße gefahren, wo wir in ein anderes Auto von
einer Freundin meiner Austauschpartnerin gestiegen sind. Mit dem Auto sind wir
dann zur Schule. Dort gab es wieder Frühstück. Obwohl ich keinen Hunger hatte,
habe ich das Essen probiert. Es war sehr lecker, obwohl ich die Soße der
Chilaquiles nicht so gern mochte. Danach war eine Zeremonie zu dem Tag der
Deutschen Einheit, wo Kinder die mexikanische und deutsche Flagge getragen
haben. Dann wurden die beiden Nationalhymnen gespielt. Anschließend hat eine
Klasse etwas über die Geschichte erzählt und Rollenspiele vorgespielt. Ich fand
es erstaunlich, dass ich viel des Spanischen verstanden habe. Schlussendlich
erzählte ein Zeitzeuge seine Geschichte. Die war sehr spannend und erschreckend.
Danach haben Schüler:innen Essen verkauft. In der 5. und 6. Stunde haben wir
einen Film über den Mauerfall und das Leben in der DDR geschaut. Ich fand ihn
sehr schön und traurig, da es ja heute immer noch in manchen Ländern so geht.
Bjarne
Ich habe bemerkt, dass es viel mehr Stau gibt
als in Deutschland. Obwohl die Stadt zwar sehr groß ist, gibt es viel zu viele
Autos. Das habe ich bemerkt, als wir am ersten Tag, nachdem meine Gastfamilie
und ich Tacos Essen waren, für einen 15 Minuten Weg eine Stunde gebraucht habe.
Das Essen, was ich bisher hier in Mexiko gegessen habe, war immer sehr lecker.
Vor allem war ich sehr positiv vom Frühstück, was mir morgens gemacht wurde,
überrascht. Die Mutter von meinem Austauschschüler hat uns nämlich sogenannte
Frühstücks-Burritos gemacht. Sie entstanden nur aus Schinken, Ei und Tortillas,
aber waren trotzdem sehr lecker. Die Schule finde ich auch sehr toll, weil die
Anlage erstens sehr groß ist und zweitens sehr schön gebaut ist. Es gab in der
dritten und vierten Stunde eine Zeremonie zum Tag der Deutschen Einheit. Sie
war sehr unterhaltsam und interessant. Es war sehr cool zu sehen, dass die
Schüler und Lehrer auf dieser Schule deutsche Feiertage Feiern und sogar eine
Zeremonie deshalb veranstalten. Ich habe auch bemerkt, dass fremde Mexikaner
deutlich offener und freundlicher sind als Fremde in Deutschland.
Maggie
Meine ersten Eindrücke von Mexiko waren allgemein
sehr positiv. Zuerst wurde ich sehr herzlich von der Gastfamilie begrüßt. Am
Flughafen haben Azul, ihre Mutter und ihr Bruder auf mich gewartet und ich habe
eine Apfel als Gastgeschenk bekommen. Über diese gastfreundliche Begrüßung habe
ich mich sehr gefreut. Als wir dann mit dem Auto nach Hause gefahren sind, habe
ich meine ersten neuen Eindrücke bekommen. Die Straßen und Häuser dort waren
sehr anders als in Deutschland. Die Straßen sind hier so breit und viele Autos
fahren nebeneinander. Die Häuser an den Straßen waren alle umhüllt von vielen
Kabeln, die von Haus zu Haus gingen. Vermutlich Stromleitungen. Als ich dort
ankam, hat es außerdem geregnet, was ich nicht erwartet hatte. Es war nicht
dolle, aber kälter und nasser als ich erwartet hatte. Auch das Haus hat mich
sehr überrascht. Azul wohnt in einem Haus, worin viele Wohnungen sind. Es war
riesengroß und hatte viele Etagen. So viele habe ich in Deutschland noch nie
gesehen. Von ganz oben auf der Dachterasse hatte man dann einen dementsprechend
beeindruckenden Blick. Man konnte viele Häuser sehen und der wunderschöne
Sonnenuntergang sorgte für ein noch schöneres Bild. Mir ist aufgefallen, dass
in Mexiko die Sonne viel früher untergeht, als in Deutschland. Noch ein Unterschied
sind auch die Busfahrten. Azuls Bus fährt einmal die Stunde. Wir haben ihn
leider verpasst und daher mussten wir gefahren werden. In Deutschland kommen
die Busse öfter. Auch fährt man hier aufgrund des großen Verkehrs sehr lange.
Azul meinte, dass sie auch den Rückweg sogar ca. 1,5h fährt. Dabei ist die
Entfernung nicht ganz so weit aber durch den Verkehr fährt man länger.
Allgemein hatte ich aber viele positive Eindrücke und finde die Zeit hier bisher
sehr schön.
Jarne
Ich war gespannt, wie die nächste Zeit laufen wird. Die erste
Autofahrt war überraschend lange und anstrengend. Ich fragte mich wie das
Zuhause aussehen wird und ob die Gasteltern nett sein würde. Ich wurde nicht
enttäuscht. Ich habe eine sehr nette Gastfamilie und ein großes eigenes Zimmer.
Ich habe mich kurz ausgeruht und wurde zum Essen gerufen. Ich habe die
Gelegenheit genutzt und die Gastgeschenke überreicht. Ich hoffte ihnen würden
die Geschenke gefallen. Das Essen war lecker. Es gab eine Suppe. Nach dem Essen
ging ich ins Bett. Ich war glücklich, dass ich mich mit meiner Gastfamilie gut
verstand. Am nächsten Morgen wachte ich früh auf. Ich hatte gut geschlafen. Ich
frühstückte. Es gab Rühreier und Bananenmilch. Ich machte mich fertig und wir
fuhren zur Schule. Ich sah die Häuser. Wie man es kennt, waren sie oft
überfüllt und heruntergekommen. Die Schule war riesig. Es gab noch ein
Frühstück. Wir feierten den Tag der Deutschen Einheit. Es gab eine Zeremonie,
bei der wir unter anderem die Nationalhymne sangen. Danach haben wir einen Film
über die DDR geschaut. Jetzt in der letzten Stunde schreibe ich gerade den
Block. Insgesamt ein sehr gelungener Start.
Matilda
Als
ich in Mexiko angekommen bin, war ich erleichtert, den langen Flug hinter mich
gebracht zu haben. Nachdem ich meinen Koffer geholt hatte, wurde ich dank eines
Polizeihundes vor dem Ausgang durchsucht, hatte jedoch keine Drogen oder
Alkohol in meinem Koffer. Meine Gastfamilie hat mich und Tim danach herzlich
mit Blumen und Ballons empfangen und uns nach Hause gefahren. Nachdem wir am
Haus ankamen, hat mich deren Hund Indiana aufgebracht begrüßt und wir haben
eine halbe Stunde später Quesadillas gegessen. Nach dem Essen haben Mané und
Mateo uns das luxuriöse Haus gezeigt, welches sogar ein Fitnessstudio besitzt.
Deren Zimmer sind super groß und haben sogar eine Treppe die sie zu der
nächsten Etage führt. Sie besitzen im Garten ein Baumhaus mit 2 Stöcken mit
Balkon und einem Jacuzzi. Im ersten Wohnzimmer besitzen Sie einen kleinen Teich
und im zweiten Wohnzimmer haben Tim und ich ihnen Gastgeschenke überreicht
worüber sie sich sehr freuten. In der Nacht bin ich manchmal aufgewacht jedoch
sofort wieder eingeschlafen. Morgens bin ich um fünf Uhr aufgestanden und habe mit
kaltem Wasser geduscht, da das Wasser nicht warm geworden ist. Nachdem ich mich
fertiggemacht hatte, hat der Vater Omelett und die Mutter die Brotdose gemacht.
Wir sind mit dem Schulbus zur Schule gefahren und haben uns mit der Gruppe
getroffen. Nach dem Frühstück was wir in der Schule gegessen hatten, haben wir
die deutsche und die mexikanische Nationalhymne gesungen. Später hatten wir
eine längere Pause und außerdem sahen wir danach noch einen Film über die Zeit
der DDR. Zum Schluss musste ich den Text über meine ersten Eindrücke von Mexiko
schreiben und wir bekamen unser Anfangsgeld.
Leonie A.
Bei der gestrigen Landung konnte man die enorme
Größe von Mexiko-Stadt wahrnehmen. Der Anblick löste in mir nochmals mehr die
Vorfreude auf die nächsten Wochen aus. Als wir dann endlich im Inneren des Flughafens
ankamen stieg meine Aufregung immer mehr. Das Warten auf den Koffer zog sich
deshalb extrem in die Länge und als wir dann endlich mit den Koffern im
Schlepptau auf den Weg zu den Gasteltern waren, war die Erleichterung groß. Wir
wurden mit Ballons, Blumen und Schildern empfangen und meine Austauschmutter
Carla nahm mich sofort in den Arm. Generell wurde man sehr herzlich begrüßt,
was einem die Nervosität vor den nächsten Tagen nahm. Gemeinsam mit Carla
wartete ich auf unseren Fahrer, welcher mit einiger Verspätung dann auch ankam.
Auf der Fahrt fiel mir auf, was für ein angeregter Verkehr in Mexiko herrscht. Achtspurige
Fahrbahnen mitten in der Stadt ist man aus Deutschland nicht gewöhnt, was die
ganze Rückfahrt spannender machte, die sich dadurch jedoch auch extrem in die
Länge zog. Während der zwei Stunden, welche wir bis zum Haus fuhren, stellte
mir meine Gastmutter viele Fragen mit dem Übersetzer, was das Ganze zwischendurch
etwas schwieriger gestaltete. Zuhause angekommen, lernte ich den Rest der Familie
kennen und als wir dann Schlafen gingen, war ich sehr glücklich, wie gut alles
gelaufen war.
Tim
Als ich angekommen bin, hat die Familie uns sehr herzlich
begrüßt. Als wir am Haus angekommen waren, stand hinter dem Fenster ein großer
schwarzer Labrador. Nachdem die Eltern die Tür öffneten, sprang uns der Hund
an. Die Gastfamilie zeigte mir und Matilda das Zimmer in dem wir übernachten.
In dem Schlafzimmer waren Treppen zur nächsten Etage des Zimmers. Die Familie
hatte ein eigenes Fitnessstudio. Im Garten ist eine komplette Grill Station mit
Pizzaofen. Im Garten ist ein Jakuzzi. Außerdem haben die ein Baumhaus mit 2
Etagen. Der Garten ist mit Lichterketten ausgeschmückt. Am Abend haben wir die
Gastgeschenke ausgeteilt. Die Familie hat sich sehr gefreut. Nach dem Austeilen
spielten wir Mensch Ärger dich nicht. Danach sind wir schlafen gegangen.
Sara Ch.
Bei der gestrigen Ankunft haben wir bei der
Sicht aus dem Fenster gesehen, wie groß Mexiko-Stadt ist und auch vor allem im
Vergleich zu Braunschweig, was sehr beeindruckend war. Wir waren sehr glücklich,
als die Mexikaner uns sehr herzlich mit Blumensträußen begrüßten. Auf dem Weg
nachhause hat man sehr lange gebraucht wegen des starken Verkehrs. Dies hat
einem aber eine genauere Beobachtung der Umgebung ermöglicht. Bemerkbar waren
die verschiedenen Gegenden, von denen es ziemlich heruntergekommene gab, aber auch
sehr luxuriöse. Bevor wir nachhause gefahren sind, sind wir noch zu einem Tacoladen
gefahren in einem sehr beliebten Einkaufszentrum oder hier genannt eine mall.
Wir haben verschiedene mexikanische Getränke und Taco Spezialitäten probiert, dazu
haben wir churros gegessen, die mit verschiedenen Toppings kamen. Am nächsten Morgen
haben wir die von Mexikanern ausgeführte Zeremonie zum Tag der deutschen
Einheit mit viel Musik, Essen und einem Projekt von 11. Klässlern gesehen. Es
war sehr unterhaltsam.
Emma
Mein erster Eindruck von Mexiko-Stadt war laut,
voll und grün. Aus dem Flugzeug hat man viele Gebäude auf engem Platz und hier
und da Wolkenkratzer, die in den Himmel ragten, sehen können. Die schiere Größe
dieser Metropole hat mich schön überrascht. Der Flughafen war voller und
schäbiger als der in Hannover und die Menschen waren viel offener und
gesprächiger. Wenn man in Deutschland in einem Aufzug ist, dann schweigt man
meistens, hier haben alle richtig viel Smalltalk geführt. Überall waren
Werbetafeln und Plakate. Leute sind überall einfach über die Straße gelaufen,
teilweise ohne überhaupt zu gucken oder die Autos sind einfach gefahren ohne
auf den Verkehr zu achten. Generell der Verkehr war sehr chaotisch. Der
Wohnblock war von schweren Toren geschützt und das Haus war vergleichsweise
sehr groß. Drei Schlafzimmer mit eigenem Badezimmer und zwei Wohnzimmer. Der
Hund war relativ aufgedreht und hat sich über das Gastgeschenk-Hundespielzeug
sehr gefreut. Wir haben Tortillas mit Hähnchen, Avocado, Tomate und Salat
gegessen und dann bin ich eigentlich auch schon ins Bett gegangen. Wobei die
Matratze signifikant härter war als in Deutschland. Mir wurde gesagt, dass ich
um sechs unten sein solle, aber um sechs war keiner da. Sie sind erst um 10
nach gekommen. Die Straßen in Mexico City sind eng, holperig und die Busse sind
definitiv nicht für Leute mit langen Beinen gemacht. Meine Knie tun immer noch
weh. Von der Schule habe ich noch nicht so viel mitbekommen, aber das Frühstück
in der Cafeteria war relativ schwer im Gegenteil zu dem, was ich bei meiner
Gastfamilie gegessen habe.
Tore
Einige der ungewöhnlichsten Dinge sind die Pflanzen, die bei uns einfach
nicht vorkommen, wie beispielsweise Palmen und Kakteen, die einfach draußen
wachsen. Auch Interessant ist die Architektur, da die meisten Gebäude sehr
gedrängt aussehen. Und mitten in der Innenstadt verlaufen Straßen mit mehr als
drei Spuren. Etwas das extrem anders ist als in Deutschland, ist die
Sicherheit, auf die man hier anscheinend sehr viel mehr achten muss als in
Deutschland. Dies zeigt sich besonders darin, dass manche Häuser mit
Alarmanlagen und die Schule mit einer hohen Mauer und Polizei gesichert ist. Aber
man kann fast zu jeder Tageszeit bezeugen, dass wirklich sehr viele Menschen in
Mexiko-City leben, da der Verkehr sehr aktiv ist und dauernd irgendjemand
irgendwohin fährt. Allerdings gibt es auch ein paar komplett negative Punkte,
wie das Brot, dass ich bisher kosten konnte, dass leider nicht das beste war. Eine
Sache die mich wirklich sehr wundert, die ich aber irgendwie sehr interessant
finde, ist die Tatsache, dass an dieser deutschen Schule der Tag der Deutschen
Einheit sehr stark gefeiert wird. Mit einer richtigen Zeremonie, bei der es
sogar Fahnenträger und ein kleines Schauspiel gab. Eine andere ungewöhnliche
Sache war, dass Musik auf dem Schulhof gelaufen ist.
Julius
Als wir gelandet sind, war ich erleichtert, da
der gefühlt endlos lange Flug vorbei war. An der Gepäckausgabe war ich besorgt,
dass der Koffer irgendwie verloren gegangen ist, weil es lange gedauert hat,
bis er ankam. Als wir dann rausgegangen sind, war ich überwältigt von der
schieren Menschenmenge, die uns hinter den Türen der Gepäckausgabe erwartete.
Auf der Fahrt nach „Hause“ war ich überwältigt, wie viel Verkehr und Straßen es
gab und wie lange man von einem Ort zum anderen braucht. Am nächsten Morgen war
ich überrascht, wie groß sowohl die Grundschule als auch das Colegio Aleman
ist. Auch wenn ich wusste, dass hier fast nur deutsche Lehrer sind, war ich
trotzdem überrascht, wie viele hier deutsch sind. Das Frühstück war
überraschend lecker und aromatisch. Die Zeremonie zum Tag der deutschen Einheit
war mal was Anderes. Ich war überrascht von alledem, was die Mexikaner alles
vorbereitet hatten, wie z.B. den Zeitzeugen. Den Film danach fand ich zwar
unterhaltsam, aber auch langweilig. Bei der Fußball AG war es aufgrund der
dünneren Luft überraschend anstrengend, aber alle waren nett und ja, das waren
meine ersten Eindrücke.
Marla
Als wir angekommen sind, haben wir erstmal
unsere Koffer abgeholt. Als wir dann rausgehen wollten, war da ein
Flughafenangestellter mit einem großen Hund, der an uns geschnüffelt hat und
dann verschiedene Koffer rausgesucht hat, welche dann untersucht wurden.
Während dann Matildas Koffer durchsucht wurde und ich mit ihr gewartet habe,
haben wir schon die Menschenmenge hinter der Tür gesehen. Viele
Austauschschüler hatten Blumen oder Luftballons dabei. Als wir dann zu den
wartenden Familien gegangen sind haben sich alle Umarmt. Wir (Fátima, ihre
Mutter und ich) haben dann noch kurz gewartet und andere Leute begrüßt. Danach
sind wir dann ca 40 Minuten in ein Einkaufszentrum gefahren. Die Straßen waren
dreckig und es war immer stockender Verkehr. Als wir dann da angekommen sind,
sind wir mit noch anderen vom Austausch Essen gegangen. Es gab verschiedene
Arten von Tacos und Tortillas. Das Einkaufszentrum, in dem wir waren, war
riesig und sehr luxuriös. Als wir dann wieder zum Auto in die Tiefgarage
gegangen sind, haben wir Wachleute gesehen. Wir sind dann losgefahren und dann
bei einer großen Tür stehen geblieben. Fátimas Mutter hat die Tür mit einem
Türdrücker aufgemacht. Wir sind mit dem Auto reingefahren und drinnen war ein
Wohnviertel. Auf dem Weg zum Haus haben wir einen Mann getroffen, der mit
seinem Hund spazieren war. Als wir ins Haus gegangen sind, sind die Hunde
sofort gekommen. Fátima hat mir danach mein Zimmer gezeigt, indem die Katze
war. Ich habe dann meine Sachen ausgepackt und geordnet, wobei mich die Katze
beobachtet hat und bin dann schlafen gegangen. Am nächsten Tag bin ich um
6.30Uhr aufgestanden, habe mich dann fertig gemacht und bin dann runter in die
Küche gegangen. Dort hat mir Fátimas Mutter als Frühstück einen Smoothie
gemacht und dann hat Fátimas Vater uns zur Schule gefahren. An der Schule ist mir
aufgefallen, dass die Schule von einer Mauer umgeben ist und
Sicherheitspersonal bei dem Tor stand. Als wir in die Schule gegangen sind,
haben wir schon die Gruppe von dem Deutschen Austausch gesehen. Bei der Gruppe
angekommen, ist Fátima dann zu ihrem Unterricht gegangen und wir haben uns in
kleine Gruppen aufgeteilt und haben verschiedene Räume in der Schule gesucht.
Als wir damit fertig waren, sind wir zu Mensa gegangen und haben dort mexikanisches
Frühstück bekommen. Danach gab es noch Nachtisch und als wir mit dem Essen
fertig waren, kamen andere Schüler in die Mensa. Dann hat die Zeremonie zum Tag
der Deutschen Einheit angefangen. Zuerst standen wir und haben zuerst die
deutsche und dann die mexikanische Nationalhymne gesungen. Danach wurden kurze
Reden gehalten (auch von einem Mann der deutschen Botschaft) und dann wurde
eine Art Tanz von der 11. Klasse vorgestellt und danach wurden Geschichten von
dem Mauerfall vorgelesen. Danach hat dann noch ein Zeitzeuge gesprochen und als
die Zeremonie vorbei war, wurde eine Art Schulfest gefeiert, welches sie
Oktoberfest nannten. Nach dem Fest haben wir in den Klassen unserer
Austauschschüler einem Film über ein Mädchen in der DDR geschaut, dessen beste
Freundin mit ihrer Mutter Republikflucht begangen hatte. Am Ende des Films ist
die Berliner Mauer gefallen. Als der Film fertig war, hatten wir Pause und
danach haben wir uns mit Herrn Weigang und Frau Nagel getroffen und wir sollten
diesen Text schreiben.
Dimitrius
In Mexiko ist es ganz
anders als in Deutschland. Die Menschen hier sind viel launischer, lustiger und
offener als in Deutschland. Das habe ich vor allem mitbekommen, als ich mit
Aaron und seinem Vater an einem kleinen Burrito-/Taco-Stand Abend gegessen
habe. Überall spielte Musik, die Leute unterhielten sich und man konnte sehen,
wie das Essen zubereitet wurde. In Deutschland habe ich so etwas noch nicht
gesehen. Heute Morgen war auch vieles anders als zuhause. Von einem
Angestellten der Familie wurden uns Frühstücksburritos zubereitet, die aus Ei,
einer Tortilla und einer Art scharfer Soße bestanden. In Deutschland esse ich
sehr selten so deftiges Frühstück. Die Hinfahrt zur Schule war auch ganz anders
als zuhause. Der Verkehr war sehr durcheinander, und die Leute hupten aufgeregt
herum. Die Schule hat mich auch komplett überwältigt. Die Schule verfügt über
eine eigene riesige Sporthalle und einen angrenzenden Fußballplatz. In
Deutschland muss ich immer zu einer anderen Sporthalle laufen. In den ersten
beiden Stunden haben wir uns die Schule mit ihrer beeindruckenden Architektur
angeschaut. Danach wurde nochmal gefrühstückt, es gab sehr gute Chilaquiles,
aber ich hatte aufgrund meines ausgewogenen Frühstücks keinen Appetit.
Danach wurde der Tag
der deutschen Einheit gefeiert, und es wurde eine schöne Zeremonie veranstaltet.
Danach haben wir passend dazu einen Zeichentrickfilm gesehen, der in der DDR
gespielt hat. Der Film war ziemlich interessant.
In der Pause habe ich
einfach nur mein Frühstück gegessen. Was aber ziemlich cool hier ist, ist, dass
scheinbar in jeder Pause Musik gespielt wird. Insgesamt konnte ich bis jetzt
viele interessante Erfahrungen sammeln, und mein erster Tag ist noch nicht einmal
zu Ende.
Julia
Von oben sah Mexiko wie ein großes Meer an
Häusern und Straßen aus und definitiv größer als München. Auffällig war, dass
es, anders als in Deutschland, viel weniger Felder gibt. Auch wenn es nur noch
eine halbe Stunde bis zur Landung war, hat es sich wie eine Ewigkeit angefühlt
und je näher wir dem Ziel gekommen sind, desto aufgeregter und neugieriger bin
ich geworden. Bei der Landung war ich ziemlich glücklich, dass wir nach elf
anstrengenden Stunden heile in Mexiko-Stadt angekommen sind. Was mich ebenso
glücklich gemacht hat war, dass ich meine Austauschpartnerin nach so langer
Zeit wiedersehen konnte. Zusammen mit einer anderen Mexikanerin und einer
Deutschen sind wir in unser Wohnviertel im Süden gefahren. Auf dem Weg dorthin
konnte ich mir schon einmal den ersten Eindruck der Millionenstadt verschaffen.
Mir ist direkt aufgefallen wie viele hohe Mauern oder ähnliches in der Stadt
erbaut wurden, wie viel Verkehr auf den Straßen los ist und die unzähligen
kleinen Stände am Rande der Straße, welche unterschiedliche Sachen, wie
Getränke oder Essen verkaufen. Außerdem aufgefallen ist mir, dass es relativ
viel Natur in der Stadt gibt. Hin und wieder sind wir an Alleen vorbeigefahren
und teilweise gab es auch grüne Grasflächen mit vielen Bäumen. Zusammenfassend
kann ich sagen, dass mein Erster Eindruck Von Mexiko Stadt, sowie von dem
Colegio Aleman, welches sich sehr (in einem guten Sinne) von unserer Schule in
Deutschland unterscheidet, ganz gut ist und ich mich freue die nächsten 2
Wochen hier zu verbringen.
Ethan
Als ich
am Flughafen ankam, war ich sehr aufgeregt und hab mich sehr gefreut. Es hat
nicht lange gedauert, bis wir im Flugzeug nach Mexiko waren. Ich hätte nicht
erwartet, dass der Flug so lange brauchen würde, aber der Flug war trotzdem
genießbar. Ich fand gut, dass ich neben Felix sitzen durfte und hatte einen
guten Flug. Als wir fast beim Flughafen ankamen, habe ich aus dem Fenster
geschaut, um mir ein Bild von Mexiko zu geben. Ich hätte nicht gedacht, dass
Mexiko so eingeengt ist, weil es auf Medien und von Beschreibungen von anderen
anders aussah. Als ich beim Flughafen ankam, war ich richtig aufgeregt und
müde, weil ich nicht viel auf den Flug geschlafen habe und die Reise ein
bisschen anstrengend war. Als ich dann Demian getroffen habe, war es ein bisschen
unangenehm, weil ich nicht wusste, was ich sagen sollte. Als ich dann den
Flughafen verlassen habe, sah es komplett anders aus, als wie ich es erwarten
hätte. Die Häuser waren alt und es sah sehr unhygienisch aus und überall war
Stacheldraht. Ich glaube es war nur ein Viertel, weil, als wir weiter wegfuhren,
hat man schöne Aussichten gesehen: z.b.
Parks, Geschäfte und viele andere coole Ansichten. Als wir dann im Resort
ankamen, nach einer Stunde, war ich überrascht, wie schön, farbig, modern und stylisch
das Resort von innen aussah. Man hat auch die ganzen Halloween Verkleidung
gesehen an den Türen und manche Häuser waren gefüllt und geschmückt von
Halloween Sachen. Als ich dann beim Haus ankam, hat mir Demian mein Zimmer
gezeigt und ich war sehr dankbar, weil ich ein eigenes Zimmer mit Badezimmer
bekommen habe. Später, nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte, wurde ich
runtergerufen für das Abendessen. Ich hatte aber keinen Hunger, bin aber
trotzdem geblieben. Nach dem Essen bin ich hochgegangen um die Geschenke zu
holen. Sie haben sich sehr gefreut und wir haben dann ein bisschen miteinander
gesprochen bevor ich hochgegangen bin, mich bettfertig gemacht habe und mich
aufs Bett geschmissen habe. Ich habe dann noch auf mein Handy geschaut um Nachrichten
zu verschicken bevor ich eingeschlafen bin. Ich bin am nächsten Tag früh
aufgestanden (um 5:30). Ich konnte nicht wieder einschlafen. Also habe ich mich
fertiggemacht und alles gepackt für die Schule. Ich habe dann um 6 Uhr Demian
aufgeweckt, weil er meinte, dass wir um die Zeit aufstehen sollten. Er war aber
schon wach und hat sich fertiggemacht. Währenddessen bin ich nach unten zum
Frühstücken gegangen. Der Vater hat schon ein leckeres Frühstück vorbeireitet
und es war sehr köstlich. Danach sind wir zur Schule gefahren worden. Es war
genauso viel verkehr wie gestern und zwar sehr viel. Deswegen dauern Reisen mit
Verkehrsmittel länger als normalerweise. Als wir in der Schule ankamen, habe
ich eigentlich nur gewartet, bis Leute die ich kenne, kommen, weil ich nicht
wirklich was zu reden hatte mit Demian und weil er mit seinen Freunden geredet
hat. Als meine Freunde ankamen, haben wir über die Schule gesprochen, weil sie
sehr cool gebaut war. Der Schultag war gar nicht anstrengend, weil wir
eigentlich keinen Unterricht hatten. Ich hatte also ein anderes Bild am Anfang,
doch als ich in Mexiko ankam, habe ich mir ein neues Bild von Mexiko gemacht.
Vor allem von den Schulen und der Stadt Mexiko City. Mir gefällt es bis jetzt
sehr und ich hoffe, dass es auch so bleibt
Felix