Montag, 23. Oktober 2023

Ansprüche (ans Hotel) werden relativ

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Tagesprotokoll von Jonathan
Um 8 Uhr morgens trafen wir uns vorm Hotel in Puerto Morelos in der Nähe von Cancun. Wir frühstückten in einem Cafe, für das wir uns am Vortag zwischen unterschiedlichem Essen zum Frühstück entscheiden konnten. Nach dem Essen gingen wir gemeinsam zurück zum Hotel, wobei eine kleine Gruppe mit Jürgen zum Supermarkt gegangen ist. Als wir wieder beim Hotel waren, durften wir uns beschäftigen, wie wir wollten. Wir haben erst eine kurze Pause im Zimmer gemacht, dann sind wir in der Karibik baden gegangen. Das Wasser war schön warm, aber deutlich salziger als zum Beispiel die Nord- oder Ostsee. Meine Augen, meine Nase und mein Mund haben deswegen schnell ziemlich unangenehm gebrannt. Spaß gemacht hat es trotzdem dolle. Dann wurde uns kalt und wir sind aus dem Wasser und wieder auf unser Zimmer. Nacheinander sind wir dann duschen gegangen und haben uns dann nochmal ins Bett gelegt. Zum Abend hin, sind wir alle gemeinsam in die Innenstadt von Puerto Morelos gegangen. Dort konnten wir in kleinen Gruppen essen gehen oder uns umgucken. Gegen 19 Uhr waren wir wieder im Hotel und um 22 Uhr war Bettruhe.

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Bemerkung zum Hotel von Wg:
Durch das Hotelpersonal wurden instandgesetzt / repariert:
- 3 Duschen
- 1 Leck in der Wand
- 1 defekte portable Herdplatte (bei Wg, andernorts keine Verwendung von Küchengeräten erlaubt)
Nicht reparierbar:
- mindestens 2 nicht schließende Außenjalousien
- 1 defekter Ablauf (Spüle, bei Wg)
- mindestens eine Dusche mit wenig Wasserdurchsatz.
Trotzdem ist das Hotel für uns geeignet, weil
- wir direkt am Strand sind,
- die Zimmer groß sind (2 Räume + Bad)
- wir alle Zimmer zum Strand belegen und keine weiteren Gäste da sind
- weil die Zimmer sauber sind.

Bix a beel? Wie geht es dir?

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Tagesprotokoll von Annika
Heute Morgen sind wir um 06:00 Uhr aufgestanden, da wir um 07:00 Uhr mit unseren fertigen Koffern beim Frühstück sein sollten. Zum Frühstück gab es Rührei mit Schinken oder auch ohne Schinken und dafür mit Tomate. Das hat vielen nicht gereicht, weswegen reichlich Brot nachbestellt wurde. Um 08:15 Uhr sind wir zur Maya Schule losgefahren. Auf der Fahrt hat uns Herr Helmdach erzählt, dass in diesem Maya- Dorf, wo wir hinfahren, normalerweise keine Touristen sind. Für die Schüler gibt es auch keine Entschuldigung nicht zur Schule zukommen, da alles umsonst ist und jeder jeden kennt. Das heißt, es gibt immer eine Möglichkeit zur Schule zu kommen. Wenn die eigenen Eltern ihr Kind nicht zur Schule bringen können (zb. mit einem Motorrad, Fahrrad, ...), können die Nachbarn die Kinder auch mitnehmen. Manche Kinder wohnen auch 5 Dörfer weiter und haben trotzdem täglich die Chance, irgendwie zur Schule zu kommen. Es gibt hier auch eine Schulpflicht, was heißt, dass die Eltern auch gezwungen werden können ihre Kinder zur Schule zu schicken. Auf die Schule gehen aber nicht nur Maya-Kinder sondern auch Kinder aus Korea und auch Mestizen. Außerdem ist der Direktor der Schule sehr bekannt, weil er gegen die Zerstörung der Maya- Kultur arbeitet. Unter anderem der Direktor und Rudolfo, der uns die Tür in die Maya- Schule öffnete, sorgen dafür und fördern, dass die Maya- Kinder ihre Muttersprache lernen. Nur ungefähr 30% der Maya- Kinder können tatsächlich auch Maya sprechen. Als wir an der Schule vorbeigefahren sind, sind die Kinder freudig Richtung Tor losgelaufen. Es war ca. 11:00 Uhr als wir ankamen. Wir mussten dann warten, weil die Kinder noch keine Pause hatten. Rudolfo hat uns dann kurz etwas Maya beigebracht, so heißt Bix a Bil wie geht es dir? und Malob sowas wie okay, verstanden, gut, wobei man aber das b am Ende des Wortes nicht mitspricht. Auf dem Schulgelände gibt es ein gelbes Haus, wo die Schüler Frühstück und Mittagessen bekommen. Sie müssen es nicht bezahlen, da die Gemeinde den Kindern das Essen finanziert. Die Kinder haben uns mit einem großen weißen Stofftuch und Namensschildern mit all unseren Namen drauf begrüßt. Wir haben dann unsere Geschenke übergeben und sind in die Schule reingegangen. Die Kinder in den Räumen haben gegrinst und uns zugewunken. Uns wurden dann unter anderem die Zahlen der Maya und deren Bedeutung nähergelegt. So steht die Zahl eins zum Beispiel für den Hauptgott und die 20 für eine Person, da jede Person die 20 Nummern in sich drin trägt. Jede Zahl bzw. Ziffer hat hier eine Bedeutung. Außerdem hat er uns das Projekt Una nueva Luz erklärt und vorgestellt. Der Direktor arbeitet seit 1997 an der Schule (anfangs alleine). Er hat uns dann noch ein großes weißes Tuch gezeigt wo drauf stand K'kíimil, K-ka'síijil, was bedeutet:wir sterben, wir werden wieder geboren. Dieser Spruch ist der typische Maya- Glaube. Wir sind dann durchs Dorf zu einem über 200 Jahre alten Ort gegangen, wo uns der stellvertretende Direktor eine alte Geschichte erzählt hat. Wir haben alle Zettel in Lesezeichengröße mit einem netten Spruch draufbekommen. Essen gab es im Haus vom stellvertretenden Schulleiter. Es gab Hühnersuppe, Nudeln, Zwiebeln und Tortillas. Wir sind dann zu dem alten Ort mit einem Spielplatz zurückgegangen, wo wir uns verabschiedet haben und auch die letzten ihre Geschenke bekommen haben. Um 14:15 Uhr sind wir mit dem Bus losgefahren, welcher uns abgeholt hat. Um 18:12 Uhr hat uns der Bus zum Einkaufen rausgelassen. Jedes Zimmer hat sich Snacks und Trinken gekauft. Die Lehrer haben sich um das Abendessen gekümmert. Zurück am Bus sind wir ungefähr 2 Minuten weiter zum Hotel gefahren. Wir haben dann vor dem Hotel warten müssen, was echt anstrengend war, da das Klima hier sehr warm und schwül ist. Zum Abendessen in Picknickart gab es Baguette mit einer Soße deiner Wahl und Käse oder Wurst

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Wieder da, nach 26 Tagen.

Tagesprotokoll von Hanna (siehe 26.10.23) Bilder -------------------------------------------------------------------------------------------...