Donnerstag, 19. Oktober 2023

Leben, wie man will und Anziehen was man will.

Bild des Tages

Auf dem Markt haben wir genau das gefunden, was wir suchten.



 Video des Tages

Alles passt, bis auf die zu langen Beine.

Tagesblog von Maggie und Louisa M

Von Luisa:
Heute Morgen haben wir uns um 7:45 Uhr zum Frühstücken getroffen. Es gab ein Buffet mit viel Auswahl und das Essen war sehr lecker. Als wir dann fertig waren mit frühstücken, sind alle wieder auf ihr Zimmer gegangen und um 8:45 Uhr haben wir uns am Eingang versammelt und sind zum Bus gelaufen. Um ca. 9:00 Uhr fuhren wir los und im Bus hat uns Herr Helmdach dann noch etwas über das Dorf San Juan Chamula erzählt, welches das Dort ist, zu dem wir hingefahren sind. Er sagte, dass die Leute, die dort leben sehr arm aussehen, aber eigentlich alles haben, was sie brauchen. Sie haben sich selbst dazu entschieden, so zu leben und haben sogar die Erlaubnis dazu von der Mexikanischen Regierung. Manche haben sogar viel Geld und Villen, aber leben trotzdem genauso wie die anderen, da das Haus nur den Status anzeigen soll. Es gibt auch eine Krankenstation, welche aber niemand nutzt, weil die Leute, wenn sie krank sind, in die Kirche gehen, sich ihren Heiler suchen und Sachen opfern, damit es ihnen besser geht. Außerdem gibt es einen Ortsrat der über alles entscheidet und die Kinder gehen alle zur Schule. Das Dorf verdient viel Geld mit dem Tourismus. Um 9:35 Uhr kamen wir dann an und wurden von unserem Führer durch das Dorf geführt. Dieses hat insgesamt 85000 Einwohner. Zuerst waren wir bei einem von zwei Friedhöfen. Es gab viele Gräber mit Maya Kreuzen darauf stehen und manche waren schon für das Totenfest geschmückt. Wenn ein Grab ein schwarzes Kreuz hatte hieß das, dass die Person alt geworden ist und wenn es ein grünes oder blaues Kreuz hatte, ist ein junger Mensch gestorben. Das Material hat angezeigt, ob man arm oder reich ist und die Anzahl der Kreuze war ein Zeichen der Pflege. Auf dem Weg zur Kirche sind wir bei einigen Verkaufsständen vorbeigekommen, die viele Sachen aus Schafwolle verkauft haben. Die ganze Kleidung aus Schafwolle ist dort traditionell, wenn man ein Amt hat und alle anderen trugen nur Röcke aus Schafwolle und eine Bluse aus Satin. Die Röcke gibt es nur in einer Größe und werden mit Hilfe eines Gürtels enger gemacht. Die Oberteile kann man auch als Schal oder Sonnenschutz verwenden.
Es wurde auch viel Obst und Gemüse verkauft. Man wiegt diese nicht, sondern kauft es in Bechern, Eimern oder Tüten. Alles war meistens selbstangebaut und „Bio“. Der Führer hat auch erzählt, dass alle mit der Sonne schlafen gehen und aufstehen und es keine Sorgen in ihrem Dorf gibt. Außerdem waren wir noch in einer Kirche, welche der wichtigste Teil des Ortes ist und die Leute eigentlich immer für alles herkommen. Sie stellen dann Kerzen in verschiedenen Farben auf z.B. gelbe Kerzen gegen Depressionen, grüne für die Reinigung von Bösem und schwarze oder rote gegen schlechte Geister. Danach wird ein Huhn geopfert und zum Schluss eine Coca Cola getrunken damit das Leid beim Aufstoßen wegen der Kohlensäure heraus kommt. Dieses ist ein Ritual zur Genesung. Als letztes durften wir noch eine halbe Stunde in kleinen Gruppen auf dem Platz und durch den Markt laufen und danach sind wir mit dem Bus wieder ins Hotel gefahren. Im Hotel hatten wir 45min Pause, bevor es mit ein paar Präsentationen weiter ging.

Von Maggi
Maggi (ab 14:00)
Um 14:15 Uhr sind wir losgegangen zum Markt von San Cristobal. Dort sind wir erst einmal als Gruppe zusammen durchgegangen. Als wir wieder am Anfang angekommen waren haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und durften uns von dort an frei bewegen. Um 14:50 Uhr ist meine Gruppe dann losgegangen. Auf dem Markt roch es sehr unangenehm, auch aufgrund der vielen toten Hühner, die dort überall herumlagen, sodass wir weiter zu dem Handwerkermarkt in der Nähe gegangen sind. Dort haben wir uns etwas umgeschaut und haben uns dann ca. um 16:05 Uhr auf den Weg zurück zum Hotel gemacht, wo wir nur wenig später ankamen. Bis 18:00 Uhr durften wir uns dann noch in den Zimmern aufhalten. Anschließend sind wir losgegangen zum Zocalo, wo wir uns auch wieder in Gruppen aufgeteilt haben um etwas essen zu gehen. Ich habe Spaghetti gegessen, Sarah auch und Lotta Pommes. Da es Ida leider nicht gut ging, haben wir ihr etwas mitgebracht. Nach dem Essen sind Sarah und Lotta noch zur Wäscherei gegangen und haben unsere Wäsche abgeholt, nachdem Ida und ich die Wäsche gestern dorthin gebracht hatten. Als wir unsere Wäsche zurückbekommen haben, waren wir froh, dass sie gebügelt und zusammengelegt war, allerdings roch sie schlechter als zuvor und sowohl Saras als auch meine Socke waren weg. Danach sind wir schlafen gegangen

Bilder























Markt in San Juan Chamula
Was man auf dem Markt so kaufen kann.

Felix
Poncho
Der Poncho ist schwarz weiß und hat ein riesiges detailliertes Muster. Am Rand ist er mit ein paar heraushängenden Faden fixiert. Das Muster unten links unterscheidet sich von den anderen, weil da die Kästchen klein sind und es geht den ganzen Weg nach oben.
Doch der größte Teil des Ponchos ist mit großen Kasten fixiert. In der Mitte sind auch ein paar Sonnenblumen zu sehen Der rechte Rand ist einfach nur komplett schwarz.

Tim
Poncho



Auf dem Handwerksmarkt gab sehr viele Ponchos. Die Ponchos sind aus Stoff mit verschiedenen Farben und Mustern. Die meisten haben unten noch Verzierungen, z.B mit geflochtenen Fäden. Aber es gibt auch welche, die haben unten nichts. Außerdem sind Ponchos und Hüte sehr typisch für Mexiko. Ein paar dieser Ponchos haben auch ein Kragen. Aber es gibt auch welche mit einem V-Ausschnitt. Sie hingen überall. Die Touristen kaufen eher die Ponchos mit den Hüten als die Einwohner.

Silja
Bunte Schuhe
Ich habe mich für Schuhe entschieden, die ich gesehen hatte, da es solche Schuhe selten in Deutschland gibt und man sie sehr häufig gesehen hat. Sie waren hölzern und sehr bunt gehäkelt und geflochten. Äußerlich sahen sie nicht so bequem aus. Mein Eindruck vom Markt in San Juan Chamula:
Der Handwerksmarkt war nicht so viel anders, als deutsche Märkte, aber der Essensmarkt war ganz anders. Überall hat es anders gerochen und das Essen wurde in Schüsseln statt gewogen in Kilogramm verkauft. Es liefen viele kleine Kinder durch die engen Gassen und der Boden war sehr dreckig, da dort Essenreste und anderer Müll lag. Es gab ein paar Läden, wo es tote Fische und Hühner gab und die wurden dort auch zubereitet, was ich nicht sehr schön anzusehen fand. Generell war auf dem Essensmarkt ein sehr volles und hektisches Gedränge, was nichts für mich war.

Judy
Puppe


Das Objekt, was ich ausgesucht habe, ist eine Art Puppe. Sie sieht so aus, als ob sie handgefertigt wurde. Sie hat ein typisch mexikanisches Design. Sie trägt einen neon-orangenen Rock mit Punkten und einer Spitze unten am Ende. Ihr Oberteil ist grün und hat ein Zeichen wie ein eckiges "G" drauf. Ihre Ärmel sind neon-gelb und kurz. Sie hat schwarze Haare, die in zwei Zöpfe geflochten wurden. Diese sind dann mit bunten Bändern umwickelt worden. Ihr Gesicht ist sehr simpel gehalten. Ihre Augen sind zwei Runde Stoffstücke, ihre Nase ein dreieckiges Stoffstück und ihr Mund sieht wie ein Pfeil aus. Zur Puppe im generellem kann man sagen, dass sie eine weiche Füllung hat (vielleicht Watte oder Wolle) und sie genäht wurde (kann man am Gesicht erkennen). Optisch gesehen sieht sie auf dem ersten Blick sehr bunt aus.

Mina
Der Markt in Mexiko ist ganz anders als ein deutscher Markt. Es war sehr dreckig und unhygienisch. Überall waren Stände mit viel Obst und Gemüse und manchmal lagen auch tote Hühner dort. Alle Fleischstände generell waren nicht gekühlt. Außerdem gab es sehr komische Früchte, die rund waren mit Stacheln und rot. Dadurch, dass der Markt sehr eng und zugerümpelt war, konnte man sich nur schwer zurechtfinden und hat sich schnell verlaufen. Danach waren wir auf dem Handwerksmarkt. Dort gab es viele verschiedene Stände mit T-Shirts, die schwarz waren und ein Motiv in Neonfarben darauf hatten. Diese leuchten im Dunkeln, also, wenn man mit Schwarzlicht Beleuchtet wird und waren eigentlich sehr schön. Es gab auch noch viele Anhänger, die aus Wolle genäht worden waren, mit Blumen Stickereien in verschiedenen Formen und Fransen am anderen Ende. Man konnte sie auch aufhängen und in Herzform Kreis rund oder in Form eines Buchstaben bekommen.
Zudem gab es etliche Lederwarenstände, die eine riesige Auswahl hatten. Von Portemonnaies bis hin zu Handtaschen hatten sie alles was das Herz begehrt.
Alles in Allem war der Markt eine glorreiche Erfahrung und hatte eine Vielzahl an exotischen Früchten und nette Souveniers. Jedoch ist der Markt viel zu unübersichtlich und groß für den Alltag.


Jill


Auf dem Markt ist mir aufgefallen, dass entweder das Obst und Gemüse in Plastik verpackt ist oder in Töpfen ist. Anders als in Deutschland wird das Obst und Gemüse nicht abgewogen, sondern einfach nach Topf oder verpacktem Plastik abgegeben. Es sind immer sehr große Mengen und man kann eigentlich nicht Obst oder Gemüse einzeln kaufen. Die Beerenarten werden dort nicht desinfiziert und sollten deshalb nicht einfach so gekauft und gegessen werden. Es wird gedüngt und es gibt keine Bio-Produkte. Lebensmittel generell, wie Meeresfrüchte oder Samen, sind in einem großen Gefäß, was Vorort selber rausgenommen wird. Beispielsweise Fisch wird getrocknet oder geräuchert und liegt auch frei in großen Gefäßen herum und ist nicht gekühlt. Er ist also nicht wie Obst und Gemüse verpackt. Im Generellen sahen viele Lebensmittel nicht mehr frisch aus, sondern etwas älter. Z.B ein Salat Kopf hatte viele braune Stellen und die Meeresfrüchte sahen einfach sehr trocken und alt aus. Ich denke dort wird nicht so dolle auf Frische der Lebensmittel geachtet, sondern eher darauf, sie los zu werden, egal wie alt sie sind. Mein Eindruck der Lebensmittel war also nicht so gut, da man sich nicht darauf verlassen kann, wenn man seine Lebensmittel kauft, dass sie noch gut und frisch sind. Die Verkäufer wollen meiner Meinung nach einfach nur Geld machen, egal bei welcher Qualität.

Luisa

Der Markt war ziemlich groß und man hat sehr viel Verschiedenes gesehen und gerochen. Was es so aber nicht gibt, sind Tiere, die auf offener Straße verkauft werden. In kleinen Käfigen hockten Kaninchen und Meerschweinchen. Es waren sehr viele zusammen in einem kleinen Käfig aus Metall. Darüber stand noch ein Käfig, aus dem man Vögel und Hühner kaufen konnten. Außerdem gab es noch Wellensittiche in verschiedenen Farben zu kaufen ( gelb, blau). Die Tiere waren alle noch sehr jung und es waren viel zu viele in einem zu kleinen Käfig. Die Käfige waren auch nicht sauber und es gab kaum Möglichkeiten für die Tiere sich zu verstecken. Auf der Straße war es sehr laut, was bei den Tieren Stress auslösen kann und genau deswegen taten die Tiere uns allen leid. Auf die Frage, wie viel ein Kaninchen kosten sollte, bekamen wir die Antwort 140 Pesos. Das sind ungefähr 7€. Als wir gehen wollten, wurden uns sogar 2 für 220 Pesos angeboten. Der Laden an sich war für alle möglichen Tiere ausgerichtet.

 

Ida



Das Objekt, das ich mir ausgesucht habe, ist ein Hut mit einer bunt bestickten Krempe. Die Krone des Hutes hat eine helle Beige- / Sandfarbe und ist aus Fäden hergestellt, welche mit einem unbekannten Material verstärkt wurden. Das Material ist ungleichmäßig verteilt und hat hellere Flecken auf der Krone und besonders im Kniff hinterlassen. Das Hutband ist ein mittleres Braun mit weißen Nähten und einer schwarzen Schlaufe. Auf der Krempe sind Blumenstickereien auf schwarzen Hintergrund zu sehen. Alle Blumen haben unterschiedliche Farben und sind vermutlich Rosen. Es gibt eine dunkelrote Rose, eine grell pinke Rose, eine gelbe Rose, eine gedämpft pinke Rose, eine blaue Rose und eine weiße Rose. Der Rand der Krempe ist aus dem gleichen Leder in mittelbraun, wie das Hutband und ist mit einem einfachen Stich in weiß befestigt. Das Innere des Hutes ist im gleichen hellen Farbton gehalten, wie das Äußere des Hutes, nur das Schweißband ist schwarz.



Wieder da, nach 26 Tagen.

Tagesprotokoll von Hanna (siehe 26.10.23) Bilder -------------------------------------------------------------------------------------------...