Dienstag, 10. Oktober 2023

Unterricht und weltweit Einmaliges

Tagesprotokoll von Julia Böhm

Heute Morgen um 6:50 Uhr hat uns meine Gastmutter mit zwei anderen Schülern vom Mexiko-Austausch zur Schule gebracht. Wir fahren ca. 25min. In der ersten Stunde waren wir im Geschichtskurs einer 8. Klasse, an welchem wir auch letzte Woche teilgenommen hatten. Im Unterricht thematisieren sie gerade die Entstehung der Res Publica. Nach der Stunde hatten wir 20 Minuten Pause, welche wir genutzt haben um zu essen und zu reden. In der zweiten Stunde hat eine 9. Klasse eine Deutscharbeit geschrieben, weshalb wir uns in das Lernzentrum gesetzt haben. Dort haben wir aus Papier ein Aquarium mit bunten Fischen gebastelt, um uns die Zeit zu vertreiben. In der dritten Stunde wurde schon wieder eine Arbeit im Fach Biologie geschrieben. Der Biologielehrer hat uns deswegen Aufgaben zur Bearbeitung gegeben. Das Thema der Aufgaben, welche wir im Anschluss mit der Klasse besprochen haben, waren die verschiedenen Blutgruppen und wie sie miteinander reagieren. In der letzten Stunde haben wir, die Deutschen, uns im Informatikraum versammelt und ein paar organisatorische Dinge besprochen, sowie ein Bericht über das nur in Mexiko vorkommende Axolotl gehört. Dann haben wir einen Film zur Jungfrau Guadalupe angeschaut und dazu in Gruppen Fragen schriftlich beantwortet. Am Ende der Stunde haben wir Tabu über Mexikobegriffe gespielt. Schließlich gab es noch eine Taschengeldausgabe mit Unterschrift. Am Nachmittag hatte meine Mexikanerin noch Volleyball. Also habe ich mir von der Mensa Enchiladas geholt und mich mit 3 anderen Deutschen auf die Wiese neben dem Sportplatz gesetzt und zugeschaut, wie Handball, Fußball und Leichtathletik ausgeführt wurde. Nach der 10. Stunde bin ich jedoch noch dageblieben, denn meine Austauschpartnerin hatte um 17 Uhr noch ein Fußballspiel gegen eine andere Schule, welches ihr Team mit 5:0 gewonnen hat.

Bilder

Eine Partie Schach zur Überbrückung der Wartezeit.

Nach der 8.Stunde kehrt Ruhe auf dem Schulgelände ein.




Aufgaben (7/8. Std.)

Der Axolotl
Grundlage: Wikipediaartikel ( 
https://de.wikipedia.org/wiki/Axolotl )


Von Ida, Jonathan und Leonie K:

Wo lebt er?

In Mexiko, Mexiko Stadt, Xochimilco, Xochimilco- See und Chalco- See.

Was bedeutet: er tritt als Dauerlarve auf? Er durchläuft keine Metamorphose und Bereiche die Geschlechtsreife ohne die äußere Larvengestalt zu verändern.

Beschreibung: Der Axolotl hat ein einzigartiges Aussehen. Er hat einen langgestreckten Körper mit kurzen Beinen und einem flachen Kopf. Seine Haut ist glatt und mit kleinen Warzen bedeckt. Die Farbe variiert von grau bis braun, aber es gibt auch Albino-Axolotls, die weiß sind. Sie haben große, runde Augen und einen breiten Mund mit kleinen Zähnen.

Wie alt können sie werden? Bis zu 20 Jahre.

Wo kommen sie vor? Sie kommen nur in den Gewässern von Xochimilco und im benachbartem Chalco-See vor.

Wann sind sie aktiv? In der Nacht.

Welches Wasser bevorzugen sie? Kühles Süßwasser mit viel Sauerstoff.

Was bedeutet, der A. ist neoton? Es heißt, dass er die Geschlechtsreife erreicht ohne aus seiner Larvenform rauszuwachsen oder eine Metamorphose zu durchlaufen.

Wie kann man den A. „terrestrisch“ machen? Man gibt ihm das Hormon Thyroxin und dadurch wird der Axolotl zu einem Lungenatmigen Querzahnmolch. Es kommt allerdings auch bei einer starken Umweltveränderung vor.

Beschreibe die Regeneration und betone das Besondere daran Verliert ein Axolotl eine Gliedmaße oder auch Teile von Organen, kann es sie regenerieren. Es ist anders als bei Menschen, bei denen ohne Eingriffe oder Prothesen höchstens eine Narbe entsteht, im Fall eines fehlenden Organes kann sich der menschliche Körper meistens sogar gar nicht ausreichend helfen. Die Körperteile des Axolotls sind nach der Regeneration wieder voll funktionstüchtig. Der erste Schritt der Regenation ist, dass die Wunde abgedeckt wird. Unter der Wunde bauen sich dann spezielle Zellen auf, die später zum fehlenden Körperteil werden.

Welches Gen fehlt ihm? Ihm fehlt das Gen Pax3

Was könnte die Erforschung der Regeneration für den Menschen bedeuten? Die Erforschung der Regeneration beim Axolotl könnte für den Menschen bedeuten, dass wir möglicherweise neue Möglichkeiten zur Heilung von Verletzungen und Krankheiten finden.


Das Gnadenbild der Jungfrau von Guadalupe

Grundlage: Video (Youtube:  https://www.youtube.com/watch?v=jiyzHRHxwag )

Von Luisa M. (ausgewählt aus allen anderen)

1) Wie viele Pilger kommen jährlich? Über 20 Millionen Pilger kommen jährlich zum größten Treffen auf der Erde.

2) An welchen Ort kommen die Pilger am 12.12. jedes Jahres? Zur Basilika von Guadalupe in Mexiko-Stadt.

3) Wohin ging Juan Diego, der 1531 gerade getauft war? Zur Glaubensstunde.

4) Was passierte, als die Vögel schwiegen. Sein Name wurde gerufen.

5) Was sieht Juan Diego? Eine Frau mit schönen Gewändern.

6) Welchen Wunsch äußert sie? Auf dem Hügel bei Tepeyak soll eine Kirche errichtet werden.

7) Wohin sollte der Bischoff kommen. Auf den Hügel wo er die Frau getroffen hat.

8) Was verlangt der Bischoff? Ein Zeichen von Juan Diego.

9) Warum kann Juan Diego am nächsten Tag nicht kommen? Er ging zu seinem kranken Onkel.

10) Was sollte Juan Diego als Zeichen holen? Er sollte frische Rosen holen.

11) Was passiert, als Juan Diego die Rosen vor dem Bischoff ausbreitet? Plötzlich erscheint ein strahlendes Bild von Maria auf dem Umhang von Juan.

12) Was ist eine Tilma? Ein übliches Übergewand in Form einer Decke.

13) Was ist auf dem Bild nicht vorhanden (maltechnisch). Eine Grundierung

14) Warum lässt sich das Bild malerisch nicht kopieren? Weil auf der Rückseite des Bildes das Gemälde durchschimmert und die Zusammensetzung der Farben unklar ist.

15) Wurden die goldenen Bereiche des Bildes gemalt? Nein, sie wurden eingewebt.

16) Verblassen die Farben des Bildes (das Blau)? Nein, das Blau sieht aus wie frisch aufgetragen.

17) Was passierte 1936? Die erste wissenschaftliche Untersuchung des Bildes.

18) Welchen Nobelpreis erhielt Richard Kühn und was untersuchte er? Den Nobelpreis für Chemie und er untersuchte die Farben.

19) Bestehen die Farben aus mineralischen, pflanzlichen oder tierischen Farbstoffen (nach Kühn)? Laut Kühn nicht.

20) Wo entdeckte man das Bild eines Mannes? In den Augen von Maria.

21) Fanden die Wissenschaftler der Nasa 1979 (Smith und Calagan) eine mögliche Erklärung für das Bild? Nein.

22) Was entdeckte man nach 20-jähriger Forschung in den Augen der Dame? Eine Reihe menschlicher Gestalten.

23) 2001 ergaben Forschungen die Bilder von wie viel Personen in den Augen? 13 Personen.

24) Was ist für den Wissenschaftler ein Rätsel und für den Gläubigen ein Wunder? Wie das Bild auf dem Umhang aufgebracht wurde.

25) Wie nennen die Mexikaner die Jungfrau auch? Die kleine Braune (la morenita).

26) Woran erkennt man, dass die „Jungfrau“ schwanger ist. Ihr Gürtel verläuft nach oben über ihren Bauch.

27) Was zeigen die 46 Sterne auf ihrem Mantel? Sie zeigen die Konstellation des Sternenhimmels an jenem Tag.

28) Wer ist der sogenannte Engel zu ihren Füßen? Juan Diego.

29) Warum hat er Adlerflügel. Wegen der Übersetzung seines Namens.

30) Welche Herzen gewinnt die „Dame“ 10 Jahre nach Eroberung des Aztekenreiches und welcher Ritus wurde beendet? Sie gewann die Herzen der Azteken und religiöse Menschenopfer wurden nicht mehr gebracht.

31) Wie viele Kirchen für die "Dame" gibt es heute und warum baute man mehrere? Es gibt drei Kirchen. Die erste, welche zu klein wurde, eine zweite, welche bei einem Erdbeben Schaden nahm und daraufhin eine dritte.


"Schule" bei schlechtem Wetter ist erträglicher

 Tagesprotokoll von Ethan

Heute bin ich um 6:15 Uhr aufgestanden. Danach habe ich mich fertig gemacht. Danach bin ich runtergelaufen um zu frühstücken. Der Vater bereitet uns immer eine Obstschale und Eier mit Brot vor. Um 6:50 Uhr war ich dann im Auto. Oft müssen wir auf Demian warten. Danach fahren wir los zur Schule. Es gibt oft viel Verkehr und immer huggelige Straßen. Um 7:00-7:10 Uhr kommen wir dann bei der Schule an. Demian trifft sich dann mit seinen Freunden und ich warte dann meist einfach auf Felix. Um 7:30 Uhr die erste Stunde. Ich dachte, wir hätten Sport und war also bei der Sporthalle. Ich habe dort dann Marla getroffen, die meinte, dass wir Physik hätten. Als wir beim Raum ankamen, waren Felix und Tore vor den Klassenraum, der geschlossen war. Um 7:35 Uhr hat uns Herr Weigang zum Lehrerzimmer geführt, um zu schauen, ob wir Raumwechsel, Entfall oder Vertretung haben. Es stellte sich heraus, dass wir eine falsche Raumnummer im Plan hatten. Wir mussten in den Raum, wo wir gewartet hatten. Wir kamen ein bisschen zu spät an: ungefähr 7:45 Uhr. In Physik haben wir ein Experiment über Züge gemacht. Der Lehrer war nett, aber weil wir das Thema nicht bearbeitet hatten, konnten wir nicht so gut mitmachen. Nach Physik und der Pause hatten wir Unterricht mit Herrn Weigang und Frau Nagel. Im Unterricht haben wir verschiedene Unklarheiten und Planungen besprochen und wir mussten über den Tag davor schreiben. Ich musste über den heutigen Tag schreiben. Ich habe es leider nicht im Unterricht zu endeschreiben können. Deswegen schreibe ich das gerade abends zuhause. Nach dem Unterricht hatten wir Englisch. Ich finde Englisch ganz ok. Wir haben aber Grammatik gemacht, was ich nicht gerne mag, weil man sich viel merken muss. Englisch war schnell vorüber und zum Schluss hatte ich noch eine Stunde Physik mit dem gleichen Lehrer im gleichen Raum. Nach der Pause sind wir in einen neuen Raum getreten und der war rappelvoll. Wir mussten mehr Stühle von anderen Räumen holen. Der Lehrer hat jetzt über Kräfte gesprochen und die Stärke der Energie. Der Unterricht war schnell vorüber. Um 14:40 Uhr war Ende des Schultags, aber ich musste länger bleiben, weil Demian noch AG hatte. Ich finde das nicht so gut, weil er fasst täglich AG hat und da ich nicht gehen darf, muss ich bis 16:30 Uhr in der Schule bleiben. Danach sind wir nach Hause gefahren und ich habe dann zuende geschrieben. Allgemein war es ein ganz normaler Tag und was richtig Besonderes ist nicht passiert.


Bilder

Vorstellung


Wir suchen unseren Raum.


Reflexion

Unser Tagesausflug gestern, am 9.10.23:

1.     Was mir wie gefallen hat und warum.

2.     Wie ich die Mexikaner erlebt habe und was ich mit Ihnen gemeinsam gemacht oder geredet habe.

3.     Kann es Sinn machen einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man eventuell oben nicht ankommt. Antwort in Bezug zu unserer Wanderung und allgemein. Mit Begründung.

 

 

Lotta
Am besten hat mir der kleine Wasserpark in Las Estacas gefallen, aber das war erst die zweite Station unseres Ausflugs. Als erstes sind wir morgens mit dem Bus nach Tepotzlan gefahren und wollten uns die Pyramide anschauen. Um die Pyramide zu besichtigen, sind wir 655 Höhenmeter hoch gelaufen um dann festzustellen, dass die Pyramiden montags immer geschlossen haben. An sich hat es Spaß gemacht hoch zu laufen, aber es war sehr anstrengend und unser Lehrer wusste von Anfang an, dass die Pyramide geschlossen war und hat es uns aber nicht wirklich gesagt. Und dann oben angekommen, ich zitiere: „Heute war der Weg unser Ziel.“ und diesen Spruch hat er mit so viel Motivation und mit so viel stolz gesagt, dass alle da hoch gelaufen sind für nichts. Nachdem wir wieder den Weg runter gelaufen sind, also 655 m abwärts, sind wir wieder in den Bus gestiegen und nach Las Estacas gefahren. Wir waren ungefähr 1 Stunde unterwegs, bis wir bei an dem wunderschönen blauen Wasser ankamen. Das hat den ganzen Tag noch richtig toll gemacht.

 

 

Sarah
Mir hat an diesem Tag besonders der Wasserpark gefallen, da das Wasser sehr schön war und es mit sehr viel Natur behaftet war, aber zuerst zu der Wanderung. Die Wanderung hat mir insofern gefallen, dass man in der Natur war. Aber ich fand es sehr blöd, dass wir oben nicht in die Pyramide reinkommen konnten und Herr Weigang es sogar wusste. Außerdem war es sehr anstrengend, da es über 600 m hoch war. Außerdem war der Abgang nach unten auch relativ gefährlich, da es sehr steil war. Was man gemerkt hat, ist, dass die Mexikaner gesungen haben, wenn es anstrengend wurde und generell haben sie viel gesungen. Musik an diesem Tag habe ich mit dem Mexikaner gemacht. Ich finde, es macht nur insofern Sinn, einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man nicht oben ankommt, um in der Natur zu sein. Aber dann könnte man auch einen weniger gefährlichen oder anstrengenden Wanderweg sich aussuchen. 

 

 

Mina
Der Tagesausflug war teilweise echt schön. Besonders gefallen hat uns der Ausflug nach Las Estacas. Es war eine große Erfahrung dort zu schwimmen. Die Mexikaner waren motivierter als wir Deutschen und hatten bessere / angemessenere Kleidung für die Wanderung an. Ihre Erschöpfung haben sie mit Gesang überspielt. Dadurch fiel es ihnen einfacher, den Berg zu besteigen. Wenn man vorher weiß, dass das Ziel möglicherweise gar nicht erreichbar ist, liegt die Entscheidung bei einem selber, ob man trotzdem hochgehen will oder nicht. Da wir jedoch nicht mit der Frage konfrontiert worden sind und uns die Entscheidung abgenommen wurde, war es umso enttäuschender, die Pyramide nicht sehen zu können.

 

 

Leonie A., Luisa und Hanna
Was mir gefallen hat und warum:

1.Ich fand den Aufstieg auf den Berg sehr anstrengend und unnötig, da wir alle einfach nur kaputt und durstig waren und nicht auf die schwächeren geachtet wurde. Man hätte diese 2 Stunden voller nutzen können, indem man einfach den ganzen Tag in Las Estacas verbracht hätte. Somit hätten wir trotzdem Sport gemacht, in dem wir schwimmen und hätten mehr Spaß gehabt. Die Zeit in Las Estacas war sehr schön aber ein bisschen zu kurz und auch durch den Regen beschränkt.

2.Die Mexikaner waren sehr motiviert, den Berg hoch zu laufen und haben auch viel dabei geredet. Nachdem wir den Berg runtergelaufen und in den Bus gestiegen sind, haben Sie angefangen, Musik anzumachen und haben dazu gesungen. Bei Las Estacas angekommen, hatten wir als Gruppe sehr viel Spaß. Auf der Rückfahrt lief in beiden Bussen Musik und der eine Bus hat auch mit den Mexikanern Party gemacht. Insgesamt sind die Mexikaner sehr nett und sie sind immer offen für Neues.

3. Unserer Meinung nach macht es keinen Sinn einen Berg zu besteigen, wenn man eventuell oben nicht ankommt oder oben nichts Besonderes auf einen wartet. Dies liegt daran, dass das Wandern an sich nicht als Highlight einer Aktivität von den meisten Leuten wahrgenommen wird. Die Szenerie, welche einen Umgab, hat sich während der Wanderung nicht verändert, was die Meinung aufkommen lässt, dass es ausgereicht hätte nur einen Teil des Berges hochzuwandern, wenn es bei der Wanderung nur um das Wahrnehmen der Umgebung ging.

Außerdem gab es zwischendurch immer wieder den Fall, das es Leuten nicht gut ging und wenn dann herauskommt, dass es kein eigentliches „Ziel" gibt, wird der Unmut innerhalb der Gruppe immer größer. Dies führt zu einer angespannten Stimmung die selbst schöne Momente zunichte macht.

 

 

Ida

Was hat mir gefallen und warum?
Es hat mir gefallen, dass wir uns in Las Estacas frei bewegen durften und alles ausprobieren konnten. Ich fand es schön, dass wir auf der Busfahrt hin und zurück Musik hören durften und gesungen haben, ohne dass es jemanden gestört hat. Auch die Wanderung war eine gute Erfahrung als Gruppe, weil wir uns unterstützt haben und viel übereinander gelernt haben.

Wie habe ich die Mexikaner erlebt? Die Mexikaner unterstützen sich gegenseitig z. B. taten einem Mädchen ihre Füße weh und sie wurde von ihrer Freundin getragen. Es wurde auch viel gesungen und getanzt. Besonders auf der Busfahrt wurden Lieder mitgesungen. Als ich den Weg zur Quelle in Las Estacas gegangen bin, hat mich eine Mexikanerin angesprochen und wir haben uns ganz nett unterhalten.

Kann es einen Sinn machen einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man eventuell nicht oben ankommt? Ja, es ist bestimmt eine schöne Erfahrung einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man vielleicht nicht oben ankommt. Allerdings ist es nicht so schön, einen Berg zu besteigen und festzustellen, dass die Attraktion, die man sich anschauen wollte, geschlossen ist. Das ist besonders ärgerlich, wenn man sich vielleicht weh getan hat und dann keine Entschädigung in Form einer interessanten Attraktion bekommt. Es wäre schön gewesen, wenn man vielleicht als Gruppe ein oder zwei Pausen gemacht hätte oder zusammen langsam den Berg bestiegen hätte.

 

 

Maggi

1. Was hat mir gefallen und warum?
Mir hat Las Estacas sehr gut gefallen. Ich fand diese Anlage, wo wir waren, wunderschön! Das Wasser war so blau und klar und überall wuchsen so viele verschiedene tropische Pflanzen.
2. Wie ich die Mexikaner erlebt habe und was ich mit ihnen gemeinsam gemacht oder geredet habe.
Ich habe die Mexikaner allgemein als sehr fröhlich und aufgeschlossen wahrgenommen. Auch Mexikaner in der Schule, die ich gar nicht kannte, waren sehr offen und sind auf mich zugekommen. Ebenso freundlich und fröhlich ist auch meine Austauschschülerin. Mit ihr habe ich schon einiges erlebt und unternommen. Bspw. war ich mit ihr und ihrer Familie in Acapulco. Wir reden eigentlich immer über alles Mögliche. Oft erzählt sie mir irgendwelche Informationen über Dinge, die wir gerade sehen, wie zum Beispiel Gebäude, an denen wir vorbei laufen.
3. Kann es Sinn machen einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man eventuell oben nicht ankommt. Antwort im Bezug zu unserer Wanderung und allgemein. Mit Begründung.
Allgemein finde ich es auch schön, in der Natur einfach nur etwas zu gehen. Allerdings war es für einige gestern kein Vergnügen mehr, sondern teilweise nur noch eine Qual. Denn ich finde, so eine Wanderung sollte Spaß machen, doch vielen ging es auf der Wanderung körperlich unheimlich schlecht und der Weg war zu anstrengend für eine solch große Schulgruppe. Zumal es auf der Hohe auch mit der dünnen Luft sehr schwer wurde.

 

Silja
Wir sind um 8 Uhr nach Tepotzlán gefahren sind. Dort sind wir einen sehr hohen Berg hochgegangen. Doch leider waren oben die Pyramiden nicht offen, weswegen wir sie nicht sehen oder gar besteigen konnten. Dies fand ich sehr schade, da ich keinen Sinn darin sehe, auf einen Berg ohne Pause zu gehen und kein Ziel zu haben. Ich hätte es besser gefunden, wir hätten auf dem Berg gegessen oder auf dem Weg, da wir uns sehr gehetzt haben und viele so die Wanderung nicht genießen konnten. Danach sind wir nach Las Estacas gefahren. Dort war ein schöner, hellblauer Fluss in dem man baden konnte. Man konnte von Türmen oder Schaukeln springen. Doch leider hat es fast nur geregnet, weswegen wir fast nicht schwimmen konnten und nur in einem Restaurant gegessen haben. Ich habe Tacos bestellt, doch die waren nicht so lecker. Um 17 Uhr 30 sind wir dann zur Schule nach Hause gefahren. Wir sind 2 und eine halbe Stunde gefahren. Ein paar Mexikaner haben im Bus gesungen. Sonst haben wir nichts miteinander gemacht. Es waren eher zwei Gruppen: eine deutsche und eine mexikanische. Aber ich hatte damit kein Problem, da man ja auch unter seinen Freunden sein will. Ich kam nach der Fahrt dann aber erst um 21 Uhr nach Hause, was ich sehr schade fand, da ich noch etwas zu tun hatte, aber total übermüdet war. Generell fand ich den Tag sehr schön, sowie das Programm. Doch dass es zum Ende geregnet hat und die Pyramide nicht zu finden, fand ich nicht so gut.

 

Tore
Der Tagesausflug am gestrigen Tag war höchst interessant, da wir ungefähr fünf Stunden mit dem Bus durch die Gegend gefahren sind. Dafür war die Wanderung den Berg hinauf und wieder runter, wo wir 300 Höhenmeter auf einer Strecke von 1 Kilometer zurückgelegten sehr schön. Allerdings konnten wir nicht zu den Pyramiden auf der Spitze des Berges, da wir erst als wir oben waren, erfahren haben, dass die Stelle an dem Gang geschlossen hatte. Aber die Wanderung war dennoch sehr schön. In dem Badepark Las Estacas, in dem wir daraufhin waren, war das Wasser sehr kalt und das Wetter sehr verregnet. 

 

 

Matilda
Mir hat es gut gefallen, dass unsere Austauschschüler mit auf den Ausflug gekommen sind, jedoch war das Wandern sehr anstrengend, dafür dass es kein wirkliches Ziel gab. Ich habe mich sehr gut mit meinem Mexikaner Mateo verstanden und auch mit seiner Schwester Mané. Als ich oben am Gitter des Berges ankam, war ich dann aber doch froh, das Ziel erreicht zu haben. Ich finde man hätte uns vorwarnen können, dass der Weg so lang sein würde, da gesagt worden war, dass wir alles im Bus lassen sollten, inklusive Wasser. Als ich bei "las Estacas" angekommen war, war es super, schwimmen zu gehen und sich zu entspannen. Das Essen dort war lecker und die Abreise war sehr beruhigend.

 

 

Jill
Mir hat der Ausflug nach Las Estacas sehr gefallen, da der Fluss sehr schön war und angenehm kühl entgegen der Lufttemperatur. Ich habe einen Cheeseburger gegessen der sehr lecker war. Es war eine schöne Abkühlung nach der anstrengenden Wanderung in Tepoztlán. Die Mexikaner haben sehr laute Sprechorgane und schreien bei jeder Gelegenheit. Aber trotzdem sind Mexikaner sehr nette Menschen, die sehr offen mit uns kommunizieren. Wir sind alle gemeinsam den Berg hinauf gewandert mit Musik und haben gesungen. Die Frage, ob es Sinn macht einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, das man eventuell oben nicht ankommt kann, würde ich verneinen. Es ergibt für mich keinen Sinn ein Berg über eine Stunde ohne Wasser und Pause zu besteigen, um dann nichts zusehen und sich so anzustrengen bei der Luft in Mexiko. Es war gar nicht angenehm und man fühlte sich nicht wohl. Allgemein war der Weg nach oben so unkomfortabel, dass sich das oben Ankommen gar nicht gelohnt hat, da die Anlage eh geschlossen war. Das Heruntergehen war am schlimmsten. Man hat nicht das gesehen, was man sehen wollte und hat sich so angestrengt, dass man sich am Ende schon sehr geärgert hat. Die Aussage „Der Weg ist das Ziel“ war deshalb nicht treffend, da das Ziel verfehlt wurde. Deshalb finde ich, dass es absolut kein Sinn macht, seine Zeit so zu verschwenden um etwas zu besteigen und dann am Ende nicht mal das zu sehen, was beim Besteigen sehen wollte.

 

 

Annika
Mir haben die Busfahrten sehr gut gefallen, da generell eine gute Stimmung geherrscht hat (besonders durch die Musik). Außerdem mochte ich las Estacas sehr gerne, weil wir dort genug Zeit hatten und auch das Essen sehr lecker war. Auch die Temperatur des Wassers war kein Problem, da es sehr warm und nach der Wanderung eine gute Erfrischung war. Mit meinem Mexikaner habe ich gar nichts gemacht. Er ist nicht so oft bei mir, da er mit einer anderen Mexikanerin zusammen ist und kaum was ohne sie machen kann. Sie hängen quasi wie Magneten aneinander. Einen Berg zu besteigen, obwohl man weiß, dass es eventuell oben nicht weitergeht, ist schwierig. Ich finde bei einer eventuellen Chance ist es etwas Anderes, als wenn man es weiß. Die Wanderung gestern war nicht so nach meiner Erwartung, da niemand Rücksicht auf die genommen hat, die nicht so an die Luft gewöhnt sind. Außerdem, die Aussage kein Wasser mitzunehmen, war genauso sinnlos. Viele waren kaputt oder haben zeitweise keine oder wenig Luft bekommen. Auf Anfrage einer Pause, wurde einfach weitergegangen, obwohl diese gehört wurde. Im Allgemeinen finde ich, dass die Wanderung eine nicht notwendige Aktion war. Es gab nicht einmal schöne Aussichten.

 

 

Judy
(1.) Tepotzlán an sich war eine sehr schöne Stadt. Das Wetter war auch sehr angenehm, gerade weil wir viel körperlich aktiv waren. Die Wanderung war sehr anstrengend. Gerade auch weil jeder mehr oder weniger Erfahrung mit Wanderungen hat, war es schwierig für einzelne mitzukommen. Oben angekommen war man natürlich erleichtert, dass man es geschafft hat, jedoch war man dann doch schon traurig und enttäuscht, weil das Tor geschlossen war. Die Busfahrt hat mir auch sehr gefallen, weil die Aussicht sehr hübsch war (gerade bei Nacht). In Las Estacas war es unerwartet heiß. Der Fluß war wirklich sehr schön, gerade die Farben haben mir gefallen. Jedoch konnte ich es nicht so genießen wegen meinen ganzen Mückenstiche. Außerdem hat meine Haut das Wasser anscheinend nicht so gut vertragen und es war nicht so angenehm. Ich habe aber versucht das Beste draus zu machen und habe einfach die schöne Umgebung genossen. Das Essen fand ich sehr lecker (ich hatte eine Art grüne Suppe mit Mais und Nachos und einer Tortilla in der Mitte).
(2.) Leider war meine Mexikanerin nicht dabei, weil sie krank war. Ich habe mich also nicht wirklichen mit Mexikanern unterhalten. Was mir aufgefallen ist, dass die Mexikaner wirklich sehr laut sind. Ob auf der Busfahrt oder bloß, wenn sie sich normal miteinander unterhalten. Außerdem waren sie bei der Wanderung nach oben relativ weit vorne und energisch.
(3.) Rückblickend finde ich, dass die Wanderung eine Erfahrung für sich war. Aber in dem Moment, als wir den Berg bestiegen hatten, hätte ich mich sehr gefreut, wenn wir das Ganze abgebrochen hätten. Im Nachhinein ist man dann aber auch doch stolz, dass man es geschafft hat (wenigstens bis zum Tor).

 

 

Luisa
Am Morgen war die Stimmung sehr gut, da die Mexikaner eine Musikbox hatten, was sehr auflockernd war. Mir hat besonders aufgefallen, dass die Mexikaner sehr viel Energie haben bei allem, was sie tun, und dabei sehr dramatisch sind (ständig rumzuschreien). Das Rumgeschreie ist sehr nervig, sie sind sehr dramatisch und auf Dauer stört das sehr. Besonders gefallen hat mir der Fluss. Die Mexikaner sind auf dem Hinweg sehr in ihren Gruppen geblieben und haben sich wenig mit den Deutschen vermischt. Beim Runtergehen war das ein bisschen besser und wir haben auch mit anderen geredet. Sehr schön war die Rückfahrt mit dem öffentlichen Bus, in dem wir mit 61 Personen gerade so reinpassten. Da wurde viel gesungen und die Stimmung gut war.
Die Frage, ob es Sinn macht, einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man eventuell oben nicht ankommt, kann ich nicht eindeutig beantworten. Einerseits war es ein schönes Gefühl, oben anzukommen; andererseits war es auch etwas hart, da wir in einem anderen Klima auf einer anderen Höhe waren. Außerdem hat man uns gesagt, dass wir kein Wasser brauchen, was sich als nicht wahr herausgestellt hat. Eine Pause hätte auch gutgetan, anstatt einfach nur den Berg hochzurennen. Das Wasser in Las Estacas war zwar sehr kalt, aber das war genau das Richtige nach der anstrengenden Wanderung. Das war jedoch mein persönliches Highlight des Tages. Die Mexikaner waren allerdings alle etwas ängstlicher, wenn es darum geht, irgendwo runterzuspringen. Leider hat es angefangen zu regnen, weswegen wir dann gegessen haben. Leider haben sich da auch die Gruppen nicht gemischt.

 

 

Marla
1. Was hat mir gefallen und was nicht? Zuallererst fand ich es gut, dass die mexikanischen Austauschschüler mitgekommen sind. Da die Mexikaner insgesamt etwas lauter waren als wir und gefühlt auch etwas bessere Laune hatten, war die Stimmung insgesamt sehr gut. Nicht so gut hat mir gefallen, dass uns nicht richtig gesagt wurde, wie steinig der Weg war, da ich mit meinem Fuß nur schlecht hochklettern konnte. Eine andere Sache, die ich gut fand, war las Estacas. Das Wasser war zwar relativ kalt, allerdings war es klar und man konnte auch unter Wasser was sehen. Außerdem waren die Stellen, wo man ins Wasser springen konnte, richtig schön.
2. Wie ich die Mexikaner erlebt habe: Insgesamt waren die Mexikaner sehr gut gelaunt und auch relativ laut.
3. Mach es für mich Sinn einen Berg zu besteigen, selbst wenn man vielleicht nicht oben ankommt? An sich finde ich eine Wanderung mit sicherem Ziel sinnvoller, da es schon etwas schade war, dass wir unser Ziel nicht erreichen konnten.

 

 

Jarne
Zuerst sind wir wandern gegangen. Die Landschaft war sehr schön. Der Weg war sehr anstrengend und steil. Das Ziel war eigentlich eine Pyramide, die wir nicht erreichen konnten, weil das Tor abgeschlossen war. Das wussten wir schon von Beginn der Wanderung. Das zu wissen war nicht sehr motivierend. Wir sind hochgelaufen und denselben Weg wieder herunter. Die Mexikaner waren etwas geübter und schneller als wir, weshalb ich nicht so viel mit ihnen zusammen war. Trotzdem war es eine gute Wanderung in sehr schöner Landschaft.
Danach sind wir in eine Outdoor Badewelt gefahren. Mir gefiel die Anlage sehr. Es war wie in den Tropen. Es gab Palmen und Pflanzen. Im Schwimmbad wurde ein schöner Fluss angelegt. Mir gefiel die schöne Farbe des Wassers. Es gab eine tolle Wasserschaukel und eine Wasserseilbahn. Der Besuch im Badeland hat sich gelohnt.

 

 

Marleen
Mir hat die Wanderung nicht gefallen, weil die Lehrer gesagt haben, wir sollen nichts zum Trinken mitnehmen. Wir sind fast ausgetrocknet. Das war nicht so schön. Außerdem sind wir da hochgegangen, obwohl wir wussten, dass die Aussichtsplattform zu ist. Das ist unnötig gewesen. Wenn wir eine Pause machen wollten, ist der Lehrer einfach weitergegangen, obwohl er uns gehört hat. Gerade weil wir in der Schule keinen Sportunterricht mitmachen sollen, wegen der Luftfeuchtigkeit, aber wir laufen 2h Treppen hoch ohne Pause, macht das nicht so Sinn. Das Freibad hat mir sehr gut gefallen. Ich fand toll, dass wir Freizeit hatten. Es sah dort aus wie im Paradies. Das Essen war auch sehr lecker. Das Wasser war zwar kalt, aber nach der anstrengenden Wanderung war das genau das Richtige. Mit meiner Mexikanerin habe ich nicht einmal geredet. Sie hat jetzt einen Freund mit dem sie alles zusammen macht. Wenn die nicht bei einander sind, telefonieren sie. Das nervt echt.

 

 

Tim
Am 9 Oktober waren wir in Tepoztlán. Wir sind einen großen Berg hinaufgeklettert. Es war ziemlich anstrengend, weil es kein vernünftiger Weg war. Die Natur war wunderschön. Die Mexikaner waren oft in eigene Gruppen. Als wir oben waren, war das Tor zur Pyramide zu. Alles war umsonst, aber Herr Weigang meinte: „Der Weg war das Ziel.“ Alle sind wieder Runter gegangen. Ja ich finde manchmal lohnt es sich einen Berg hochzuklettern, wenn man eine schöne Sicht hat oder die Natur genießen kann. Danach sind wir mit dem Bus zu einem Freibad gefahren, was sehr natürlich war. Man konnte mit einer Schaukel ins Wasser springen. Das war sehr cool. Es gab eine Quelle, die eine Strömung verursachte, mit der man sich treiben lassen konnte. Es war wie in einem Paradies.

 

 

Felix
Gestern haben wir ein Ausflug zuerst zu einen Berg gemacht. Dafür mussten wir ein armes Dorf passieren, was meiner Meinung nach nicht sehr hygienisch aussah. Am Berg angekommen, mussten wir diesen Berg bei 30°C erklimmen. Es war heiß und anstrengend, aber oben angekommen fanden wir eine geschlossene Tür vor. Der Eingang zum Tempel, wo wir hinwollten, war leider geschlossen. Auf dem Weg zurück zum Bus müssten wir wieder durch das Dorf. Aber diesmal ergatterte ich einen Laden mit Sombreros. Mein Freund Ethan hat sich da ein Sombrero gekauft. Danach fuhren wir mit dem Bus zum See. In dieser Anlage, wo dieser See war, durften wir uns frei bewegen. Wir konnten den ganzen See entlang schwimmen und von bestimmen Orten ins Wasser springen. Am Ende habe ich noch ein Burger gegessen, bevor wir nach Hause gingen. Am meisten gefiel mir das ins Wasser springen. Doch die Wanderung war mir zu anstrengend. Darum gefiel es mir nicht so doll.

 

 

Dimitrius
Am Dienstag dem 9.10.2023 haben wir gemeinsam mit der ganzen Gruppe und unseren Mexikanern einen Ausflug nach Las Estacas und Tepoztlán gemacht. Wir sind zuerst mit dem Reisebus nach Tepoztlán gefahren und hielten an einer Tankstelle an, um von dort aus mit einem öffentlichen Bus weiter in das Herz des Dorfes fahren. Damit der Weg nicht so weit ist, wurde dieser Bus kutrzfristig gemietet. Bevor wir jedoch ausgestiegen sind, wurde uns ausdrücklich mitgeteilt, dass wir auf jeden Fall nichts benötigen, außer einem Handy und unserem Cappy/Hut, da es nicht so anstrengend werden würde. Also nahmen die Deutschen auch kein Wasser mit, was den meisten später zum Verhängnis wurde. Die meisten Mexikaner hatten Wasser für sich allein mitgenommen da sie auf Spanisch von ihrem Lehrer angewiesen wurden Wasser einzupacken. Das Fahren mit dem öffentlichen Bus war aber sehr interessant, da ich das erste Mal in Mexiko mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gefahren bin. Danach ging alles bergab. Als ich von weitem den steilen Wanderweg sehen konnte und die Wärme und mit jedem Schritt schlechter werdende Luftfeuchtigkeit spürte, kam schon ein komisches Gefühl in mir auf, aber ich verließ mich darauf, dass mir gesagt wurde, es würde nicht zu anstrengend werden und dachte, dass ich vielleicht nur den halben oder nur ein T,eil des Weges gehen muss. Da ich auch kein Geld hatte, konnte ich mir auch nichts zum Trinken kaufen. Als wir am Anfang des Weges ankamen, war mein Mexikaner aber so nett, mir ein Getränk zu kaufen. Dann ging es los. Uns wurde mitgeteilt, dass wir bis ganz nach oben gehen, um uns eine Pyramide anzuschauen und dass der Weg bis zu 2 Stunden dauern würde. Da ich und viele der anderen Deutschen normalerweise nie bis gar nicht Wandern gehen und wir die andere Temperatur und die schreckliche Luftfeuchtigkeit in Mexiko nicht gewöhnt waren, fing ich nach ungefähr 15 Minuten an, extrem zu schwitzen und war auch schon erschöpft. Als ich dann etwas trinken wollte, durfte ich dann bemerken, dass mein Getränk so stark gekühlt war, dass es komplett eingefroren war. Also durfte ich mich dann den ganzen für mich wirklich anstrengenden Weg damit beschäftigen, mein gefrorenes Getränk irgendwie zum Schmelzen zu bringen. Ich und die anderen, die mit mir gelaufen sind, waren also sehr erschöpft. So war es mir auch nicht möglich, die wirklich wunderschöne Natur von Mexiko zu genießen. Nachdem ich es nicht geschafft hatte, mein Getränk zum Schmelzen zu bringen um mich etwas zu erfrischen, musste ich das Eis durch die Flasche quetschen. Dann wollte ich meine Flasche an einer Wasserquelle auffüllen. Das Wasser wurde durch einen Felsen gefiltert und sollte somit auch sauber sein. Mir wurde aber gesagt, ich soll es nicht trinken, da es schlecht ist. Nach 2 Stunden bin ich dann komplett verklebt und in verschwitzten Klamotten angekommen um dann festzustellen, dass das Tor zu war. Nachdem mir dann gesagt wurde, heute war der Weg das Ziel, kann man sich ja vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, da ich leider wirklich nicht den Sinn daran erkenne, einen Berg zu besteigen, wenn ich mir nicht einmal sicher sein kann, dass ich an meinem Ziel ankomme. Die Rückfahrt zum Reisebus verlief wie die Hinfahrt. Also passierte nichts Besonderes mehr. Danach war aber alles wieder in Ordnung, da wir zusammen zu einem Hotel mit einem großen Dschungel-Schwimmbad gefahren sind, was extrem schönes blaues Wasser hatte und in dem es sehr coole Aktivitäten zu machen gab: zum Beispiel eine Schaukel, mit der man über das Wasser schwingen konnte und dann überm Wasser abspringen konnte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir dort hinfahren konnten und dass unsere Lehrer so coole Aktivitäten planen. Die Rückfahrt im Dunkeln war auch sehr entspannt. Also war es trotz der schlimmen Wanderung im Großen und Ganzen ein cooler Tag.


Wieder da, nach 26 Tagen.

Tagesprotokoll von Hanna (siehe 26.10.23) Bilder -------------------------------------------------------------------------------------------...