Tagesprotokoll von Ethan
Heute bin ich um 6:15 Uhr aufgestanden.
Danach habe ich mich fertig gemacht. Danach bin ich runtergelaufen um zu
frühstücken. Der Vater bereitet uns immer eine Obstschale und Eier mit Brot
vor. Um 6:50 Uhr war ich dann im Auto. Oft müssen wir auf Demian warten. Danach
fahren wir los zur Schule. Es gibt oft viel Verkehr und immer huggelige Straßen.
Um 7:00-7:10 Uhr kommen wir dann bei der Schule an. Demian trifft sich dann mit
seinen Freunden und ich warte dann meist einfach auf Felix. Um 7:30 Uhr die erste
Stunde. Ich dachte, wir hätten Sport und war also bei der Sporthalle. Ich habe
dort dann Marla getroffen, die meinte, dass wir Physik hätten. Als wir beim
Raum ankamen, waren Felix und Tore vor den Klassenraum, der geschlossen war. Um
7:35 Uhr hat uns Herr Weigang zum Lehrerzimmer geführt, um zu schauen, ob wir
Raumwechsel, Entfall oder Vertretung haben. Es stellte sich heraus, dass wir eine
falsche Raumnummer im Plan hatten. Wir mussten in den Raum, wo wir gewartet hatten.
Wir kamen ein bisschen zu spät an: ungefähr 7:45 Uhr. In Physik haben wir ein
Experiment über Züge gemacht. Der Lehrer war nett, aber weil wir das Thema
nicht bearbeitet hatten, konnten wir nicht so gut mitmachen. Nach Physik und
der Pause hatten wir Unterricht mit Herrn Weigang und Frau Nagel. Im Unterricht
haben wir verschiedene Unklarheiten und Planungen besprochen und wir mussten
über den Tag davor schreiben. Ich musste über den heutigen Tag schreiben. Ich
habe es leider nicht im Unterricht zu endeschreiben können. Deswegen schreibe
ich das gerade abends zuhause. Nach dem Unterricht hatten wir Englisch. Ich
finde Englisch ganz ok. Wir haben aber Grammatik gemacht, was ich nicht gerne
mag, weil man sich viel merken muss. Englisch war schnell vorüber und zum
Schluss hatte ich noch eine Stunde Physik mit dem gleichen Lehrer im gleichen
Raum. Nach der Pause sind wir in einen neuen Raum getreten und der war rappelvoll.
Wir mussten mehr Stühle von anderen Räumen holen. Der Lehrer hat jetzt über
Kräfte gesprochen und die Stärke der Energie. Der Unterricht war schnell
vorüber. Um 14:40 Uhr war Ende des Schultags, aber ich musste länger bleiben,
weil Demian noch AG hatte. Ich finde das nicht so gut, weil er fasst täglich AG
hat und da ich nicht gehen darf, muss ich bis 16:30 Uhr in der Schule bleiben.
Danach sind wir nach Hause gefahren und ich habe dann zuende geschrieben.
Allgemein war es ein ganz normaler Tag und was richtig Besonderes ist nicht
passiert.
Bilder
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| Vorstellung |
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| Wir suchen unseren Raum. |
Reflexion
Unser
Tagesausflug gestern, am 9.10.23:
1. Was
mir wie gefallen hat und warum.
2. Wie ich
die Mexikaner erlebt habe und was ich mit Ihnen gemeinsam gemacht oder geredet
habe.
3. Kann
es Sinn machen einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man eventuell oben
nicht ankommt. Antwort in Bezug zu unserer Wanderung und allgemein. Mit
Begründung.
Lotta
Am besten hat mir der kleine
Wasserpark in Las Estacas gefallen, aber das war erst die zweite Station
unseres Ausflugs. Als erstes sind wir morgens mit dem Bus nach Tepotzlan
gefahren und wollten uns die Pyramide anschauen. Um die Pyramide zu
besichtigen, sind wir 655 Höhenmeter hoch gelaufen um dann festzustellen, dass
die Pyramiden montags immer geschlossen haben. An sich hat es Spaß gemacht hoch
zu laufen, aber es war sehr anstrengend und unser Lehrer wusste von Anfang an,
dass die Pyramide geschlossen war und hat es uns aber nicht wirklich gesagt.
Und dann oben angekommen, ich zitiere: „Heute war der Weg unser Ziel.“ und
diesen Spruch hat er mit so viel Motivation und mit so viel stolz gesagt, dass alle
da hoch gelaufen sind für nichts. Nachdem wir wieder den Weg runter gelaufen
sind, also 655 m abwärts, sind wir wieder in den Bus gestiegen und nach Las
Estacas gefahren. Wir waren ungefähr 1 Stunde unterwegs, bis wir bei an dem
wunderschönen blauen Wasser ankamen. Das hat den ganzen Tag noch richtig toll
gemacht.
Sarah
Mir hat an diesem Tag besonders der Wasserpark gefallen, da das
Wasser sehr schön war und es mit sehr viel Natur behaftet war, aber zuerst zu
der Wanderung. Die Wanderung hat mir insofern gefallen, dass man in der Natur
war. Aber ich fand es sehr blöd, dass wir oben nicht in die Pyramide reinkommen
konnten und Herr Weigang es sogar wusste. Außerdem war es sehr anstrengend, da
es über 600 m hoch war. Außerdem war der Abgang nach unten auch relativ
gefährlich, da es sehr steil war. Was man gemerkt hat, ist, dass die Mexikaner
gesungen haben, wenn es anstrengend wurde und generell haben sie viel gesungen.
Musik an diesem Tag habe ich mit dem Mexikaner gemacht. Ich finde, es macht nur
insofern Sinn, einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man nicht oben
ankommt, um in der Natur zu sein. Aber dann könnte man auch einen weniger
gefährlichen oder anstrengenden Wanderweg sich aussuchen.
Mina
Der Tagesausflug war
teilweise echt schön. Besonders gefallen hat uns der Ausflug nach Las Estacas.
Es war eine große Erfahrung dort zu schwimmen. Die Mexikaner waren motivierter
als wir Deutschen und hatten bessere / angemessenere Kleidung für die Wanderung
an. Ihre Erschöpfung haben sie mit Gesang überspielt. Dadurch fiel es ihnen
einfacher, den Berg zu besteigen. Wenn man vorher weiß, dass das Ziel
möglicherweise gar nicht erreichbar ist, liegt die Entscheidung bei einem
selber, ob man trotzdem hochgehen will oder nicht. Da wir jedoch nicht mit der
Frage konfrontiert worden sind und uns die Entscheidung abgenommen wurde, war
es umso enttäuschender, die Pyramide nicht sehen zu können.
Leonie A., Luisa und Hanna
Was mir gefallen hat und warum:
1.Ich fand den Aufstieg auf
den Berg sehr anstrengend und unnötig, da wir alle einfach nur kaputt und
durstig waren und nicht auf die schwächeren geachtet wurde. Man hätte diese 2
Stunden voller nutzen können, indem man einfach den ganzen Tag in Las Estacas
verbracht hätte. Somit hätten wir trotzdem Sport gemacht, in dem wir schwimmen
und hätten mehr Spaß gehabt. Die Zeit in Las Estacas war sehr schön aber ein
bisschen zu kurz und auch durch den Regen beschränkt.
2.Die Mexikaner waren sehr
motiviert, den Berg hoch zu laufen und haben auch viel dabei geredet. Nachdem
wir den Berg runtergelaufen und in den Bus gestiegen sind, haben Sie
angefangen, Musik anzumachen und haben dazu gesungen. Bei Las Estacas
angekommen, hatten wir als Gruppe sehr viel Spaß. Auf der Rückfahrt lief in
beiden Bussen Musik und der eine Bus hat auch mit den Mexikanern Party gemacht.
Insgesamt sind die Mexikaner sehr nett und sie sind immer offen für Neues.
3. Unserer Meinung nach
macht es keinen Sinn einen Berg zu besteigen, wenn man eventuell oben nicht
ankommt oder oben nichts Besonderes auf einen wartet. Dies liegt daran, dass
das Wandern an sich nicht als Highlight einer Aktivität von den meisten Leuten
wahrgenommen wird. Die Szenerie, welche einen Umgab, hat sich während der
Wanderung nicht verändert, was die Meinung aufkommen lässt, dass es ausgereicht
hätte nur einen Teil des Berges hochzuwandern, wenn es bei der Wanderung nur um
das Wahrnehmen der Umgebung ging.
Außerdem gab es
zwischendurch immer wieder den Fall, das es Leuten nicht gut ging und wenn dann
herauskommt, dass es kein eigentliches „Ziel" gibt, wird der Unmut
innerhalb der Gruppe immer größer. Dies führt zu einer angespannten Stimmung
die selbst schöne Momente zunichte macht.
Ida
Was hat mir gefallen und warum?
Es hat mir gefallen, dass wir uns in Las Estacas frei bewegen durften und alles
ausprobieren konnten. Ich fand es schön, dass wir auf der Busfahrt hin und
zurück Musik hören durften und gesungen haben, ohne dass es jemanden gestört
hat. Auch die Wanderung war eine gute Erfahrung als Gruppe, weil wir uns
unterstützt haben und viel übereinander gelernt haben.
Wie habe ich die Mexikaner erlebt? Die Mexikaner unterstützen sich
gegenseitig z. B. taten einem Mädchen ihre Füße weh und sie wurde von ihrer
Freundin getragen. Es wurde auch viel gesungen und getanzt. Besonders auf der
Busfahrt wurden Lieder mitgesungen. Als ich den Weg zur Quelle in Las Estacas
gegangen bin, hat mich eine Mexikanerin angesprochen und wir haben uns ganz
nett unterhalten.
Kann es einen Sinn machen einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man
eventuell nicht oben ankommt? Ja, es ist bestimmt eine schöne Erfahrung einen
Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man vielleicht nicht oben ankommt. Allerdings
ist es nicht so schön, einen Berg zu besteigen und festzustellen, dass die
Attraktion, die man sich anschauen wollte, geschlossen ist. Das ist besonders
ärgerlich, wenn man sich vielleicht weh getan hat und dann keine Entschädigung
in Form einer interessanten Attraktion bekommt. Es wäre schön gewesen, wenn man
vielleicht als Gruppe ein oder zwei Pausen gemacht hätte oder zusammen langsam
den Berg bestiegen hätte.
Maggi
1.
Was hat mir gefallen und warum?
Mir hat Las Estacas sehr gut gefallen. Ich fand diese Anlage, wo wir waren,
wunderschön! Das Wasser war so blau und klar und überall wuchsen so viele
verschiedene tropische Pflanzen.
2. Wie ich die Mexikaner erlebt habe und was ich mit ihnen gemeinsam gemacht
oder geredet habe.
Ich habe die Mexikaner allgemein als sehr fröhlich und aufgeschlossen
wahrgenommen. Auch Mexikaner in der Schule, die ich gar nicht kannte, waren
sehr offen und sind auf mich zugekommen. Ebenso freundlich und fröhlich ist
auch meine Austauschschülerin. Mit ihr habe ich schon einiges erlebt und
unternommen. Bspw. war ich mit ihr und ihrer Familie in Acapulco. Wir reden
eigentlich immer über alles Mögliche. Oft erzählt sie mir irgendwelche
Informationen über Dinge, die wir gerade sehen, wie zum Beispiel Gebäude, an
denen wir vorbei laufen.
3. Kann es Sinn machen einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man
eventuell oben nicht ankommt. Antwort im Bezug zu unserer Wanderung und
allgemein. Mit Begründung.
Allgemein finde ich es auch schön, in der Natur einfach nur etwas zu gehen.
Allerdings war es für einige gestern kein Vergnügen mehr, sondern teilweise nur
noch eine Qual. Denn ich finde, so eine Wanderung sollte Spaß machen, doch
vielen ging es auf der Wanderung körperlich unheimlich schlecht und der Weg war
zu anstrengend für eine solch große Schulgruppe. Zumal es auf der Hohe auch mit
der dünnen Luft sehr schwer wurde.
Silja
Wir sind um 8 Uhr nach Tepotzlán
gefahren sind. Dort sind wir einen sehr hohen Berg hochgegangen. Doch leider
waren oben die Pyramiden nicht offen, weswegen wir sie nicht sehen oder gar
besteigen konnten. Dies fand ich sehr schade, da ich keinen Sinn darin sehe,
auf einen Berg ohne Pause zu gehen und kein Ziel zu haben. Ich hätte es besser
gefunden, wir hätten auf dem Berg gegessen oder auf dem Weg, da wir uns sehr gehetzt
haben und viele so die Wanderung nicht genießen konnten. Danach sind wir nach
Las Estacas gefahren. Dort war ein schöner, hellblauer Fluss in dem man baden
konnte. Man konnte von Türmen oder Schaukeln springen. Doch leider hat es fast
nur geregnet, weswegen wir fast nicht schwimmen konnten und nur in einem
Restaurant gegessen haben. Ich habe Tacos bestellt, doch die waren nicht so
lecker. Um 17 Uhr 30 sind wir dann zur Schule nach Hause gefahren. Wir sind 2
und eine halbe Stunde gefahren. Ein paar Mexikaner haben im Bus gesungen. Sonst
haben wir nichts miteinander gemacht. Es waren eher zwei Gruppen: eine deutsche
und eine mexikanische. Aber ich hatte damit kein Problem, da man ja auch unter
seinen Freunden sein will. Ich kam nach der Fahrt dann aber erst um 21 Uhr nach
Hause, was ich sehr schade fand, da ich noch etwas zu tun hatte, aber total
übermüdet war. Generell fand ich den Tag sehr schön, sowie das Programm. Doch
dass es zum Ende geregnet hat und die Pyramide nicht zu finden, fand ich nicht
so gut.
Tore
Der
Tagesausflug am gestrigen Tag war höchst interessant, da wir ungefähr fünf
Stunden mit dem Bus durch die Gegend gefahren sind. Dafür war die Wanderung den
Berg hinauf und wieder runter, wo wir 300 Höhenmeter auf einer Strecke von 1
Kilometer zurückgelegten sehr schön. Allerdings konnten wir nicht zu den
Pyramiden auf der Spitze des Berges, da wir erst als wir oben waren, erfahren
haben, dass die Stelle an dem Gang geschlossen hatte. Aber die Wanderung war
dennoch sehr schön. In dem Badepark Las Estacas, in dem wir daraufhin waren,
war das Wasser sehr kalt und das Wetter sehr verregnet.
Matilda
Mir hat es gut gefallen, dass
unsere Austauschschüler mit auf den Ausflug gekommen sind, jedoch war das
Wandern sehr anstrengend, dafür dass es kein wirkliches Ziel gab. Ich habe mich
sehr gut mit meinem Mexikaner Mateo verstanden und auch mit seiner Schwester
Mané. Als ich oben am Gitter des Berges ankam, war ich dann aber doch froh, das
Ziel erreicht zu haben. Ich finde man hätte uns vorwarnen können, dass der Weg so
lang sein würde, da gesagt worden war, dass wir alles im Bus lassen sollten,
inklusive Wasser. Als ich bei "las Estacas" angekommen war, war es
super, schwimmen zu gehen und sich zu entspannen. Das Essen dort war lecker und
die Abreise war sehr beruhigend.
Jill
Mir hat der Ausflug nach
Las Estacas sehr gefallen, da der Fluss sehr schön war und angenehm kühl
entgegen der Lufttemperatur. Ich habe einen Cheeseburger gegessen der sehr
lecker war. Es war eine schöne Abkühlung nach der anstrengenden Wanderung in
Tepoztlán. Die Mexikaner haben sehr laute Sprechorgane und schreien bei jeder
Gelegenheit. Aber trotzdem sind Mexikaner sehr nette Menschen, die sehr offen
mit uns kommunizieren. Wir sind alle gemeinsam den Berg hinauf gewandert mit
Musik und haben gesungen. Die Frage, ob es Sinn macht einen Berg zu besteigen,
wenn man weiß, das man eventuell oben nicht ankommt kann, würde ich verneinen.
Es ergibt für mich keinen Sinn ein Berg über eine Stunde ohne Wasser und Pause
zu besteigen, um dann nichts zusehen und sich so anzustrengen bei der Luft in
Mexiko. Es war gar nicht angenehm und man fühlte sich nicht wohl. Allgemein war
der Weg nach oben so unkomfortabel, dass sich das oben Ankommen gar nicht
gelohnt hat, da die Anlage eh geschlossen war. Das Heruntergehen war am
schlimmsten. Man hat nicht das gesehen, was man sehen wollte und hat sich so
angestrengt, dass man sich am Ende schon sehr geärgert hat. Die Aussage „Der
Weg ist das Ziel“ war deshalb nicht treffend, da das Ziel verfehlt wurde.
Deshalb finde ich, dass es absolut kein Sinn macht, seine Zeit so zu
verschwenden um etwas zu besteigen und dann am Ende nicht mal das zu sehen, was
beim Besteigen sehen wollte.
Annika
Mir haben die Busfahrten sehr gut gefallen, da generell eine gute Stimmung
geherrscht hat (besonders durch die Musik). Außerdem mochte ich las Estacas
sehr gerne, weil wir dort genug Zeit hatten und auch das Essen sehr lecker war.
Auch die Temperatur des Wassers war kein Problem, da es sehr warm und nach der
Wanderung eine gute Erfrischung war. Mit meinem Mexikaner habe ich gar nichts
gemacht. Er ist nicht so oft bei mir, da er mit einer anderen Mexikanerin
zusammen ist und kaum was ohne sie machen kann. Sie hängen quasi wie Magneten
aneinander. Einen Berg zu besteigen, obwohl man weiß, dass es eventuell oben
nicht weitergeht, ist schwierig. Ich finde bei einer eventuellen Chance ist es
etwas Anderes, als wenn man es weiß. Die Wanderung gestern war nicht so nach
meiner Erwartung, da niemand Rücksicht auf die genommen hat, die nicht so an
die Luft gewöhnt sind. Außerdem, die Aussage kein Wasser mitzunehmen, war
genauso sinnlos. Viele waren kaputt oder haben zeitweise keine oder wenig Luft bekommen.
Auf Anfrage einer Pause, wurde einfach weitergegangen, obwohl diese gehört
wurde. Im Allgemeinen finde ich, dass die Wanderung eine nicht notwendige
Aktion war. Es gab nicht einmal schöne Aussichten.
Judy
(1.) Tepotzlán an sich war eine sehr
schöne Stadt. Das Wetter war auch sehr angenehm, gerade weil wir viel körperlich
aktiv waren. Die Wanderung war sehr anstrengend. Gerade auch weil jeder mehr
oder weniger Erfahrung mit Wanderungen hat, war es schwierig für einzelne mitzukommen.
Oben angekommen war man natürlich erleichtert, dass man es geschafft hat,
jedoch war man dann doch schon traurig und enttäuscht, weil das Tor geschlossen
war. Die Busfahrt hat mir auch sehr gefallen, weil die Aussicht sehr hübsch war
(gerade bei Nacht). In Las Estacas war es unerwartet heiß. Der Fluß war
wirklich sehr schön, gerade die Farben haben mir gefallen. Jedoch konnte ich es
nicht so genießen wegen meinen ganzen Mückenstiche. Außerdem hat meine Haut das
Wasser anscheinend nicht so gut vertragen und es war nicht so angenehm. Ich
habe aber versucht das Beste draus zu machen und habe einfach die schöne
Umgebung genossen. Das Essen fand ich sehr lecker (ich hatte eine Art grüne
Suppe mit Mais und Nachos und einer Tortilla in der Mitte).
(2.) Leider war meine Mexikanerin nicht dabei, weil sie krank war. Ich habe
mich also nicht wirklichen mit Mexikanern unterhalten. Was mir aufgefallen ist,
dass die Mexikaner wirklich sehr laut sind. Ob auf der Busfahrt oder bloß, wenn
sie sich normal miteinander unterhalten. Außerdem waren sie bei der Wanderung
nach oben relativ weit vorne und energisch.
(3.) Rückblickend finde ich, dass die Wanderung eine Erfahrung für sich war.
Aber in dem Moment, als wir den Berg bestiegen hatten, hätte ich mich sehr
gefreut, wenn wir das Ganze abgebrochen hätten. Im Nachhinein ist man dann aber
auch doch stolz, dass man es geschafft hat (wenigstens bis zum Tor).
Luisa
Am Morgen war die Stimmung sehr gut, da die Mexikaner eine Musikbox hatten, was
sehr auflockernd war. Mir hat besonders aufgefallen, dass die Mexikaner sehr
viel Energie haben bei allem, was sie tun, und dabei sehr dramatisch sind
(ständig rumzuschreien). Das Rumgeschreie ist sehr nervig, sie sind sehr
dramatisch und auf Dauer stört das sehr. Besonders gefallen hat mir der Fluss.
Die Mexikaner sind auf dem Hinweg sehr in ihren Gruppen geblieben und haben
sich wenig mit den Deutschen vermischt. Beim Runtergehen war das ein bisschen
besser und wir haben auch mit anderen geredet. Sehr schön war die Rückfahrt mit
dem öffentlichen Bus, in dem wir mit 61 Personen gerade so reinpassten. Da wurde
viel gesungen und die Stimmung gut war.
Die Frage, ob es Sinn macht, einen Berg zu besteigen, wenn man weiß, dass man
eventuell oben nicht ankommt, kann ich nicht eindeutig beantworten. Einerseits
war es ein schönes Gefühl, oben anzukommen; andererseits war es auch etwas
hart, da wir in einem anderen Klima auf einer anderen Höhe waren. Außerdem hat
man uns gesagt, dass wir kein Wasser brauchen, was sich als nicht wahr herausgestellt
hat. Eine Pause hätte auch gutgetan, anstatt einfach nur den Berg hochzurennen.
Das Wasser in Las Estacas war zwar sehr kalt, aber das war genau das Richtige
nach der anstrengenden Wanderung. Das war jedoch mein persönliches Highlight
des Tages. Die Mexikaner waren allerdings alle etwas ängstlicher, wenn es darum
geht, irgendwo runterzuspringen. Leider hat es angefangen zu regnen, weswegen
wir dann gegessen haben. Leider haben sich da auch die Gruppen nicht gemischt.
Marla
1. Was hat mir gefallen und was
nicht? Zuallererst fand ich es gut, dass die mexikanischen Austauschschüler
mitgekommen sind. Da die Mexikaner insgesamt etwas lauter waren als wir und
gefühlt auch etwas bessere Laune hatten, war die Stimmung insgesamt sehr gut.
Nicht so gut hat mir gefallen, dass uns nicht richtig gesagt wurde, wie steinig
der Weg war, da ich mit meinem Fuß nur schlecht hochklettern konnte. Eine
andere Sache, die ich gut fand, war las Estacas. Das Wasser war zwar relativ
kalt, allerdings war es klar und man konnte auch unter Wasser was sehen.
Außerdem waren die Stellen, wo man ins Wasser springen konnte, richtig schön.
2. Wie ich die Mexikaner erlebt habe: Insgesamt waren die Mexikaner sehr gut
gelaunt und auch relativ laut.
3. Mach es für mich Sinn einen Berg zu besteigen, selbst wenn man vielleicht
nicht oben ankommt? An sich finde ich eine Wanderung mit sicherem Ziel
sinnvoller, da es schon etwas schade war, dass wir unser Ziel nicht erreichen
konnten.
Jarne
Zuerst
sind wir wandern gegangen. Die Landschaft war sehr schön. Der Weg war sehr
anstrengend und steil. Das Ziel war eigentlich eine Pyramide, die wir nicht
erreichen konnten, weil das Tor abgeschlossen war. Das wussten wir schon von Beginn
der Wanderung. Das zu wissen war nicht sehr motivierend. Wir sind hochgelaufen
und denselben Weg wieder herunter. Die Mexikaner waren etwas geübter und
schneller als wir, weshalb ich nicht so viel mit ihnen zusammen war. Trotzdem
war es eine gute Wanderung in sehr schöner Landschaft.
Danach sind wir in eine Outdoor Badewelt gefahren. Mir gefiel die Anlage sehr. Es
war wie in den Tropen. Es gab Palmen und Pflanzen. Im Schwimmbad wurde ein
schöner Fluss angelegt. Mir gefiel die schöne Farbe des Wassers. Es gab eine
tolle Wasserschaukel und eine Wasserseilbahn. Der Besuch im Badeland hat sich
gelohnt.
Marleen
Mir hat die Wanderung nicht
gefallen, weil die Lehrer gesagt haben, wir sollen nichts zum Trinken
mitnehmen. Wir sind fast ausgetrocknet. Das war nicht so schön. Außerdem sind
wir da hochgegangen, obwohl wir wussten, dass die Aussichtsplattform zu ist. Das
ist unnötig gewesen. Wenn wir eine Pause machen wollten, ist der Lehrer einfach
weitergegangen, obwohl er uns gehört hat. Gerade weil wir in der Schule keinen
Sportunterricht mitmachen sollen, wegen der Luftfeuchtigkeit, aber wir laufen
2h Treppen hoch ohne Pause, macht das nicht so Sinn. Das Freibad hat mir sehr
gut gefallen. Ich fand toll, dass wir Freizeit hatten. Es sah dort aus wie im
Paradies. Das Essen war auch sehr lecker. Das Wasser war zwar kalt, aber nach
der anstrengenden Wanderung war das genau das Richtige. Mit meiner Mexikanerin
habe ich nicht einmal geredet. Sie hat jetzt einen Freund mit dem sie alles
zusammen macht. Wenn die nicht bei einander sind, telefonieren sie. Das nervt
echt.
Tim
Am 9 Oktober waren wir in Tepoztlán. Wir sind einen großen Berg hinaufgeklettert.
Es war ziemlich anstrengend, weil es kein vernünftiger Weg war. Die Natur war
wunderschön. Die Mexikaner waren oft in eigene Gruppen. Als wir oben waren, war
das Tor zur Pyramide zu. Alles war umsonst, aber Herr Weigang meinte: „Der Weg
war das Ziel.“ Alle sind wieder Runter gegangen. Ja ich finde manchmal lohnt es
sich einen Berg hochzuklettern, wenn man eine schöne Sicht hat oder die Natur
genießen kann. Danach sind wir mit dem Bus zu einem Freibad gefahren, was sehr
natürlich war. Man konnte mit einer Schaukel ins Wasser springen. Das war sehr
cool. Es gab eine Quelle, die eine Strömung verursachte, mit der man sich
treiben lassen konnte. Es war wie in einem Paradies.
Felix
Gestern haben
wir ein Ausflug zuerst zu einen Berg gemacht. Dafür mussten wir ein armes Dorf
passieren, was meiner Meinung nach nicht sehr hygienisch aussah. Am Berg
angekommen, mussten wir diesen Berg bei 30°C erklimmen. Es war heiß und
anstrengend, aber oben angekommen fanden wir eine geschlossene Tür vor. Der
Eingang zum Tempel, wo wir hinwollten, war leider geschlossen. Auf dem Weg
zurück zum Bus müssten wir wieder durch das Dorf. Aber diesmal ergatterte ich
einen Laden mit Sombreros. Mein Freund Ethan hat sich da ein Sombrero gekauft.
Danach fuhren wir mit dem Bus zum See. In dieser Anlage, wo dieser See war,
durften wir uns frei bewegen. Wir konnten den ganzen See entlang schwimmen und
von bestimmen Orten ins Wasser springen. Am Ende habe ich noch ein Burger
gegessen, bevor wir nach Hause gingen. Am meisten gefiel mir das ins Wasser
springen. Doch die Wanderung war mir zu anstrengend. Darum gefiel es mir nicht
so doll.
Dimitrius
Am Dienstag dem 9.10.2023 haben wir gemeinsam mit der ganzen Gruppe und
unseren Mexikanern einen Ausflug nach Las Estacas und Tepoztlán gemacht. Wir
sind zuerst mit dem Reisebus nach Tepoztlán gefahren und hielten an einer
Tankstelle an, um von dort aus mit einem öffentlichen Bus weiter in das Herz
des Dorfes fahren. Damit der Weg nicht so weit ist, wurde dieser Bus
kutrzfristig gemietet. Bevor wir jedoch ausgestiegen sind, wurde uns
ausdrücklich mitgeteilt, dass wir auf jeden Fall nichts benötigen, außer einem
Handy und unserem Cappy/Hut, da es nicht so anstrengend werden würde. Also
nahmen die Deutschen auch kein Wasser mit, was den meisten später zum
Verhängnis wurde. Die meisten Mexikaner hatten Wasser für sich allein
mitgenommen da sie auf Spanisch von ihrem Lehrer angewiesen wurden Wasser
einzupacken. Das Fahren mit dem öffentlichen Bus war aber sehr interessant, da
ich das erste Mal in Mexiko mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gefahren bin.
Danach ging alles bergab. Als ich von weitem den steilen Wanderweg sehen konnte
und die Wärme und mit jedem Schritt schlechter werdende Luftfeuchtigkeit spürte,
kam schon ein komisches Gefühl in mir auf, aber ich verließ mich darauf, dass
mir gesagt wurde, es würde nicht zu anstrengend werden und dachte, dass ich
vielleicht nur den halben oder nur ein T,eil des Weges gehen muss. Da ich auch
kein Geld hatte, konnte ich mir auch nichts zum Trinken kaufen. Als wir am
Anfang des Weges ankamen, war mein Mexikaner aber so nett, mir ein Getränk zu
kaufen. Dann ging es los. Uns wurde mitgeteilt, dass wir bis ganz nach oben
gehen, um uns eine Pyramide anzuschauen und dass der Weg bis zu 2 Stunden
dauern würde. Da ich und viele der anderen Deutschen normalerweise nie bis gar nicht
Wandern gehen und wir die andere Temperatur und die schreckliche
Luftfeuchtigkeit in Mexiko nicht gewöhnt waren, fing ich nach ungefähr 15
Minuten an, extrem zu schwitzen und war auch schon erschöpft. Als ich dann
etwas trinken wollte, durfte ich dann bemerken, dass mein Getränk so stark
gekühlt war, dass es komplett eingefroren war. Also durfte ich mich dann den
ganzen für mich wirklich anstrengenden Weg damit beschäftigen, mein gefrorenes
Getränk irgendwie zum Schmelzen zu bringen. Ich und die anderen, die mit mir
gelaufen sind, waren also sehr erschöpft. So war es mir auch nicht möglich, die
wirklich wunderschöne Natur von Mexiko zu genießen. Nachdem ich es nicht
geschafft hatte, mein Getränk zum Schmelzen zu bringen um mich etwas zu
erfrischen, musste ich das Eis durch die Flasche quetschen. Dann wollte ich meine
Flasche an einer Wasserquelle auffüllen. Das Wasser wurde durch einen Felsen
gefiltert und sollte somit auch sauber sein. Mir wurde aber gesagt, ich soll es
nicht trinken, da es schlecht ist. Nach 2 Stunden bin ich dann komplett
verklebt und in verschwitzten Klamotten angekommen um dann festzustellen, dass
das Tor zu war. Nachdem mir dann gesagt wurde, heute war der Weg das Ziel, kann
man sich ja vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, da ich leider wirklich nicht
den Sinn daran erkenne, einen Berg zu besteigen, wenn ich mir nicht einmal
sicher sein kann, dass ich an meinem Ziel ankomme. Die Rückfahrt zum Reisebus
verlief wie die Hinfahrt. Also passierte nichts Besonderes mehr. Danach war
aber alles wieder in Ordnung, da wir zusammen zu einem Hotel mit einem großen
Dschungel-Schwimmbad gefahren sind, was extrem schönes blaues Wasser hatte und
in dem es sehr coole Aktivitäten zu machen gab: zum Beispiel eine Schaukel, mit
der man über das Wasser schwingen konnte und dann überm Wasser abspringen
konnte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir dort hinfahren konnten und dass
unsere Lehrer so coole Aktivitäten planen. Die Rückfahrt im Dunkeln war auch
sehr entspannt. Also war es trotz der schlimmen Wanderung im Großen und Ganzen
ein cooler Tag.