Bild des Tages
Alles passt, bis auf die zu langen Beine.
Tagesblog von Maggie und Louisa M
Von Luisa:
Heute Morgen haben wir uns um 7:45 Uhr zum
Frühstücken getroffen. Es gab ein Buffet mit viel Auswahl und das Essen war
sehr lecker. Als wir dann fertig waren mit frühstücken, sind alle wieder auf
ihr Zimmer gegangen und um 8:45 Uhr haben wir uns am Eingang versammelt und
sind zum Bus gelaufen. Um ca. 9:00 Uhr fuhren wir los und im Bus hat uns Herr
Helmdach dann noch etwas über das Dorf San Juan Chamula erzählt, welches das
Dort ist, zu dem wir hingefahren sind. Er sagte, dass die Leute, die dort leben
sehr arm aussehen, aber eigentlich alles haben, was sie brauchen. Sie haben
sich selbst dazu entschieden, so zu leben und haben sogar die Erlaubnis dazu
von der Mexikanischen Regierung. Manche haben sogar viel Geld und Villen, aber
leben trotzdem genauso wie die anderen, da das Haus nur den Status anzeigen
soll. Es gibt auch eine Krankenstation, welche aber niemand nutzt, weil die
Leute, wenn sie krank sind, in die Kirche gehen, sich ihren Heiler suchen und
Sachen opfern, damit es ihnen besser geht. Außerdem gibt es einen Ortsrat der
über alles entscheidet und die Kinder gehen alle zur Schule. Das Dorf verdient viel
Geld mit dem Tourismus. Um 9:35 Uhr kamen wir dann an und wurden von unserem
Führer durch das Dorf geführt. Dieses hat insgesamt 85000 Einwohner. Zuerst
waren wir bei einem von zwei Friedhöfen. Es gab viele Gräber mit Maya Kreuzen
darauf stehen und manche waren schon für das Totenfest geschmückt. Wenn ein
Grab ein schwarzes Kreuz hatte hieß das, dass die Person alt geworden ist und
wenn es ein grünes oder blaues Kreuz hatte, ist ein junger Mensch gestorben.
Das Material hat angezeigt, ob man arm oder reich ist und die Anzahl der Kreuze
war ein Zeichen der Pflege. Auf dem Weg zur Kirche sind wir bei einigen
Verkaufsständen vorbeigekommen, die viele Sachen aus Schafwolle verkauft haben.
Die ganze Kleidung aus Schafwolle ist dort traditionell, wenn man ein Amt hat
und alle anderen trugen nur Röcke aus Schafwolle und eine Bluse aus Satin. Die
Röcke gibt es nur in einer Größe und werden mit Hilfe eines Gürtels enger
gemacht. Die Oberteile kann man auch als Schal oder Sonnenschutz verwenden.
Es wurde auch viel Obst und Gemüse verkauft. Man wiegt diese nicht, sondern
kauft es in Bechern, Eimern oder Tüten. Alles war meistens selbstangebaut und „Bio“.
Der Führer hat auch erzählt, dass alle mit der Sonne schlafen gehen und
aufstehen und es keine Sorgen in ihrem Dorf gibt. Außerdem waren wir noch in
einer Kirche, welche der wichtigste Teil des Ortes ist und die Leute eigentlich
immer für alles herkommen. Sie stellen dann Kerzen in verschiedenen Farben auf
z.B. gelbe Kerzen gegen Depressionen, grüne für die Reinigung von Bösem und
schwarze oder rote gegen schlechte Geister. Danach wird ein Huhn geopfert und
zum Schluss eine Coca Cola getrunken damit das Leid beim Aufstoßen wegen der
Kohlensäure heraus kommt. Dieses ist ein Ritual zur Genesung. Als letztes
durften wir noch eine halbe Stunde in kleinen Gruppen auf dem Platz und durch
den Markt laufen und danach sind wir mit dem Bus wieder ins Hotel gefahren. Im
Hotel hatten wir 45min Pause, bevor es mit ein paar Präsentationen weiter ging.
Von Maggi
Maggi (ab 14:00)
Um 14:15 Uhr sind wir losgegangen zum Markt von San Cristobal. Dort sind wir
erst einmal als Gruppe zusammen durchgegangen. Als wir wieder am Anfang
angekommen waren haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und durften uns von dort
an frei bewegen. Um 14:50 Uhr ist meine Gruppe dann losgegangen. Auf dem Markt
roch es sehr unangenehm, auch aufgrund der vielen toten Hühner, die dort
überall herumlagen, sodass wir weiter zu dem Handwerkermarkt in der Nähe
gegangen sind. Dort haben wir uns etwas umgeschaut und haben uns dann ca. um
16:05 Uhr auf den Weg zurück zum Hotel gemacht, wo wir nur wenig später
ankamen. Bis 18:00 Uhr durften wir uns dann noch in den Zimmern aufhalten.
Anschließend sind wir losgegangen zum Zocalo, wo wir uns auch wieder in Gruppen
aufgeteilt haben um etwas essen zu gehen. Ich habe Spaghetti gegessen, Sarah
auch und Lotta Pommes. Da es Ida leider nicht gut ging, haben wir ihr etwas
mitgebracht. Nach dem Essen sind Sarah und Lotta noch zur Wäscherei gegangen
und haben unsere Wäsche abgeholt, nachdem Ida und ich die Wäsche gestern
dorthin gebracht hatten. Als wir unsere Wäsche zurückbekommen haben, waren wir
froh, dass sie gebügelt und zusammengelegt war, allerdings roch sie schlechter
als zuvor und sowohl Saras als auch meine Socke waren weg. Danach sind wir
schlafen gegangen
Bilder
Felix
Poncho
Der Poncho ist schwarz weiß und hat ein riesiges detailliertes
Muster. Am Rand ist er mit ein paar heraushängenden Faden fixiert. Das Muster
unten links unterscheidet sich von den anderen, weil da die Kästchen klein sind
und es geht den ganzen Weg nach oben.
Doch der größte Teil des Ponchos ist mit großen
Kasten fixiert. In der Mitte sind auch ein paar Sonnenblumen zu sehen Der
rechte Rand ist einfach nur komplett schwarz.
Tim
Poncho
Auf dem Handwerksmarkt gab sehr viele Ponchos. Die Ponchos sind aus Stoff mit verschiedenen Farben und Mustern. Die meisten haben unten noch Verzierungen, z.B mit geflochtenen Fäden. Aber es gibt auch welche, die haben unten nichts. Außerdem sind Ponchos und Hüte sehr typisch für Mexiko. Ein paar dieser Ponchos haben auch ein Kragen. Aber es gibt auch welche mit einem V-Ausschnitt. Sie hingen überall. Die Touristen kaufen eher die Ponchos mit den Hüten als die Einwohner.
Silja
Bunte Schuhe
Ich
habe mich für Schuhe entschieden, die ich gesehen hatte, da es solche Schuhe
selten in Deutschland gibt und man sie sehr häufig gesehen hat. Sie waren
hölzern und sehr bunt gehäkelt und geflochten. Äußerlich sahen sie nicht so
bequem aus. Mein Eindruck vom Markt in San Juan Chamula:
Der
Handwerksmarkt war nicht so viel anders, als deutsche Märkte, aber der
Essensmarkt war ganz anders. Überall hat es anders gerochen und das Essen wurde
in Schüsseln statt gewogen in Kilogramm
verkauft. Es liefen viele kleine Kinder durch die engen Gassen und der Boden
war sehr dreckig, da dort Essenreste und anderer Müll lag. Es gab ein paar
Läden, wo es
tote Fische und Hühner gab und die wurden dort auch zubereitet, was ich nicht
sehr schön anzusehen fand. Generell war auf dem Essensmarkt ein sehr volles und
hektisches Gedränge, was nichts für mich war.
Judy
Puppe
Das Objekt, was ich ausgesucht habe, ist eine Art Puppe. Sie sieht so aus, als ob sie handgefertigt wurde. Sie hat ein typisch mexikanisches Design. Sie trägt einen neon-orangenen Rock mit Punkten und einer Spitze unten am Ende. Ihr Oberteil ist grün und hat ein Zeichen wie ein eckiges "G" drauf. Ihre Ärmel sind neon-gelb und kurz. Sie hat schwarze Haare, die in zwei Zöpfe geflochten wurden. Diese sind dann mit bunten Bändern umwickelt worden. Ihr Gesicht ist sehr simpel gehalten. Ihre Augen sind zwei Runde Stoffstücke, ihre Nase ein dreieckiges Stoffstück und ihr Mund sieht wie ein Pfeil aus. Zur Puppe im generellem kann man sagen, dass sie eine weiche Füllung hat (vielleicht Watte oder Wolle) und sie genäht wurde (kann man am Gesicht erkennen). Optisch gesehen sieht sie auf dem ersten Blick sehr bunt aus.
Mina
Der Markt in Mexiko ist ganz
anders als ein deutscher Markt. Es war sehr dreckig und unhygienisch. Überall
waren Stände mit viel Obst und Gemüse und manchmal lagen auch tote Hühner dort.
Alle Fleischstände generell waren nicht gekühlt. Außerdem gab es sehr komische
Früchte, die rund waren mit Stacheln und rot. Dadurch, dass der Markt sehr eng
und zugerümpelt war, konnte man sich nur schwer zurechtfinden und hat sich
schnell verlaufen. Danach waren wir auf dem Handwerksmarkt. Dort gab es viele
verschiedene Stände mit T-Shirts, die schwarz waren und ein Motiv in Neonfarben
darauf hatten. Diese leuchten im Dunkeln, also, wenn man mit Schwarzlicht Beleuchtet
wird und waren eigentlich sehr schön. Es gab auch noch viele Anhänger, die aus
Wolle genäht worden waren, mit Blumen Stickereien in verschiedenen Formen und Fransen
am anderen Ende. Man konnte sie auch aufhängen und in Herzform Kreis rund oder
in Form eines Buchstaben bekommen.
Zudem gab es etliche Lederwarenstände, die eine riesige Auswahl hatten. Von
Portemonnaies bis hin zu Handtaschen hatten sie alles was das Herz begehrt.
Alles in Allem war der Markt eine glorreiche Erfahrung und hatte eine Vielzahl
an exotischen Früchten und nette Souveniers. Jedoch ist der Markt viel zu
unübersichtlich und groß für den Alltag.
Jill
Auf dem Markt ist mir aufgefallen, dass entweder das Obst und Gemüse in Plastik verpackt ist oder in Töpfen ist. Anders als in Deutschland wird das Obst und Gemüse nicht abgewogen, sondern einfach nach Topf oder verpacktem Plastik abgegeben. Es sind immer sehr große Mengen und man kann eigentlich nicht Obst oder Gemüse einzeln kaufen. Die Beerenarten werden dort nicht desinfiziert und sollten deshalb nicht einfach so gekauft und gegessen werden. Es wird gedüngt und es gibt keine Bio-Produkte. Lebensmittel generell, wie Meeresfrüchte oder Samen, sind in einem großen Gefäß, was Vorort selber rausgenommen wird. Beispielsweise Fisch wird getrocknet oder geräuchert und liegt auch frei in großen Gefäßen herum und ist nicht gekühlt. Er ist also nicht wie Obst und Gemüse verpackt. Im Generellen sahen viele Lebensmittel nicht mehr frisch aus, sondern etwas älter. Z.B ein Salat Kopf hatte viele braune Stellen und die Meeresfrüchte sahen einfach sehr trocken und alt aus. Ich denke dort wird nicht so dolle auf Frische der Lebensmittel geachtet, sondern eher darauf, sie los zu werden, egal wie alt sie sind. Mein Eindruck der Lebensmittel war also nicht so gut, da man sich nicht darauf verlassen kann, wenn man seine Lebensmittel kauft, dass sie noch gut und frisch sind. Die Verkäufer wollen meiner Meinung nach einfach nur Geld machen, egal bei welcher Qualität.
Luisa
Der Markt war ziemlich groß
und man hat sehr viel Verschiedenes gesehen und gerochen. Was es so aber nicht
gibt, sind Tiere, die auf offener Straße verkauft werden. In kleinen Käfigen
hockten Kaninchen und Meerschweinchen. Es waren sehr viele zusammen in einem
kleinen Käfig aus Metall. Darüber stand noch ein Käfig, aus dem man Vögel und
Hühner kaufen konnten. Außerdem gab es noch Wellensittiche in verschiedenen
Farben zu kaufen ( gelb, blau). Die Tiere waren alle noch sehr jung und es
waren viel zu viele in einem zu kleinen Käfig. Die Käfige waren auch nicht
sauber und es gab kaum Möglichkeiten für die Tiere sich zu verstecken. Auf der
Straße war es sehr laut, was bei den Tieren Stress auslösen kann und genau
deswegen taten die Tiere uns allen leid. Auf die Frage, wie viel ein Kaninchen
kosten sollte, bekamen wir die Antwort 140 Pesos. Das sind ungefähr 7€. Als wir
gehen wollten, wurden uns sogar 2 für 220 Pesos angeboten. Der Laden an sich
war für alle möglichen Tiere ausgerichtet.
Ida
Das Objekt, das ich mir ausgesucht habe, ist ein Hut mit einer bunt bestickten Krempe. Die Krone des Hutes hat eine helle Beige- / Sandfarbe und ist aus Fäden hergestellt, welche mit einem unbekannten Material verstärkt wurden. Das Material ist ungleichmäßig verteilt und hat hellere Flecken auf der Krone und besonders im Kniff hinterlassen. Das Hutband ist ein mittleres Braun mit weißen Nähten und einer schwarzen Schlaufe. Auf der Krempe sind Blumenstickereien auf schwarzen Hintergrund zu sehen. Alle Blumen haben unterschiedliche Farben und sind vermutlich Rosen. Es gibt eine dunkelrote Rose, eine grell pinke Rose, eine gelbe Rose, eine gedämpft pinke Rose, eine blaue Rose und eine weiße Rose. Der Rand der Krempe ist aus dem gleichen Leder in mittelbraun, wie das Hutband und ist mit einem einfachen Stich in weiß befestigt. Das Innere des Hutes ist im gleichen hellen Farbton gehalten, wie das Äußere des Hutes, nur das Schweißband ist schwarz.




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