Tagesprotokoll von Ida und Jarne
Bild des Tages
von Jarne bis 14:00 Uhr
Wir sind um 6 Uhr aufgestanden und haben unsere
Koffer gepackt. Um 7 Uhr begann das Frühstück. Ich mochte das Frühstück sehr
gerne. Die Hotelanlage war sehr groß. Das Restaurant lag direkt an einem
Dschungelfluss. Nach dem Essen fuhren wir um 7:45 los. Nach 15-minütiger Fahrt
waren wir an unserem Ziel angekommen. Eigentlich wollten wir die Mayapyramiden
in Palenque besichtigen, jedoch waren diese leider geschlossen, da der mexikanische
Präsident vor Ort war. Spontan sind wir zu einem Wasserfall namens „Misol Ha“
gefahren. Der Wasserfall war sehr schön und lag ebenfalls im Dschungel. Wir
konnten auf einem Weg hinter den Wasserfall gehen. Die nächste Fahrt dauerte 4
Stunden. Wir haben einen Vortrag über die mexikanische Revolution (1910 bis
1920) angehört. Zudem haben wir den Film „The Mexican“ geschaut. Nach den 4
Stunden hielten wir am Golf von Mexiko, um Pizza zu essen.
Von Ida ab 14:00 Uhr
Wir fahren nun schon seit einer ganzen Weile auf einer Straße, bei der Bäume
einen Bogen über der Straße bilden. Es ist eine wunderschöne Landschaft mit nur
wenigen Autos. Ab diesem Punkt ist es nur noch eine knappe Stunde bis wir an
unserem Zwischenstopp sind. Einem Strand am Golf von Mexiko. Bald können wir
den Golf von Mexiko dann auch sehen. Die Bäume an der Straße geben immer wieder
den Blick auf eine flache, stark bewachsene Landschaft frei. Es gibt Palmen und
viele Früchte tragende Bäume. Hin und wieder sieht man kleine Häuser oder
Schuppen.
Kurz nach zwei fahren wir durch ein kleines Dorf mit flachen, kleinen Häuser
und Ständen an der Straße, die Früchte verkaufen.
Um zehn nach zwei können wir auf einmal Wasser sehen. Herr Helmdach erzählt
uns, dass dies ein vorgelagertes Lagunen System ist und wir bald den Golf von
Mexiko sehen werden. Zwei Minuten später können wir ihn dann tatsächlich sehen.
Auf der linken Seite der Straße ist der grüne Golf von Mexiko und auf der
rechten Seite sieht man einen dichten und verschlungenen Wald, aus dem hier und
da eine Palme herausragt. Man kann ungestört bis zum Horizont gucken und am
Himmel befinden sich nur sehr wenige Schäfchen Wolken.
Um halb drei werden die Büsche am Meer zu weißem Sandstrand mit aufgereihten
Palmen und kleinen Schirmchen. Immer wieder kann man große Villen direkt am
Strand sehen, die sich dann wieder mit aufgereihten Palmen abwechseln. Es ist
eine wunderschöne Landschaft, auch wenn es sehr warm ist. Nach einer kleinen
Recherche morgens im Hotel weiß ich, dass es um die 34 Grad Celsius sind.
Auf einmal konnte man erstaunte Ausrufe hören, denn die ersten hundert Meter
des Golfes von Mexiko hatten eine tief rote Farbe.
Das Wasser nahm aber schnell wieder seine normale türkis/blaue Farbe an.
Unser Abstand zum Golf von Mexiko wird immer größer und man sieht einen
niedrigen Wald mit kleinen Farmen und Villen und ganz hinten (also ziemlich nah
am Wasser) sieht man Häuser aus Holz mit Strohdächern.
Um zehn nach drei sind wir am Ziel angekommen, einem Hotel. Hier setzen wir uns
zuerst in ein Restaurant und warten auf die Anderen. Vor einigen Tagen wurde
Pizza für uns bestellt, die wir heute essen werden. Es gibt Margherita, Hawaii
und Fungi und jeder kann sich Stücke nehmen. Zu trinken gibt es Agua de Jamaica
und Agua de Horchata.
Um zehn vor vier ziehen die meisten ihre Schwimmsachen an und gehen ins Wasser.
Wir dürfen nur bis zum Bauchnabel reingehen und das Wasser ist leider nicht
sehr angenehm. In den ,hoteleigenen Pool dürfen wir nicht gehen, da er sehr
dreckig ist und wir krank werden könnten.
Einige sammeln stattdessen Muscheln und haben sogar einige schöne Exemplare
gefunden. Gegen halb fünf gehen wir wieder zurück zum Bus um weiterzufahren.
Wir werden noch ungefähr drei Stunden Bus fahren bevor wir in Mérida ankommen. Dann
wollen wir noch ins Zentrum und essen gehen.
Um 20 vor fünf macht Herr Weigang eine Ansage: Wir werden jetzt den Film über
Frida Kahlo schauen und im Hotel später Bilder von ihr beschreiben.
Ein Fun Fact den Herr Helmdach mit uns geteilt hat, ist, dass Selfies in Mexiko erfunden wurden. Von Frida Kahlo.
Bilder
Mina
Das obige Bild ist in einen goldenen
Bilderrahmen gerahmt worden. Es zeigt ein Portrait einer jungen Frau. Sie trägt
ein rotes Gewand mit tiefem Ausschnitt. Der Kragen ist mit gewebten
Verzierungen geschmückt. Vor ihrem Körper verschränkt sie eine Hand, die sie
auf ihren Bauch ablegt. Ihre Wangen sind mit zartem Rusch bedeckt und ihre
Lippen schimmerndrot geschminkt. Ihr Kopf ist leicht zur Seite geneigt, sodass
sie die typische Portrait-Pose einnimmt. Ihre dunklen Haare sind streng zu einem
Dutt hochgesteckt und mit einem blumigen Haarband befestigt worden.
Das Bild wirkt auf uns sehr anmutig und edel. Aufgrund der
ausgewählten Farben ist es bunt und schlicht zugleich, sodass es nicht
verspielt und traurig wirkt. Es liegt so viel Kraft und Ausdruck in dem Bild,
dass man gar nicht wegschauen kann
Louisa B
Die zwei Fridas (1939)*: In diesem
bemerkenswerten Gemälde zeigt Kahlo zwei verschiedene Versionen von sich
selbst, die miteinander verbunden sind. Eine Frida trägt ein europäisches Kleid
im Stil der Kolonialzeit, während die andere Frida in traditioneller
mexikanischer Kleidung gekleidet ist. Dieses Werk symbolisiert ihre gespaltene
Identität, die kulturelle Zerrissenheit, die sie empfand, und die Frage nach
ihrer eigenen Identität in einer sich verändernden Welt. Es zeigt ihre
Fähigkeit, persönliche Konflikte und kulturelle Fragen in ihren Bildern zu
reflektieren. Das Bild entstand kurz nachdem ihr Mann sie mit ihrer Schwester
betrogen hat.
Maggi
Auf dem Bild dargestellt ist die Hochzeit von Diego Rivera und Frida Kahlo. Er
trägt einen Anzug und eine Farbpalette in der Hand. In der anderen hält er
Fridas Hand, welche ein grünes Kleid mit einem roten Schal ungebunden trägt.
Über Frida fliegt eine Taube, mit einem Banner im Schnabel. Was darauf steht
ist leider schwer zu erkennen und zudem auf Spanisch.
Julia
Auf dem Selbstporträt von der Künstlerin Frieda
Kahlo erkennt man sie vor einer dichten Wand aus Dornen und Blättern. Sie trägt
ein rotes Gewand mit einem schwarz-weiß gepunkteten Kragen, eine hochgesteckte
Frisur und ihre typische Monobraue ist ebenfalls zu erkennen. Was sofort
auffällt ist der runde Kreis in der Mitte von Frida Kahlos Stirn. Dort drin
abgebildet ist ein Totenkopf. Vermutlich soll er ihre Gedanken an den Tod
darstellen, aufgrund ihres Leidens in ihrem Leben.
Emily
Auf dem Gemälde sieht man Frida Kahlo, die ein Selbstporträt gemalt hat. Auf
dem Gemälde ist sie zu sehen, wie sie ihr Korsett nach dem Unfall trägt. Ihr
Oberkörper ist under diesem zu erkennen. In ihrer mitte ist eine Säule, die
zerbrochen ist und außen von Blut umgeben, abgebildet. Dies soll warscheinlich
ihre mentale Stärke symbolisiert. Ihr Unterleib ist mit einem Tuch bedeckt und
überall sind kleine Nägeln, die in ihre Haut stechen, was den Schmerz, den sie
ertragen muss darstellt. Im hintergrund ist eine Wüste zu erkennen, die das
Eintönige ihres Lebens erkennbar macht. Insgesamt ist es ein sehr
aussagekräftiges Gemälde, welches ihre Gefühle dem Betrachter übermittelt. Das
Gemälde ist nach ihrem Unfall mit dem Bus entstanden.


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